Sport-News

Bereits im April kommen sich der Weltverband (ITF) und die Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen (WTA) erstmals in die Quere. Das nächste Turnier des österreichischen Frauen-Nationalteams, dem Billie-Jean-King-Cup-Team, findet zeitgleich mit dem WTA-Turnier in Linz, dem größten Frauen-Turnier in Österreich (ab 5. April), statt. Dies ist bekannt. 

Das heißt, dass Kapitänin Marion Maruska auf ihre besten Spielerinnen Julia Grabher, Sinja Kraus und Lilli Tagger verzichten muss, sie werden beim Upper Austria Ladies um Preisgelder und Punkte für die Weltrangliste spielen. Das gilt auch für die eingebürgerte Anastasia Potapova, die allerdings zum gegenwärtigen Stand noch keine Spielberechtigung für Österreichs Team hat. 

Julian Halmich und Paul Pius Scharner haben mit der U17-Nationalmannschaft des ÖFB in Katar im Herbst für Aufsehen gesorgt. Die beiden Akademiespieler aus St. Pölten holten mit dem Team von Hermann Stadler haben sie es in Katar bis ins Finale geschafft und den Vizeweltmeistertitel geholt. 

Nun ist für beide der nächste Schritt gekommen. Die beiden Nachwuchsteamspieler wechseln beide zum SKN St. Pölten. Scharner vorerst leihweise bis Sommer, Halmich hingegen unterschrieb einen Jungprofi-Vertrag

Angebote auch aus der Bundesliga

SKN-Sportdirektor Christoph Freitag freut sich über die Verpflichtungen: "Julian hatte auch zwei Angebote aus der Bundesliga, aber er hat sich für uns entschieden – das zeigt, dass unser eingeschlagener Weg, auf den heimischen Nachwuchs zu setzen und diesen echte Chancen zu bieten, auch bei den Youngsters gesehen wird."

Stefan Posch wird laut Sky-Informationen zum FSV Mainz 05 wechseln. Eine Einigung mit seinem Stammverein FC Bologna und Leih-Team Como soll bereits erzielt worden sein, der Medizincheck soll am Mittwoch noch erfolgen.  Dann steht der geplanten Leihe ohne Kaufoption nichts mehr im Weg.

Auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick wird es freuen: Posch könnte in Mainz mehr Spielpraxis in Hinblick auf die WM im Juni/Juli sammeln. Bereits von 2016 bis 2023 stand der Defensivspieler bei Hoffenheim unter Vertrag - der 28-Jährige kennt also die deutsche Bundesliga. 

Mittwoch um 10 Uhr flog Sturm nach Rotterdam zum Europa-League-Spiel zu Feyenoord. Und in eine neue Ära. Der neue Trainer Fabio Ingolitsch, der aus Altach kam und Ende Dezember präsentiert wurde, feiert sein Pflichtspiel-Debüt beim Meister. 

Vor dem Duell am Donnerstag (18.45, Canal+) gilt es einmal, Erinnerungen zu löschen. Vom bisher letzten Gastspiel bei Feyenoord, das mit einem 0:6 und der höchsten Europacup-Niederlage von Sturm endete (das Heimspiel gewannen die Steirer 1:0). 

"Wir dürfen nicht an die Vergangenheit denken, das waren andere Mannschaften. Wir müssen nach vorne schauen", sagt Jon Gorenc Stankovic, der damals 45 Minuten spielte und als einziger aktueller Sturm-Mann neben Tomi Horvat und dem eingewechselten Otar Kiteishvili auf dem Platz stand. 

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