Sport-News

Österreichs Frauen-Team steht vor Abschluss der Gruppenphase in der WM-Qualifikation. Im letzten Spiel muss das Team des neuen Trainers Lars Söndergaard am Dienstag in Oslo gegen Norwegen bestehen (18:00 Uhr, live ORF 1).

Durch den 1:0-Erfolg im Heimspiel gegen Slowenien bei der Premiere von Söndergaard am Wiener Sport-Club-Platz konnten die Österreicherinnen vorerst Platz drei von den Sloweninnen übernehmen und haben es in der eigenen Hand, diesen zu verteidigen. Den Norwegerinnen ist Platz zwei hinter den bereits für die WM 2027 in Brasilien qualifizierten DFB-Frauen nicht mehr zu nehmen.

Teamchef Söndergaard erwartet vor dem morgigen Duell dennoch einen anspruchsvollen Gegner, der seinem Team alles abverlangen wird: „Es geht für Norwegen eigentlich um nichts mehr, sie haben den zweiten Platz sicher. Aber ich glaube, sie werden vor eigenem Publikum sicher alles versuchen, um einen Sieg zu holen. Es ist ein offizielles Länderspiel, das man gewinnen möchte und wo auch die Spielerinnen zeigen wollen, dass sie zu Recht im Team spielen.“

Rund 7.000 Zuschauer erwartet der norwegische Verband für das Spiel im Ullevaal Stadion, wo am 23. Mai auch das Finale der Women’s Champions League stattgefunden hat. Die Erinnerungen der Österreicherinnen sind gut. Beim letzten Gastspiel 2023 gab es in der Women’s Nations League dank Traumtor von Eileen Campbell ein 1:1-Remis.

Irans Fußball-Nationalteam hat bei der Ankunft in Mexiko mit Pins an Kinder erinnert, die im Krieg getötet worden sein sollen. Als die Spieler und Funktionäre in Tijuana aus dem Flugzeug stiegen, trugen sie auf ihren Sakkos goldene Anstecknadeln mit der Zahl "168". Damit spielten sie auf die 168 Menschen an, die bei einem Bombenangriff auf eine Mädchenschule im Süden Irans am 28. Februar ums Leben kamen.

Medienberichten zufolge sollen US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich sein, US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte dazu eine Untersuchung angekündigt. Die iranische Botschaft in Ungarn stellte in einem Beitrag auf X den Bezug des Pins zu dem Bombenangriff her. 

Iran: Politische Botschaften während der WM-Spiele?

Ob die Iraner auch während der WM-Spiele politische Botschaften planen, ist noch nicht bekannt. Die FIFA-Regeln besagen, dass "die Ausrüstung keine politischen, religiösen oder persönlichen Slogans, Aussagen oder Bilder enthalten darf", andernfalls können Spieler und/oder die Mannschaft vom Turnierveranstalter oder der FIFA sanktioniert werden. Dies gilt für alle Spieler und Offiziellen.

Österreichs Eishockey-Nationalteam trifft bei der WM 2027 in der Gruppe A auf Weltmeister Finnland, Vizeweltmeister Schweiz, Schweden, Lettland, Slowenien, Aufsteiger Ukraine und Gastgeber Deutschland. Dies ergab die Einteilung der Gruppen durch den Weltverband gemeinsam mit Veranstalter Deutschland am Montag. Gespielt wird vom 14. bis 30. Mai 2027 in Mannheim und Düsseldorf, wobei die ÖEHV-Auswahl in Mannheim engagiert ist.

"Das ist definitiv eine attraktive Gruppe mit den beiden Finalisten der letzten WM und gleichzeitig eine sehr starke. Da man sich die Gruppe nicht aussuchen kann, nimmt man es, wie es ist", sagte Österreichs Head Coach Roger Bader zum Los. Als große Unbekannte der Gruppe sah der Schweizer die Ukraine. "Wir stellen uns auf einen starken Gegner ein", meinte Bader. Der Spielplan für die WM 2027 wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Die French Open werden wohl in die Geschichte eingehen. Nicht nur, weil es zwei neue Grand-Slam-Sieger gab, sondern weil generell Prognosen auf den Kopf gestellt wurden. Am Ende siegten die Emotionen, die den Sport so besonders machen. 

Die Helden einer Tennis-Saga:

Alexander Zverev

 Wenn in Deutschland über Tennis berichtet wurde, dann zumeist über gescheiterte Grand-Slam-Versuche von Zverev. Nun ist er der große Held, nach seinem Fünf-Satz-Sieg im Finale über Flavio Cobolli am Ziel seiner Träume angelangt. Der Italiener sprach nach dem Finale aus, was sich viele dachten:

Der erneute Zusammenbruch des dänischen Stars Christian Eriksen hat nicht nur im Fußball große Bestürzung und Anteilnahme ausgelöst. Auch Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen schrieb bei Facebook: „Meine Gedanken sind heute Abend bei Christian Eriksen und all jenen in seinem Umfeld, die davon betroffen sind.“

Eriksens kurzer Bewusstseinsverlust und der folgende Abbruch des Länderspiels gegen die Ukraine seien ein „großer Schock“ gewesen, schrieb die Sozialdemokratin weiter. „Und eine große Erleichterung, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht.“

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