40,1 Grad: Neuer Allzeit-Hitzerekord in Wien + Höhepunkt aber noch nicht erreicht
Die „stärkste Hitzewelle, die wir je hatten“ (©️Gottfried Kirchengast) hat Österreich fest im Griff.
Bereits am Montagnachmittag fiel in Wien der Allzeit-Rekord: Gegen 15.30 Uhr wurden in Stammersdorf 40,1 Grad gemessen, die Geosphere Austria gab für die kommenden Tage eine „Hitzewarnung Rot“ für den Osten Österreichs aus.
Denn der Höhepunkt der Hitzewelle steht jedoch noch bevor. Der Dienstag bringt insgesamt strahlend sonniges und allgemein hochsommerlich heißes Wetter, am Mittwoch könnte dann auch der Allzeit-Temperaturrekord von 40,5 Grad in Bad Deutsch-Altenburg aus dem Jahr 2013 fallen.
Erst am Freitag dürfte es ein wenig Abkühlung geben, Temperaturen zwischen 23 und 33 Grad werden prognostiziert.
40,1 Grad Celsius: Bereits am Montag wurde ein neuer Allzeit-Hitzerekord in Wien aufgestellt
Geophysiker warnt: „Das wird die stärkste Hitzewelle, die wir je hatten“
Bauern schlagen Alarm: 300 Euro pro Kuh aus dem Katastrophenfonds
Löschwasser knapp: Feuerwehren in OÖ zapfen private Pools an
Murenabgänge nach Starkregen in Tirol Gasthaus evakuiert
Insulin bis Psychopharmaka: Wie Hitze die Wirksamkeit von Medikamenten beeinflusst
Das Hitzetelefon 0800/880-800 ist aus ganz Österreich kostenlos erreichbar
(Montag bis Freitag von 6 bis 22 Uhr; Samstag von 8 bis 20 Uhr; Sonntag von 8 bis 18 Uhr)
Tipps gegen die Hitze:
- Genug trinken: zwei bis drei Liter pro Tag, bei körperlicher Belastung mehr.
- Sonnencreme verwenden
- Auf die Ernährung achten: Gedünstetes Gemüse, Getreidesalate aus Bulgur, Couscous oder Hirse, Tofu-Spieße oder Suppen sind ideal.
- Wohnung kühl halten: Wer ohne Klimaanlage in der Wohnung auskommen muss, sollte tagsüber die Fenster schließen und die Räume verdunkeln.
- Körper und Kleidung: Füße in kaltes Wasser halten, ein feuchtes Tuch in den Nacken legen. Bei der Kleidung sollte man auf Leinen, Baumwolle oder Seide setzen. Diese Stoffe sind atmungsaktiv, nehmen Feuchtigkeit auf und fördern die Luftzirkulation, was zu einer natürlichen Kühlung führt.
- Direkte Sonne meiden: Besonders zwischen 11 und 17 Uhr möglichst im Schatten bleiben und körperliche Aktivitäten auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen.
- Körperliche Anstrengung reduzieren: Sport und schwere körperliche Arbeit möglichst vermeiden oder auf kühlere Tageszeiten verschieben.
- Kopf schützen: Im Freien einen Hut, eine Kappe oder ein Tuch tragen.
Hitzewelle in Österreich
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Neuer Rekord auch in NÖ
Mit 40,1 Grad hat es am Montag einen Allzeit-Hitzerekord in der Bundeshauptstadt Wien gegeben. Hinter Wien-Stammersdorf auf dem zweiten Platz landete Langenlebarn im Tullnerfeld (Niederösterreich) mit 40,0 Grad. Auch an dieser Messstation wurde noch nie zuvor so eine hohe Temperatur registriert. Der bisherige Höchstwert lag bei 39,9 Grad. Auf Platz drei rangiert Wien-Innere Stadt - der ehemalige Rekordhalter - mit 39,4 Grad, gefolgt von Bad Deutsch-Altenburg - dem Allzeit-Rekordhalter mit 40,5 Grad - mit 39,3 Grad. Auf Platz fünf: Wolkersdorf im Weinviertel mit 39,1 Grad. Auch an dieser Messstelle wurde der alte Allzeit-Rekord (38,8 Grad) gebrochen.
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Trockenstenter Juli in England und Wales
In England und Wales hat es in diesem Juli so wenig geregnet wie seit mehr als hundert Jahren nicht. Es sei der trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen, die es in England schon seit 1836 gibt, teilte die britische Wetterbehörde am Montag mit. Großbritannien verzeichnete mit 38 Grad im Juni zudem einen Temperaturrekord.
Nach Angaben der britischen Umweltbehörde ist infolge der geringen Niederschläge und der Hitze in den vergangenen Wochen mehr als die Hälfte der Fläche Englands von Dürre betroffen. Ihren Angaben aus der vergangenen Woche zufolge fiel im Juli landesweit nur sieben Prozent der erwarteten Niederschlagsmenge, in einigen Teilen Südenglands sogar nur ein Prozent.
