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Das Debüt von Trainer Fabio Ingolitsch verlief nicht allzu vielversprechend. Sturm musste sich bei Feyenoord in Rotterdam 0:3 geschlagen geben. Deshalb ist das Heimspiel am Donnerstag gegen den norwegischen Klub Brann Bergen (21 Uhr, Servus TV), der 2007 das letzte Mal Meister war, nur noch ein Auslaufen, ein Aufstieg in die K.o.-Runde der Europa League ist nach vier geholten Punkten unmöglich. 

Noch nicht mitwirken werden die Winter-Neuzugänge Jusuf Gazibegović, Gizo Mamageishvili und Ryan Fosso, da sie nicht spielberechtigt sind. Dennoch soll ein Sieg her, oder zumindest ein gutes Spiel. „Die Fans sollen mit einem Lächeln nach Hause gehen“, sagt Ingolitsch. 

Premiere in Liebenau

Für den Salzburger ist es der erste Auftritt als Coach in der Liebenauer Arena. „Daher bin ich besonders auf die Atmosphäre gespannt.“ Bis Mittwoch waren etwa 13.000 Karten abgesetzt. Die Fans sollen im Vergleich zum 0:3 in der Vorwoche bei Feyenoord eine Steigerung zu sehen bekommen. „Wir müssen mutiger auftreten und speziell mit dem Ball das Heft stärker in die Hand nehmen“

Am Freitag um 18 Uhr startet  der nationale Fußball ins Jahr 2026 –  mit einem Linzer Derby. Der LASK empfängt im Cup-Viertelfinale Blau-Weiß und mit dem Lokalrivalen auch zwei deutsche Debütanten.

Für BW-Coach Michael Köllner (56) ist es die erste Partie  in Österreich, das Unternehmen Klassenerhalt würde durch neu gewonnenes Selbstvertrauen beim Schlusslicht nach einem Einzug ins Semifinale des Pokals für den früheren Coach von 1860 und Ingolstadt sicher angenehmer starten.

Neue Nr. 1 nach Achillessehnen-Riss 

Neu bei Blau-Weiß ist auch Nico Mantl. Der Tormann war einst Hoffnungsträger bei Red Bull, aber nie länger Nr. 1 in Salzburg. Der 25-Jährige wurde von Arouca in Portugal ausgeliehen, weil sich BW-Stammkeeper Viktor Baier die Achillessehne gerissen hat.

Alle wollten sie in die Top 8 und damit direkt ins bevorstehende Achtelfinale einziehen. Denn die Teams auf den Plätzen 9 bis 24 drehen eine Ehrenrunde in den Play-offs, wo die Sieger aus den Paarungen die Runde der letzten 16 komplettieren.

Inter Mailand benötigte beim Gastspiel in Dortmund einen Erfolg für eine Chance auf besagte Top 8. Zu Beginn sorgte man für Druck, doch die Dortmunder kamen aus einem Eckball zur ersten richtig guten Chance, als Guirassy den Ball aus drei Metern nicht im Tor unterbringen konnte. Die Italiener hatten einen Schuss von Dimarco anzubieten und eine gute Möglichkeit durch Bisseck, der mit dem Schuss allerdings viel zu lange wartete. Highlight der ersten Hälfte war, als die Inter-Medizinmänner den ausgerenkten Finger von Verteidiger Acerbi wieder zurechtbogen.

Nach der Pause drückten die Italiener aufs Tempo, hatten die eine oder andere Möglichkeit. Für Dortmund wiederum hätte der eingewechselte Adeyemi treffen müssen. Inter blieb geduldig und die aktivere Mannschaft und belohnte sich. Die Mailänder durften durch einen schön versenkten Freistoß von Dimarco und das erlösende 1:0 jubeln (80.). Das 2:0 in der Nachspielzeit durch Diouf war nur noch die Draufgabe. Und dennoch reichte es nicht für Rang acht, Inter muss als Zehnter in die Play-offs.

Das Warten auf den ersten Sieg beim Nachtslalom von Schladming seit 2021 geht weiter. Mehr noch: Am Mittwoch setzte es für die ÖSV-Stars auf der Planai wieder einen Rückschlag und für zwei Herren sogar eine ordentliche Watschn, nachdem Manuel Feller zuletzt mit seinem Kitzbühel-Sieg für einen hellen Moment gesorgt hatte.

Der Tiroler landete diesmal auf Platz 10, bester Österreicher war auf der Planai Fabio Gstrein als Fünfter. Der 28-Jährige hatte schon zuletzt in Kitzbühel aufgezeigt, als er sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang von Platz 22 auf Rang elf katapultierte.

In Schladming fuhr Gstrein sein bestes Saisonergebnis ein. Zuvor war dies ein 10. Platz in Levi im November gewesen.

Den größtmöglichen Rückschlag setzte es aber für zwei der vier Olympia-Starter im ÖSV-Lager. Marco Schwarz, der als letzter Österreicher vor fünf Jahren auf der Planai gewonnen hatte, verpasste mit 2,95 Sekunden Rückstand als 32. ebenso den zweiten Durchgang wie Michael Matt als 33. (+2,97). Und das nur zwei Wochen vor dem Olympia-Slalom in Bormio.

Norwegischer Doppelsieg

Der Sieg ging an den Norweger Henrik Kristoffersen, der nach seinem Erfolg zu Tränen gerührt war, weil er mit seinem fünften Sieg zum Rekordsieger auf der Planai wurde. Auf Platz zwei folgte sein Landsmann Atle Lie McGrath, der nach dem ersten Durchgang geführt hatte. Der Franzose Clement Noel wurde Dritter.

Bereits am Freitag hebt  das „KURIER Austria Davis Cup Team“ ab, um den Höhenflug des Vorjahres fortzusetzen.  Nach Japan geht die Reise, nach Tokio. Und sollte im guten Fall in die 2. Qualifikationsrunde der Weltgruppe  führen.  Am 6. und 7. Februar wird das Team von Kapitän Jürgen Melzer nicht zwingend als Außenseiter, aber auch nicht als Favorit in die Partien gehen. 

„Ich freue mich darauf, dass wir alle wieder zusammenkommen und eine Aufgabe vor der Brust haben, die zwar schwer, aber definitiv lösbar ist. Ich sehe es als  50:50-Partie“, sagt Melzer, der nicht mit Altstar Kei Nishikori rechnet. „Er hat 2026 bisher bei allen Turnieren rausgezogen. 

 Aber klar, wenn er vielleicht im entscheidenden Einzel eingesetzt wird,  ist es für die Japaner sicher nicht negativ.“ Eher  anzunehmen aber, dass   Shintaro Mochizuki (Nummer 112), der in der ersten Runde der Australian Open  Stefanos Tsitsipas einen Satz abgenommen hat, und  Yoshihito Nishioka (Nr. 115)  sich das Racket schnappen.

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