Murenabgänge nach Starkregen in Tirol: Gasthaus evakuiert
Zusammenfassung
- Gewitter mit Starkregen, teils Sturm und Hagel führten am Sonntag in Tirol zu vereinzelten Murenabgängen und kleinräumigen Überflutungen.
- In der Kundler Klamm musste nach einem Murenabgang ein Gasthaus evakuiert werden, verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden.
- Die Feuerwehren im Bezirk Kufstein verzeichneten rund 70 Einsätze, während auch Straßen in Pfafflar und bei Bach durch Muren bzw. Erdrutsche betroffen waren.
Gewitter mit Starkregen und teils Sturm sowie Hagel haben am Sonntagnachmittag und frühen Abend in Tirol lokal zu vereinzelten Murenabgängen und kleinräumigen Überflutungen geführt.
Eine Mure ging etwa auf die Hahntennjochstraße (L 246) bei Pfafflar (Bezirk Reutte) nieder. Die Straße bleibt bis Montagfrüh gesperrt. In der Kundler Klamm im Bezirk Kufstein verzeichnete man ebenfalls einen Murenabgang. Einige Gäste mussten aus einem Gasthaus evakuiert werden.
Verletzt wurde - wie auch bei den anderen Unwetterereignissen - niemand. An der Garage und am Wohnhaus des Gasthauses entstand Schaden in vorerst unbekannter Höhe, berichtete die Polizei. Die Zufahrt wurde gesperrt.
Viele Einsätze im Bezirk Kufstein
Die Feuerwehren im Unterländer Bezirk Kufstein rückten zwischen 18.00 Uhr und 19.30 Uhr zu rund 70 Einsätzen aus. Es galt vor allem Wasserschäden bzw. Überflutungen in Kellern, Gebäuden und Unterführungen Herr zu werden sowie umgestürzte Bäume aus dem Weg zu räumen. Betroffen waren mehrere Gemeinden, ein Gutteil der Einsätze musste jedoch in Kundl absolviert werden, hieß es.
Aus dem Außerfern wurde indes laut Exekutive auch ein Erdrutsch auf die L27 bei Bach gemeldet. Feuerwehr und Straßenmeisterei waren am Abend mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.
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