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Wahr oder falsch: Macht die Klimaanlage krank?
Sie sorgt an heißen Tagen im Auto für Abkühlung. Aber kann die Klimaanlage auch krank machen und Erkältungen auslösen? Wir haben uns das mal genauer angesehen:
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Lage im Grünland "dramatisch"
Die anhaltende Dürre hat am Montag auch Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) auf den Plan gerufen. Angesichts einer "dramatischen Situation" im Grünland und einer zunehmenden Verknappung bei Futtermitteln werde er gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer (LKÖ) und den Bundesländern "ehestmöglich treffende Maßnahmen" vorbereiten, verkündete er am Montag in einer Aussendung. Im Raum steht etwa ein Ausbau der bestehenden Futtermittelbörsen.
Neben drohenden Ernteausfällen müssten viele Betriebe bereits jetzt ihre Winterreserven verfüttern und stünden vor der Frage, wie sie ihre Tiere über die kalte Jahreszeit versorgen können. Gleichzeitig erschwere die großflächige Dürre den Zukauf von Futter erheblich. "Eine derart lange und flächendeckende Trockenperiode hat Österreich in dieser Form noch nie erlebt", so der Politiker laut Mitteilung.
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40,1 Grad: Wien erreicht neuen Allzeit-Hitzerekord
Laut Daten der Unwetterzentrale (UWZ) hat die Messstation in Wien Stammersdorf mit 40,1 Grad bereits den Allzeit-Rekord für Wien geknackt. Und für Mittwoch sind noch einmal heißere Temperaturen prognostiziert. Für Dienstag und Mittwoch gilt deshalb in Wien, im Nordburgenland und im Nordosten Niederösterreichs die höchste Wetterwarnstufe Rot.
Auch der österreichweite Temperaturrekord könnte in den kommenden Tagen fallen. Dieser liegt bei 40,5 Grad und wurde 2013 in Bad Deutsch-Altenburg gemessen.
Die rote Warnung gilt neben Wien auch für das Weinviertel, das Nordburgenland, das Wiener Becken und die Landeshauptstadt St. Pölten.Das Problem: Auch in den Nächsten wird es nicht abkühlen.In den betroffenen Gebieten werden Tiefstwerte von 24 bis 27 Grad erwartet. Von einer "Tropennacht" spricht man ab Temperaturen über 20 Grad Celsius.
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Wir nähern uns den Tageshöchstwerten
Gegen 17 Uhr sollen die heutigen Tageshöchstwerte erreicht werden. Aktueller Spitzenreiter: Wien Stammersdorf mit 39,5 Grad Celsius laut GeoSphere.
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Hitzewarnung auch für Deutschland
Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Deutschlands eine Hitzewarnung herausgegeben. Für fast das gesamte Land gilt am Dienstag Hitzewarnung der Stufe 1. Für Regionen in der Mitte und im Süden gilt Stufe 2. Warnstufe 1 gilt ab 32 Grad, Warnstufe 2 bei 38 Grad. Laut dem DWD sind am Dienstag zudem Starkregen, Hagel und Sturmböen vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin möglich. -
Rumänien sprengt Felsen für AKW-Kühlwasser
Um mehr Wasser zum Kernkraftwerk Cernavoda zu leiten, hat Rumäniens Armee im Bett eines Donau-Arms einen Felsen gesprengt. Das AKW bezieht sein gesamtes Kühlwasser aus der Donau, deren Wasserstand dramatisch gesunken ist. Dem Kraftwerk droht mangels Kühlwasser die Abschaltung.
Im Bett eines Donau-Arms bei Izvoarele, etwa 50 Kilometer flussaufwärts von Cernavoda sprengten Soldaten den durch die Dürre freigelegten Felsen. Dessen Trümmer sollen binnen zwei Tagen mit Lastkähnen an eine bestimmte Stelle in einem Donau-Arm gebracht und versenkt werden, um dort den Wasserstand zu erhöhen, so dass mehr Wasser zum AKW Cernavoda im Osten des Landes gelangt.
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Donau-Niedrigwasser in der Slowakei legte Weltkriegsmine frei
Der niedrige Wasserstand der Donau hat in der Slowakei einen gefährlichen Gegenstand freigelegt, der sich als Anti-Schiffsmine aus dem Zweiten Weltkrieg entpuppte. Die Polizei sperrte am Montag den Flussabschnitt bei der Gemeinde Virt im Bezirk Komarno östlich von Bratislava an der Grenze zu Ungarn für die gesamte Schifffahrt. Auch Freizeitboote durften nicht in die Nähe des Fundortes fahren.
Zunächst sprach die Polizei offiziell von einem "unbekannten Gegenstand", dessen Sicherung die vorübergehende Sperre notwendig mache. Nach ersten pyrotechnischen Untersuchungen am Fundort im ausgetrockneten Rand des Donau-Flussbetts konnte sie bekanntgeben: "Das gefundene Objekt ist als britische Anti-Schiffsmine aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert worden."
