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Es ist, als würden sich Österreichs Asse gerade in Hinblick auf den großen Heim-Höhepunkt einspielen. Einen Monat vor dem großen Event in Kitzbühel (Austrian Alpine Open, 28. bis 31. Mai) kommen Österreichs Asse auf der DP World Tour immer besser in Fahrt.

Allen voran Bernd Wiesberger. Der Burgenländer geht als Führender der China Open ins Wochenende. Der 40-Jährige spielte am Freitag bei dem mit 2,75 Mio. Dollar dotierten Turnier in Shanghai eine 66er-Runde (fünf unter Par) und lag nach zwei Tagen mit gesamt zwölf unter Par gemeinsam mit dem Südafrikaner Shaun Norris an der Spitze. 

Wiesberger gelangen so wie am Vortag sieben Birdies, diesmal musste er aber auch zwei Schlagverluste hinnehmen. „Ich habe nicht so gut gespielt wie gestern. Manchmal übersteht man solche Tage und schafft trotzdem ein gutes Score, und das ist mir heute gelungen“, sagt Wiesberger.

Und noch ein Österreicher ist am Wochenende zu sehen: Der Tiroler Max Steinlechner schaffte mit einer Par-Runde (71) und gesamt zwei unter Par als 55. gerade noch den Cut.

Nach den Rückzügen von Salzburg und für heuer von Bad Waltersdorf bleiben in Österreich noch zwei überaus attraktive Challenger. Sowohl in Mauthausen, als auch in Tulln im September ist Florian Leitgeb Turnierboss. 

Am Sonntag starten in Mauthausen die Danube Upper Austria Open powered by SKE mit ihrer bereits fünften Auflage – und präsentieren zum kleinen Jubiläum erneut ein starkes Teilnehmerfeld. Von den Österreichern sind vor allem Jurij Rodionov und Lukas Neumayer, Helden des "KURIER Austria Davis Cup Teams" dabei, aber auch Joel Schwärzler. Die ehemalige Nummer eins der Juniorenwelt ist auch bei den Profis im Vormarsch, spielte sich in die Top 200. Wild Cards gehen an den Tiroler Sandro Kopp und den Steirer Sebastian Sorger

Die US-Regierung hat sich von einem aus den USA kommenden Vorschlag distanziert, wonach das Nationalteam Italiens anstelle des Iran an der im Sommer unter anderem in den USA stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen soll. Niemand "aus den USA hat ihnen gesagt, dass sie nicht kommen können", sagte US-Außenminister Marco Rubio mit Blick auf die iranische Nationalmannschaft am Donnerstag vor Journalisten im Oval Office.

Rubio warnte jedoch, die USA könnten Mitgliedern der iranischen Delegation die Einreise verweigern, sollten sie Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben, die von Washington und mehreren anderen Regierungen als Terrororganisation eingestuft werden. "Das Problem mit dem Iran wären nicht die Athleten, sondern einige der anderen Personen, die sie mitbringen wollten, von denen manche Verbindungen zu den IRGC haben", sagte der US-Außenminister. "Wir könnten sie möglicherweise nicht ins Land lassen, aber nicht die Athleten selbst", fügte er hinzu. US-Präsident Donald Trump äußerte sich ähnlich. "Wir wollen die Spieler nicht bestrafen", erklärte er.

Alternative nur, "wenn sie sich aus freien Stücken entscheiden, nicht zu kommen"

Ein Gesandter von US-Präsident Donald Trump hatte einem Bericht zufolge zuvor den Weltfußballverband FIFA gebeten, den Iran bei der Fußball-WM durch Italien zu ersetzen. Der US-Sondergesandte Paolo Zampolli sagte der "Financial Times", es wäre ein "Traum", den viermaligen Weltmeister Italien bei dem Turnier zu sehen. Italien hat sich aber nicht qualifiziert, es war im vergangenen Monat in den Playoffs an Bosnien-Herzegowina gescheitert.

Die Toronto Raptors haben in der K.o.-Phase der NBA erstmals angeschrieben. Das Team des Wieners Jakob Pöltl bezwang die Cleveland Cavaliers am Donnerstag (Ortszeit) vor eigenem Publikum mit 126:104 und verkürzte in der "best of seven"-Serie auf 1:2. Der 30-jährige Center feierte im 25. Play-off-Spiel seiner Karriere den zehnten Sieg. Er steuerte acht Punkte, sechs Rebounds, zwei Assists sowie einen Block in 18:11 Einsatzminuten bei.

"Uns war klar, dass wir das Spiel gewinnen müssen, und wir haben dementsprechend gespielt", reagierte Pöltl. Entscheidend für den Erfolg der Kanadier waren ein grandioses Schlussviertel (43:23), je 33 Punkte von RJ Barrett und Scottie Barnes sowie nicht zuletzt die Tatsache, dass die Stars der "Cavs" bei weitem nicht so wie in den vorangegangenen Duellen zur Entfaltung kamen. James Harden und Donovan Mitchell mussten sich mit 18 bzw. 15 Zählern begnügen.

"Noch mal einen drauflegen"

"Wir haben heute sehr guten Einsatz gezeigt, aber es waren auch einfach sehr starke individuelle Performances von RJ (Barrett), Scottie (Barnes) und natürlich auch von Jamison Battle (erzielte all seine 14 Punkte im Schlussabschnitt, Anm.) am Ende des Spiels", resümierte Pöltl. Und es sei gelungen, "ihre zwei besten Spieler deutlich besser in Schach zu halten".

Philipp Lienhart hat mit dem SC Freiburg den Einzug ins deutsche Pokalfinale verpasst. Die Breisgauer mussten sich im Halbfinal-Duell mit dem VfB Stuttgart am Donnerstag auswärts mit 1:2 nach Verlängerung (1:1, 1:0) geschlagen geben, nachdem sie bis zur 70. Minute voran gelegen waren. Tiago Tomas traf für den Titelverteidiger in der 119. Minute entscheidend per Ferse. Finalgegner der Stuttgarter am 23. Mai im Olympiastadion von Berlin ist Bayern München.

Nach einem mauen Beginn nahm die Partie nach dem 1:0 der Freiburger durch Maximilian Eggestein (28.) Fahrt auf. Stuttgart drückte in der zweiten Halbzeit auf den Ausgleich, scheiterte aber mehrmals an SC-Torhüter Florian Müller. Just nach einer guten Chance der Gäste auf das 2:0 fuhren die Stuttgarter einen perfekten Gegenstoß, den Deniz Undav zum Ausgleich (70.) vollendete. Lienhart hatte in der Abwehr danach mehrmals zu kämpfen. Der Niederösterreicher hatte auch Glück, als er eine Undav-Hereingabe an die eigene Stange lenkte.

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