Sport-News

Julian Halmich und Paul Pius Scharner haben mit der U17-Nationalmannschaft des ÖFB in Katar im Herbst für Aufsehen gesorgt. Die beiden Akademiespieler aus St. Pölten holten mit dem Team von Hermann Stadler haben sie es in Katar bis ins Finale geschafft und den Vizeweltmeistertitel geholt. 

Nun ist für beide der nächste Schritt gekommen. Die beiden Nachwuchsteamspieler wechseln beide zum SKN St. Pölten. Scharner vorerst leihweise bis Sommer, Halmich hingegen unterschrieb einen Jungprofi-Vertrag

Angebote auch aus der Bundesliga

SKN-Sportdirektor Christoph Freitag freut sich über die Verpflichtungen: "Julian hatte auch zwei Angebote aus der Bundesliga, aber er hat sich für uns entschieden – das zeigt, dass unser eingeschlagener Weg, auf den heimischen Nachwuchs zu setzen und diesen echte Chancen zu bieten, auch bei den Youngsters gesehen wird."

Stefan Posch wird laut Sky-Informationen zum FSV Mainz 05 wechseln. Eine Einigung mit seinem Stammverein FC Bologna und Leih-Team Como soll bereits erzielt worden sein, der Medizincheck soll am Mittwoch noch erfolgen.  Dann steht der geplanten Leihe ohne Kaufoption nichts mehr im Weg.

Auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick wird es freuen: Posch könnte in Mainz mehr Spielpraxis in Hinblick auf die WM im Juni/Juli sammeln. Bereits von 2016 bis 2023 stand der Defensivspieler bei Hoffenheim unter Vertrag - der 28-Jährige kennt also die deutsche Bundesliga. 

Kjetil Knutsen hatte nach der Sensation gegen das Star-Ensemble von Manchester City ein dringendes Anliegen. Der Trainer des norwegischen Fußball-Zwergs FK Bodö/Glimt erklärte den Helden des 3:1 gegen den englischen Super-Klub noch live im Fernsehen für unverkäuflich. "Wir haben keinerlei Pläne, Kasper Högh an irgendjemanden zu verkaufen", sagte Knutsen. Dieser Högh, ein 25 Jahre alter Däne, machte in der Champions League gegen City das Spiel seines Lebens. Zwei Tore in der ersten Halbzeit binnen zwei Minuten, ein weiteres wegen Abseits aberkanntes nach der Pause. Den dritten Treffer der Norweger erzielte dann der Ex-Frankfurter Jens Petter Hauge per Traumtor.

Als Belohnung gab es für Högh das Trikot von Superstar Erling Haaland, dessen Rückkehr in die Heimat am Ende zur peinlichen Dienstreise wurde. Högh besser als Idol Haaland Für Högh war es nicht irgendein Trikot. "Ich weiß, dass Kasper zu Erling aufschaut. Er ist sein großes Idol", sagte Bodös Kapitän Patrick Berg. Knutsen erklärte zudem, dass man sich mit Högh oft Videos von Haalands Bewegungen und dessen Timing angeschaut habe, damit er davon lernen könne. Den Lerneffekt gab es ausgerechnet gegen den großen Haaland. 

"Ich übernehme die volle Verantwortung dafür, dass ich keine Tore geschossen habe. Es ist peinlich", sagte der Superstar. "Das ist nicht gut genug. Wir sind Manchester City. So sollte es nicht sein." City zeigte eine schwache und ideenlose Leistung, allein Haaland hatte in der ersten Halbzeit nicht einmal zehn Ballkontakte. Nach dem Treffer zum 1:3 durch Ryan Cherki verlor das Team von Starcoach Pep Guardiola auch noch den Mittelfeldstrategen Rodri, der binnen etwas mehr als einer Minute zweimal die Gelbe Karte sah.

Lisa Eder hat beim Skisprung-Weltcup in Zao am Mittwoch ihren überfälligen ersten Weltcupsieg gefeiert. Die 24-jährige Salzburgerin, die zuletzt fünf Mal in kurzer Zeit Zweite geworden war, setzte sich mit Weiten von 96 und 98 Metern 1,4 Zähler vor Nika Prevc (SLO) und 5,6 vor der Kanadierin Abigail Strate durch. Julia Mühlbacher landete als zweite Österreicherin im Bewerb auf Rang 19. Eder ist die insgesamt sechste Österreicherin, die ein Weltcup-Skispringen gewonnen hat.

Vor ihr war dies Daniela Iraschko-Stolz, Eva Pinkelnig, Chiara Kreuzer, Sara Marita Kramer und Jacqueline Seifriedsberger gelungen. Der Weltcup-Tross der Frauen bleibt in Japan, am Wochenende stehen zwei Bewerbe in Sapporo auf dem Programm.

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