Im Zweiten Weltkrieg wurden strategisch wichtige Anlagen in der slowakischen Hauptstadt Bratislava intensiv bombardiert. Zerstört wurden unter anderem die Ölraffinerie Apollo und der nahegelegene Hafenbereich an der Donau. Aus der Luft abgeworfene Anti-Schiffsminen hatten den Sinn, den Transport von militärisch wichtigen Gütern auf der Donau zu verhindern.
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Bauern schlagen Alarm, fordern 300 Euro pro Kuh aus dem Katastrophenfonds
„So eine Dürre habe ich in meinem Berufsleben noch nicht erlebt. Die Kühe gehen nicht mehr auf die Weide, weil kein Futter wächst und es auch viel zu heiß ist, sie stehen im Stall und fressen das Heu für den nächsten Winter.“
Mit einem dramatischen Appell hat sich am Montag die IG Milch an die Öffentlichkeit gewandt. Stefan Scheipl, Vorstand der IG Milch und Biobauer im Flachgau, Salzburg, forderte „ein wirksames Maßnahmenpaket, um die schlimmsten Folgen abzuwenden.“
„Durch die großflächige Dürre in halb Europa ist es jetzt schon nicht mehr möglich, Futter zuzukaufen und die Schlachthöfe signalisieren auch schon ein erhöhtes Angebot und sinkende Preise“, wird er in einer Aussendung der IG Milch zitiert. Sie wenden sich mit insgesamt 5 Forderungen an die Politik:
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Dürre: Bauern fordern 300 Euro pro Kuh
Die IG-Milch fordert aufgrund der anhaltenden Hitzewelle unter anderem eine Dürreausgleichszahlung von 300 Euro pro Kuh aus dem Katastrophenfonds, berichtet die Kronen Zeitung. Außerdem verlangt sie eine nationale Futtermittelbörse, Zuschüsse für Futtermitteltransporte und die Sicherung von Maisbeständen als Futterersatz. Zusätzlich solle ein Krisenstab mit Vertretern der Landwirtschaft einberufen werden. Es bestehe „akuter Handlungsbedarf“.
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Alarmstufe Rot: Höchste Warnstufe für den Osten Österreichs
Die bereits zweite Hitzewelle 2026 steuert auf ihren Höhepunkt zu – und der könnte leider auch historisch werden. Für Dienstag und Mittwoch hat die GeoSphere Austria für den Osten Österreichs die höchste Hitzewarnstufe Rot ausgerufen. Nach Einschätzung der Vorhersageabteilung ist sogar möglich, dass der österreichische Allzeit-Temperaturrekord fällt: 40,5°C, gemessen 2013 in Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich. Zuletzt hatte es vergangene Woche in Wieselburg (NÖ) 40,3°C, ein neuer Rekord für die Stadt.
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Viele von Hitze geplagte Tiere werden in EGS Haringsee in NÖ gebracht
Zahlreiche unter den hohen Temperaturen leidende Tiere werden derzeit in die Eulen- und Greifvogelstation (EGS) Haringsee (Bezirk Gänserndorf) gebracht. Zu den Notfällen kommen laut EGS-Tierpflegerin Verena Vogt "täglich 20 bis 30 Hitzeopfer", von denen viele stündlich gefüttert werden müssen. Darunter sind viele Jungvögel. "Dazu kommt die Dehydration: Zahlreiche Patienten kommen völlig entkräftet und ausgetrocknet bei uns an", berichtete Vogt am Montag in einer Aussendung.
Betroffen seien Jungvögel, die den ungewöhnlich hohen Temperaturen in ihren Nestern entfliehen wollen und dabei herausfallen. "Einige können noch nicht fliegen. Diese so genannten Nestlinge werden von ihren Vogeleltern am Boden dann nicht weitergefüttert", sagte Vogt. Vögel schwitzen nicht, sondern hecheln stattdessen - jene mit weit geöffnetem Schnabel, schneller Atmung und abgespreizten Flügeln, die apathisch wirken, bräuchten auf jeden Fall Hilfe, teilte Vier Pfoten mit. Wer ein Hitzeopfer findet, sollte es so schnell wie möglich in eine Wildtierstation bringen.
"Die meisten Vögel trinken übrigens nicht klassisch, sondern nehmen Wasser durch Kopfneigung nach hinten auf", erklärte Vogt. Wird Flüssigkeit direkt in den Schnabel eingeflößt, kann das zum Ersticken führen. Wasser für Vögel und Gartentiere sollte in flachen Schalen im Schatten angeboten und täglich ausgetauscht werden. Als Landehilfe und oder Ausstiegsschutz dient ein rauer Stein in der Mitte. Vogeltränken werden idealerweise erhöht an einen Ast gehängt. Für Igel kann am Abend und in der Nacht eine Wasserschale am Boden hingestellt werden.
