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Gewitter-Chaos in Salzburg: Obus-Flotte schwer getroffen

Heftige Gewitter haben am Sonntagabend in Salzburg rund 80 Feuerwehreinsätze ausgelöst. Straßen und Unterführungen wurden überflutet, Bäume stürzten um.
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Heftige Gewitter haben am Sonntagabend in Salzburg für rund 80 Feuerwehreinsätze gesorgt. In der Landeshauptstadt wurde durch den starken Regen offenbar rund die Hälfte der Obus-Flotte durch Wassereintritt beschädigt. Bei zahlreichen Fahrzeugen fiel die Elektrik aus. Wie groß der Schaden ist, wurde laut einem Sprecher der Salzburger Linien Montagfrüh noch erhoben. Auch mehrere Unterführungen standen unter Wasser - etwa das Nelböck-Viadukt beim Hauptbahnhof.

Zudem mussten die Einsatzkräfte überflutete Keller auspumpen und umgestürzte Bäume entfernen. Am Hauptbahnhof drohte ein Baugerüst umzustürzen und musste gesichert werden.

Der Witterungsumschwung beschäftigte auch die Wasserrettung: Am Wallersee galt ein Bootsfahrer samt seinem Boot als vermisst, der Mann konnte nach kurzer Zeit wohlauf ausfindig gemacht werden. Am Mondsee schaffte es ein Segler aufgrund der stürmischen Winde und des Wellengangs nicht mehr aus eigener Kraft an das Ufer. Das manövrierunfähige Boot wurde in den Hafen geschleppt. Verletzt wurde niemand.

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