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Wo die Hitze zum Arbeitsproblem wird

Wie Gastronomiebetriebe und Pflegkräfte auf die Extremtemperaturen reagieren.
Ein Thermometer zeigt vor einem sonnigen Fenster mit Jalousien eine Temperatur von etwa 35 Grad Celsius an.

Seit Jahresbeginn verpflichtet die Hitzeschutzverordnung Unternehmen zu Schutzmaßnahmen bei Arbeiten im Freien – etwa auf Baustellen oder im Sicherheitsdienst (der KURIER hat berichtet). Beschäftigte, die in Innenräumen arbeiten, etwa in Küchen oder im sozialen Bereich, fallen jedoch nicht darunter. Trotzdem müssen sie sich bei diesen Temperaturen schützen.

Laut dem Fast-Food-Giganten McDonald‘s sind Küchen naturgemäß keine Kühlräume. „Unsere Restaurants und auch die Küchen werden jedoch durch Klimaanlagen gekühlt. Insbesondere in neuen und modernisierten Restaurants, die bereits mit Wärmepumpen ausgerüstet sind, können auch sehr hohe Außentemperaturen sehr gut ausgeglichen werden.“

Die Hitze trifft aber auch die Pflegebranche – und das stark. „Sie verändert den Pflegealltag deutlich“, sagt Angelika Kuhn, Leiterin des Fachreferats Pflege und Pflegepolitik beim Hilfswerk Österreich. Pflegebedürftige Menschen, insbesondere ältere Personen sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Demenz, zählen zu den besonders gefährdeten Gruppen. Auch Pflegekräfte sind aufgrund der hohen Temperaturen häufig körperlich stark belastet – vor allem in Gebäuden ohne ausreichende Kühlung oder im mobilen Einsatz.

„Deshalb stellen wir Trinkflaschen, Kühltaschen, kühlende Handtücher und Wassereis zur Verfügung. Die Dienstfahrzeuge werden mit Sonnenschutzblenden ausgestattet“, so Kuhn. Zudem werden organisatorische Abläufe angepasst: Touren- und Dienstpläne werden unter Berücksichtigung der Hitzebelastung erstellt, hauswirtschaftliche Tätigkeiten zeitlich angepasst und zusätzliche Rufbereitschaften eingerichtet.

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