© APA/VIER PFOTEN / UNBEKANNT -
Neue Wasserleitung für das Waldviertel
Die Folgen der anhaltenden Trockenperioden machen sich auch im Waldviertel zunehmend bei der Trinkwasserversorgung bemerkbar. Um Gemeinden langfristig abzusichern, wird das überregionale Leitungsnetz der EVN Wasser weiter ausgebaut. Im Kampf gegen die Trockenheit wurden 50 Millionen Euro in die Waldviertelleitung investiert.
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Hier drohen heute neue Unwetter
Nach dem überwiegend sonnigen Start in den Tag steigt heute Nachmittag in Teilen Österreichs wieder die Gewittergefahr. Vor allem der Westen und Norden des Landes sind betroffen. Die Schauer reichen stellenweise bis ins Waldviertel, Mostviertel und in die Obersteiermark.
Im Osten und Süden bleibt es hingegen den ganzen Tag über meist sonnig.
Vor allem im Bergland erwartet die Wetterprognose der ORF-Wetterredaktion am Nachmittag kräftige Regenschauer und Gewitter. Dabei seien auch Unwetter mit Sturmböen und Starkregen möglich. Einzelne Gewitter soll es auch in Oberösterreich und Niederösterreich im Flachland geben. Ob die Wolken auch Wien erreichen, ist derzeit offen. Nach Prognosen der Geosphere wären diese am ehesten zwischen 16.00 und 18.00 zu erwarten.
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Hitzewelle erreicht in Italien Höhepunkt - Alarm wegen der Gletscher
Die Hitzewelle erreicht auch in Italien ihren bisherigen Höhepunkt: Temperaturen von um die 40 Grad, Tropennächte und Dutzende Städte mit höchster Alarmstufe - man kennt das. Das italienische Gesundheitsministerium rief für Montag in 25 von 27 überwachten Städten die höchste Hitzewarnstufe aus. Die extreme Belastung macht sich zunehmend in den Krankenhäusern bemerkbar. Nach Angaben der Italienischen Gesellschaft für Notfallmedizin (Simeu) ist die Zahl der Patienten in den Notaufnahmen der großen Städte im Vergleich zum Normalbetrieb um rund 15 Prozent gestiegen. Besonders betroffen sind ältere Menschen, vor allem Alleinlebende mit chronischen Erkrankungen, sowie Patienten mit psychischen Vorerkrankungen.
Auch in den Alpen verschärfte sich die Lage. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation Legambiente liegen die Temperaturen in den Hochlagen derzeit zwei bis vier Grad über dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Besonders kritisch ist die Situation an den Gletschern des Adamello, der Marmolada und des Mont Blanc. Fast alle der rund 900 in Italien erfassten Alpengletscher verlieren weiterhin an Masse. Mehr als 90 Prozent sind inzwischen auf weniger als einen halben Quadratkilometer Fläche geschrumpft. Allein der Adamello-Gletscher verlor innerhalb eines Jahres schätzungsweise zwölf Millionen Kubikmeter Wasser.
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Bereits über 30 Grad
Schon am frühen Vormittag hatte es in Pottschach, Niederösterreich heute über 30 Grad.
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Hitze in Italien: Mehr als 40 Grad, Waldbrände und schmelzende Gletscher
Die Hitzewelle in Italien erreicht ihren bisherigen Höhepunkt: Temperaturen von um die 40 Grad, Tropennächte und Dutzende Städte mit höchster Alarmstufe setzen Menschen und Natur massiv unter Druck. Während Notaufnahmen immer mehr hitzebedingte Patienten versorgen, schmelzen die Alpengletscher in alarmierendem Tempo, und Waldbrände breiten sich weiter aus.
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Blitzeinschlag löste Waldbrand in Tirol aus: Schwierige Löscharbeiten
Blitzeinschlag hat am Samstag gegen 19.30 Uhr im Kaisergebirge im Gemeindegebiet von Ebbs (Bezirk Kufstein) Feuer ausgelöst. Im Wald entstandenen mehrere kleine Brandherde von jeweils einigen Quadratmeter Größe, die aber aufgrund ihrer Lage im alpinen Gelände zunächst nicht zugänglich waren. Das Feuer erlosch und wurde immer wieder neu entfacht, hieß es seitens der Polizei. Sonntagfrüh ab 7.00 Uhr wurden die äußerst schwierigen Löscharbeiten in Angriff genommen.
Die auf etwa 150 Quadratmeter ausgebreiteten Feuer loderten zwischen Teufelskanzel und Rogerkogel. 17 Feuerwehrmänner wurden vom Polizeihubschrauber zu den Bränden geflogen, wo sie von acht Bergrettern mittels Seiltechniken gesichert wurden, um ihre Löscharbeiten zu verrichten. Zusätzlich wurde vom Polizeihubschrauber Wasser abgeworfen. Zu Mittag wurde "Brand aus" gegeben. Verletzt wurde niemand.
