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Wer den Ehrgeiz und Erfolgshunger von Stephan Embacher kennt, der kann sich vorstellen, dass ihn eine aktuelle Statistik mächtig stört: Der 20-Jährige ist auf dem Papier der schlechteste Skiflieger im ÖSV-Team.

Zumindest kann der junge Tiroler mit seiner Top-Weite noch nicht mit seinen Mannschaftskollegen mithalten, mit denen er ab Freitag bei der Skiflug-WM in Oberstdorf auf Medaillenjagd geht.

Julia Grabher hat ihre Auftakthürde bei den Australian Open gemeistert und steht damit erstmals in ihrer Tenniskarriere beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne in der zweiten Runde

Die 29-jährige Vorarlbergerin setzte sich gegen die Italienerin Elisabetta Cocciaretto mit 7:5,2:6,6:4 durch und trifft nun entweder auf die Russin Anna Kalinskaja oder die Britin Sonay Kartal. Bei einem weiteren Sieg winkt ein Duell mit der polnischen Wimbledonsiegerin Iga Swiatek.

"Ich bin natürlich megahappy, dass ich gewonnen habe", sagte Grabher nach ihrem Traumstart beim Hartplatz-Turnier in Down Under überglücklich. Es sei ein sehr hartes Match gewesen, sowohl vom Kopf als auch körperlich. "Es war sehr anstrengend und sehr warm. Hintenraus war es ein Kampf, aber ich bin sehr happy. Ich habe sehr viel investiert in den letzten Wochen und Monaten", ergänzte Grabher, die von einem verdienten Sieg sprach.

Grabher kämpfte sich zurück

Grabher, die nach den French Open 2023 zum erst zweiten Mal bei einem Grand Slam in der zweiten Runde aufschlagen darf, verwandelte gegen Cocciaretto trotz 0:2-Rückstands im Entscheidungssatz nach 2:30 Stunden ihren ersten Matchball. Die Italienerin hatte in der Vorwoche noch das WTA-Turnier in Hobart gewonnen und liegt in der Weltrangliste als 56. klar vor Grabher (95.).

Auch gegen die als Nummer 31 gesetzte Kalinskaja wird Grabher in der Außenseiterrolle sein. "Es wird wieder ein sehr schweres Match. Aber ich werde versuchen, mich auf meine Sachen zu konzentrieren und dann werde ich sicher auch meine Chancen bekommen. Körperlich fühle ich mich sehr gut und bin topfit", betonte sie.

Wenn er denn wenigstens eine kapitale Brezn gerissen hätte. Mit Überschlag, Action, Fangnetz und allem, was dazugehört. Wenn er zumindest ein Opfer seines Übermuts gewesen wäre und sich selbst die Schuld geben könnte für die missliche Situation, in der er sich jetzt befindet.

Stefan Eichberger würde es bedeutend leichter fallen, seine schwere Knieverletzung zu akzeptieren, die ihn vor einem Monat auf den Kamelbuckeln in Gröden jäh ausgebremst hat. „Es tut echt weh, wenn du Athleten siehst, die übers Limit gehen und verletzungsfrei durchkommen“, erzählt der steirische Abfahrer. „Und ich stürze nicht einmal und verletze mich dann trotzdem so schwer.“

Alles oder Nichts, so lautete das Motto vor dem dritten Gruppenspiel. Österreich musste Serbien bezwingen,  nicht knapp, sondern auch deutlich, um noch eine kleine Chance auf den Aufstieg in die Hauptrunde zu haben. Am Ende stand ein 26:25, beide Teams waren enttäuscht. Österreich schaffte es nicht in die Hauptrunde.

Der Beginn ließ hoffen, Österreich führte 2:0 und stand in der Deckung gut. Doch verjuxte Chancen machten den Serben Mut, nach zwölf Minuten lag man wiederum 3:5 hinten. Es ging hin und her, man begegnete einander auf Augenhöhe, die Nerven waren hüben wie drüben angespannt. Viel stand eben auf dem Spiel. 

Torhüter Constantin Möstl war mit einer zwischenzeitlichen Abwehrquote von 63 Prozent ein Grund, weshalb Österreich in Folge gar die Führung übernahm, sie aber nicht entscheidend ausbauen konnte, weil einfache Bälle verschenkt wurden. 

Doppelte Bedeutung

Wenn schon nicht der Aufstieg mit Rang zwei gelingen sollte, so war auch der dritte Platz extrem wichtig in Hinblick auf die kommende WM-Qualifikation. Jedes Tor hatte somit seine spezielle Bedeutung. 

Bis zur Pause konnte sich kein Team absetzen, bis zum Verschnaufen beging Österreich leichte Fehler und servierte somit den Serben eine 12:13-Führung. 

Erst vor wenigen Tagen hat Sturm den Schweizer Mittelfeldspieler Ryan Fosso verpflichtet. Nun ist  der Abgang von Tomi Horvat im Sommer fix. Der Slowene wechselt ablösefrei zu Bristol in die englische Championship. 

Bei Bristol City trifft Horvat, dessen Vertrag eben im Sommer ausläuft, auf seinen ehemaligen Teamkollegen Fally Mayulu, der sich bei den Grazern nicht durchsetzen konnte, und den ehemaligen Salzburg-Coach Gerhard Struber.

 Im Sommer soll dafür Amady Camara zurückgeholt werden. Der Stürmer aus Mali ist derzeit an Nantes verliehen. Meister Sturm war zuletzt am 19-jährigen Aldin Jakupovic interessiert. Der Slowene landete aber beim deutschen Zweitligisten Holstein Kiel. 

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