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Unwetter knickte in Niederösterreich Bäume um
Bei einem schweren Unwetter in Steinabrunn (Bezirk Korneuburg) sind am Samstagnachmittag nach Angaben der Feuerwehr innerhalb weniger Minuten zahlreiche Bäume entwurzelt und mehrere Dächer abgedeckt worden. So stürzte etwa ein Baum auf ein Wohnhaus, von einer "Spur der Verwüstung" war die Rede. Die Behebung der Schäden nahm mehrere Stunden in Anspruch.
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Zwei neue Waldbrände in Spanien
In dem von zahlreichen Waldbränden geplagten Spanien sind zwei neue Feuer ausgebrochen. In der Provinz Cáceres im Westen des Landes griffen Flammen eines in Brand geratenen Lastwagens am Samstag schnell auf die Vegetation über, wie die Polizeieinheit Guardia Civil in einem Post auf der Plattform X schreibt.
Mehr als 800 Einwohner der Orte Casas de Millán und Grimaldo wurden evakuiert. Der Brand in der Autonomen Region Extremadura, die an Portugal grenzt, wird derzeit in der niedrigsten Gefahrenstufe 1 geführt.
Starke Winde
Nahe Lleida in der autonomen Region Katalonien im Nordosten Spaniens haben starke Winde einen Waldbrand wieder angefacht und auf weitere Flächen ausgedehnt, wie die dortige Feuerwehr in einem Post auf X mitteilte. Nahe dem Ort Senet brenne es in Schluchten mit sehr steilem Gefälle. Die Feuerwehr hat dort unter anderem fünf Löschflugzeuge im Einsatz. Der höchste Punkt des Brandes liege auf etwa 2.300 Meter Höhe, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press. Bisher musste niemand in Sicherheit gebracht werden.
In ganz Spanien sind derzeit laut einem spanischen Waldbrandportal 43 meist kleinere Waldbrände aktiv, darunter in Kastilien und León, Katalonien, Valencia und Kastilien-La Mancha. Die verheerenden Waldbrände in den Regionen Madrid, Ávila und Toledo, die vergangene Woche die Evakuierung Zehntausender Menschen erforderten, sind inzwischen weitgehend eingedämmt. Die meisten Evakuierungsbefehle und Ausgangsbeschränkungen wurden mittlerweile aufgehoben.
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Vereinzelt wieder 40 Grad im Osten
Der Wochenstart fällt heiß aus, verriet die Geosphere Austria am Sonntag: Am Montag sind hoher Luftdruck sowie subtropische Warmluftmassen aus dem Südwesten Europas wetterbestimmend. Damit überwiegt insgesamt sonniges Wetter. Am Nachmittag steigt jedoch vor allem über den Alpengipfeln mit Quellwolken die Schauer- und Gewitterneigung an. Der Schwerpunkt der Gewitter liegt am Alpenhauptkamm, im Flachland bleibt es hingegen nahezu wolkenlos. Mit 30 bis 39 Grad wird es heiß.
Der Dienstag bringt insgesamt strahlend sonniges und allgemein hochsommerlich heißes Wetter. Über dem Bergland in der Westhälfte Österreichs werden die Quellwolken am Nachmittag aber zahlreicher und hochreichender und hier steigt dann die Gewitterneigung deutlich. Abseits der Berge bleibt es sonnig und heiß. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 30 bis 40 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Osten.
Im Osten am heißesten
Das sonnige und sehr heiße Wetter setzt sich mittwochs fort, es ist aber labiler als zuletzt. Erste Regenschauer sind im Westen bereits am Vormittag möglich und im Tagesverlauf steigt die Schauer- und Gewitterneigung über dem Berg- und Hügelland recht verbreitet an. Höchstens einzelne Gewitterzellen erreichen auch das Flachland. Tageshöchsttemperaturen 31 bis 40 Grad, weiterhin ist es im Osten am heißesten.
In der schwülheißen und labilen Luftmasse entstehen im Verlauf des Donnerstags bald Quellwolken und recht verbreitet Regenschauer und Gewitter, ausgehend vom Bergland. Im Laufe des Nachmittages und zum Abend hin können dann aber auch vermehrt Gewitterzellen über das Flachland ziehen. Am ehesten trocken bleibt es im Südosten. Tageshöchsttemperaturen 30 bis 39 Grad - wieder im Osten am heißesten.
Eine Störungszone liegt am Freitag quer über Österreich. Damit startet der Tag im Westen und Norden bereits bewölkt mit Regen und Regenschauern. Weiter im Osten und Südosten scheint zunächst noch die Sonne. Dort steigt dann tagsüber die Schauer- und Gewitterneigung immer mehr an, während es in der Westhälfte tagsüber teilweise wieder auflockert und sich ein Wechsel aus Sonne, Wolken und Regenschauern einstellt. 23 bis 33 Grad, wobei es nochmals ganz im Osten und Südosten am wärmsten wird.
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Waldbrände im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag fordern Feuerwehren
Waldbrände bei Pernegg (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) fordern seit Samstagabend die Einsatzkräfte in der Steiermark. 140 Einsatzkräfte waren bereits am Samstag, noch rund 60 am Sonntagvormittag eingesetzt, um die insgesamt drei Brandflächen im steilen Gelände unter Kontrolle zu bringen, bestätigte am Sonntag Bernd Fladischer, Leiter des Flugdienstes beim Landesfeuerwehrverband Steiermark, der APA Berichte steirischer Medien.
Am stärksten waren die Einsatzkräfte Sonntagfrüh bei einem Waldstück in der Nähe der Murtal Schnellstraße (S35) gefordert. Hier sei eine Fläche von rund einem halben Hektar betroffen, so Fladischer, der am Vormittag gerade von einem Erkundungsflug zurückgekommen war. Zwei Hubschrauber von Polizei und Bundesheer waren auch im Einsatz.
Am benachbarten Hochanger hatte es bereits am Samstagabend gebrannt. Dort wurde Sonntagfrüh aber bereits "Brand aus" gegeben. "Das Feuer wurde noch in den Nachtstunden bekämpft", so Fladischer. Auch an einer weiteren Stelle war ein Feuer ausgebrochen, das man aber mittlerweile auch im Griff hat.
Blitzschlag nach Gewitter
Auslöser dürfte in allen drei Fällen Blitzeinschlag gewesen sein. Die Alarme seien am Samstag gegen 19.00 Uhr eingegangen. Die Löscharbeiten wurden Sonntagfrüh wieder aufgenommen, dürften laut Fladischer aber noch im Laufe des Tages beendet werden.
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Mehr als 42 Grad Celsius: Temperaturrekord in Südkorea gebrochen
In Südkorea ist die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als einem Jahrhundert gemessen worden. In der südöstlichen Stadt Yangsan wurden am Sonntag um 13.26 Uhr (Ortszeit, 6.26 MESZ) 42,5 Grad Celsius gemessen, wie die staatliche Wetterbehörde des Landes mitteilte. In Südkorea herrscht seit Tagen eine Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad Celsius. In mehr als 20 Gemeinden in Südkorea galten am Sonntag Warnungen aufgrund der Hitzewelle.
Der Wetterbehörde zufolge hat sich die durchschnittliche jährliche Zahl der Hitzewellentage im Land in den vergangenen fünf Jahren auf 19 mehr als verdoppelt, verglichen mit acht Tagen in den 1970er-Jahren. Ein Hitzewellentag ist demnach ein Tag, an dem die Höchsttemperatur mindestens 33 Grad Celsius erreicht. Wissenschafter warnen, dass Extremwetterereignisse wie Hitzewellen infolge des menschengemachten Klimawandels häufiger und intensiver auftreten.
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Waldbrände in Griechenland noch nicht unter Kontrolle
Alepochori, Psatha und Zachouli - alle Bewohner und Touristen mussten diese und viele andere griechische Ortschaften und Dörfer rund 60 Kilometer westlich von Athen am Samstagabend verlassen. Auch rund 100 Kilometer weiter westlich und im Norden der Halbinsel Peloponnes brennt es. Das Ministerium für Bürgerschutz hat in die Regionen entsprechende Warn- und Evakuierungs-SMS verschickt - falls jemand die dichten Rauchwolken und die nahende Gefahr noch nicht wahrgenommen hat.
Fast ungebremst und mit rasender Geschwindigkeit breiteten sich die Flammen am Samstagnachmittag vor allem in der Region rund um das Dorf Porto Germeno aus, angefacht von starken Winden, die Löscharbeiten aus der Luft kaum zuließen. In den frühen Abendstunden konnten noch einige wenige Löschhubschrauber aufsteigen, weil der Wind sich etwas legte. Dann brach die Nacht herein - erneut Zwangspause für die Helfer aus der Luft.
Am Boden kamen die Rettungskräfte inzwischen kaum voran, obwohl laut einem Polizeisprecher rund 500 Feuerwehrleute im Einsatz waren, darunter auch Kollegen aus Rumänien und Frankreich sowie unzählige Freiwillige. Zu groß war die Feuerwand, teils schlugen die Flammen weit über die gut 20 Meter hohen Bäume in den Nachthimmel. Rund 5.000 Hektar sollen bisher verbrannt sein.
Bagger schlagen Schneisen
Aus der Region Attika rund um Athen kamen schwere Baumaschinen und Tankwagen mit Wasser zu Hilfe. Bagger schlugen Schneisen, um das Feuer zu bremsen. Das Bild sei albtraumhaft, sagte der stellvertretende Gouverneur von Böotien, Giorgos Dasiotis, dem Sender ERTNews. "Wenn der Wind nicht nachlässt, kann das Unheil nicht mehr aufgehalten werden." Am Sonntag soll der Wind etwas nachlassen - die Hoffnung ruht dann auf den Löschflugzeugen und -hubschraubern.
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Sonntag ist kühler aber immer noch heiß
Der Sonntag startet vor allem im Norden mit Restwolken. Bald setzt sich jedoch allgemein sonniges Wetter durch. Über den Alpengipfeln bilden sich aber gegen Mittag Quellwolken und mit diesen in der Folge auch lokale Regenschauer oder Gewitter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest bis Ost, mit Gewittern können aber stellenweise kräftige Böen einhergehen. Temperaturanstieg tagsüber auf 27 bis 35 Grad, mit den hohen Werten im Osten.
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Schauer, Gewitter - und wieder 40 Grad
Das vermeldet die Österreichische Unwetterzentrale (UWZ) zur aktuellen Wetterlage:
"Ab Sonntag stabilisiert sich die Wetterlage vorübergehend wieder etwas, Gewitter beschränken sich dann hauptsächlich auf das westliche und zentrale Bergland. Zu Wochenbeginn verstärkt sich die Hitzewelle erneut, vor allem im östlichen Flachland zeichnen sich dann wieder Temperaturen von bis zu 40 Grad ab. Im Bergland bleibt die Neigung zu teils kräftigen Hitzegewittern erhöht. Ein Ende der Hitzewelle ist aus heutiger Sicht erst Ende der kommenden Woche zu erwarten."
Es heißt also noch weiter durchhalten.
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Waldbrand nahe Bordeaux "unter Kontrolle"
Der massive Waldbrand in der französischen Gironde im Südwesten des Landes ist der französischen Regierung zufolge eingedämmt. Der größte Waldbrand in Frankreich seit 1949 sei "unter Kontrolle, er breitet sich nicht mehr aus", sagte Innenminister Laurent Nuñez bei einer Pressekonferenz am Samstag. Das Feuer war vor mehr als einer Woche in einem Kiefernwald nahe der Stadt Bordeaux ausgebrochen.
Es gebe jedoch noch "aktive Zonen" des Brandes, führte Nuñez aus. In manchen Teilen des Gebiets sei deshalb die Rückkehr aller Evakuierten noch nicht möglich.
Der Brand bei Bordeaux hat in den vergangenen Tagen 42.000 Hektar Fläche verwüstet, rund 220.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Auch in Spanien wüteten mehrere verheerende Waldbrände.
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Waldbrände in Griechenland: 100 Häuser vernichtet
Die aktuellen Waldbrände in Griechenland haben besonders die Ortschaft Porto Germeno rund 60 Kilometer westlich von Athen getroffen. In dem Küstenort im Nordosten des Golfs von Korinth sollen bis Samstag rund 100 Häuser verbrannt sein, sagte der Vizebürgermeister der umliegenden Gemeinde Mandra. "Aufgrund der starken Winde können derzeit überhaupt keine Löschflugzeuge eingesetzt werden. Wir hoffen, dass der Wind nachlässt. Es gibt keine andere Möglichkeit."
Er warnte die Bewohner der evakuierten Ortschaften, noch nicht zurückzukehren. "Es gibt zu viel Rauch. Ich bitte die Bürger, unnötige Wege zu vermeiden, die Gefahr eines Wiederaufflammens ist groß. Menschenleben haben Vorrang", appellierte er. Das gefährdete und teils brennende Gebiet ist Satellitenbildern zufolge immer noch rund sechs mal sechs Kilometer groß.
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Waldbrand-Gefahr in Österreich: Wo die Flammen leichtes Spiel haben
Trockenheit und Hitze befeuern das Waldbrandrisiko, etwa in Niederösterreich. Doch nicht jeder Forst ist gleich gefährdet.
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Gewitter zog mit Sturm aber ohne Regen über Oberösterreich
Ein Sturm mit rund 100 km/h ist Freitagabend mit einer Gewitterfront über Oberösterreich gefegt und hat zu 150 Feuerwehreinsätzen geführt. Bäume seien auf Straßen und Gebäude gestürzt, Personen seien nicht zu Schaden gekommen, hieß es beim Landesfeuerwehrkommando Samstagvormittag. Das Ungewöhnliche laut Feuerwehr bei dem Wetterphänomen: Es hat nicht geregnet.
Gegen 20.00 Uhr hatte die Gewitterfront das Innviertel erreicht, zog weiter über den Bezirk Vöcklabruck und breitete sich dann innerhalb einer Stunde auf das Bundesland aus. Nur die Bezirke Rohrbach und Freistadt im Mühlviertel blieben verschont, so die Auskunft. Der entstandene Sachschaden an den Gebäuden war vorerst nicht bekannt.
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Sächsische Schweiz gesperrt: Lebensgefahr durch Sturmschäden
Nach einem schweren Unwetter mit einem Toten und drei Schwerverletzten in Deutschland ist der Nationalpark Sächsische Schweiz im östlichen Bundesland Sachsen für Besucher gesperrt. Dies betrifft die Gebiete zwischen der Bastei, Rathen, Hohnstein und dem Polenztal, wie der Staatsbetrieb Sachsenforst am Samstag mitteilte. Es besteht demnach akute Lebensgefahr durch Sturmschäden.
Ein massiver Windbruch hatte am Amselsee und an den bekannten Schwedenlöchern nahe der Bastei laut der Leitstelle Dresden dafür gesorgt, dass Bäume umstürzten. Das Unglück ereignete sich nahe der Felsenbühne. Ein Baum begrub demnach einen 28-jährigen Mann unter sich. Zehn Menschen seien ambulant versorgt und 40 Menschen seien evakuiert worden. Die Einsatzkräfte setzte am Samstagvormittag ihre Notfallarbeit fort.
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Frankreich: Brand-Evakuierte kehren nach Hause zurück
In Südfrankreich entspannt sich die Waldbrand-Lage, mehr als die Hälfte der 220.000 Menschen, die ihr Zuhause verlassen mussten, konnten zurückkehren. Doch die Tourismustreibenden sind in großer Sorge.
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Erstmals Zwischenauswertung der AGES: 395 Hitzetote im Juni
Im heurigen Juni sind in Österreich rund 400 Menschen aufgrund der außergewöhnlich hohen Hitzebelastung gestorben. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat erstmals schon während des Sommers die hitzeassoziierte Sterblichkeit geschätzt und geht für den Juni 2026 von 395 Opfern aus. Das ist mit Abstand der höchste Wert in einem Juni in den vergleichbaren Auswertungen seit 2017, berichtete das Gesundheitsministerium am Samstag in einer Aussendung.
Der bisherige Negativrekord in einem Juni wurde 2019 mit einer Schätzung von 335 hitzeassoziierten Todesfällen verzeichnet. Im Juni des Vorjahres waren es 170 und im Juni 2024 geschätzt 201 Hitzetote. Die Werte beruhen auf einem wissenschaftlichen Modell der AGES. Anhand von Sterbe- und Wetterdaten wird statistisch geschätzt, wie viele zusätzliche Todesfälle mit der außergewöhnlichen Hitzebelastung in Zusammenhang stehen. Im gesamten von der AGES herangezogenen Sommerzeitraum des Vorjahres (Juni bis September) lag dieser Wert bei 449 Hitzetoten, im heißeren Sommer 2024 gab es geschätzt 989 hitzebedingte Todesfälle, die höchste Zahl in den Daten bis 2017.
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Großeinsatz bei Brand in Sägewerk nächst dem Hitzepol Österreichs
Einsatzkräfte von sieben Feuerwehren kämpften in Holzindustriebetrieb im Bezirk Scheibbs gegen Feuer und Hitze.
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NÖ: Über 40 Grad gemessen
Am späten Nachmittag, genauer gesagt kurz nach 16 Uhr, wurde offenbar die 40-Grad-Marke geknackt: In Haag im niederösterreichischen Bezirk Amstetten wurde laut Österreichischer Unwetterzentrale (UWZ) um 16:10 Uhr 40,5 Grad gemessen, um 16:30 Uhr waren es 40,2 Grad.
Die Geosphere Austria wiederum teilte mit, dass am Freitagnachmittag an der Messstelle Wieselburg in Niederösterreich 40,3 Grad gemessen wurden.
Die beiden Messorte liegen etwa eine halbe Stunde auseinander.
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Wie werden die Temperaturen heute Nacht?
Dazu gibt die Geosphere bereits Auskunft. Spoiler: Es bleibt warm.
"In der Nacht auf Samstag klingen Gewitterreste vom Nachmittag bald ab und dann zeigt sich der Himmel meist gering bewölkt oder sogar sternenklar. Nach Mitternacht ziehen aber vor allem im Westen und Norden Österreichs auch wieder ein paar Wolken durch. Dabei können vereinzelt auch Schauer nicht völlig ausgeschlossen werden. Der Wind weht generell schwach aus Süd bis West. Die Tiefsttemperaturen umspannen 16 bis 24 Grad."
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Rhein-Niedrigwasser nahe Rekordtief erschwert Gütertransporte
Auch das Nachbarland kämpft mit der aktuellen Hitze: Der Rheinpegel an der für Deutschlands wichtigste Wasserstraße entscheidenden Engstelle Kaub nähert sich seinem Rekordtief. Am Vormittag wurden dort nur noch 25 Zentimeter gemessen, wie das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein (WSA) am Freitag bestätigte. Das entspricht dem bisherigen niedrigsten Tagesmittelwert von 25 Zentimetern, der im Oktober 2018 erreicht wurde. Damals wurde mit 24 Zentimetern auch der bisher niedrigste Einzelwert gemessen.
"Wir sind deutlich früher dran als in vergangenen Niedrigwasserjahren", sagte ein WSA-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Das hat wirtschaftliche Folgen, da Frachtschiffe nur mit einem Bruchteil der möglichen Kapazität beladen werden können. Das treibt die Transportkosten in die Höhe.
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Meanwhile, in den Wiener Öffis ...
Falls sich das der eine oder die andere dieser Tage mal wieder fragt ...
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