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Das Debüt von Trainer Fabio Ingolitsch verlief nicht allzu vielversprechend. Sturm musste sich bei Feyenoord in Rotterdam 0:3 geschlagen geben. Deshalb ist das Heimspiel am Donnerstag gegen den norwegischen Klub Brann Bergen (21 Uhr, Servus TV), der 2007 das letzte Mal Meister war, nur noch ein Auslaufen, ein Aufstieg in die K.o.-Runde der Europa League ist nach vier geholten Punkten unmöglich. 

Noch nicht mitwirken werden die Winter-Neuzugänge Jusuf Gazibegović, Gizo Mamageishvili und Ryan Fosso, da sie nicht spielberechtigt sind. Dennoch soll ein Sieg her, oder zumindest ein gutes Spiel. „Die Fans sollen mit einem Lächeln nach Hause gehen“, sagt Ingolitsch. 

Premiere in Liebenau

Für den Salzburger ist es der erste Auftritt als Coach in der Liebenauer Arena. „Daher bin ich besonders auf die Atmosphäre gespannt.“ Bis Mittwoch waren etwa 13.000 Karten abgesetzt. Die Fans sollen im Vergleich zum 0:3 in der Vorwoche bei Feyenoord eine Steigerung zu sehen bekommen. „Wir müssen mutiger auftreten und speziell mit dem Ball das Heft stärker in die Hand nehmen“

Das italienische Innenministerium plant angesichts angekündigter Protestaktionen in Mailand anlässlich der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele von Mailand-Cortina am 6. Februar strenge Sicherheitsvorkehrungen. Gerechnet wird mit Demonstrationen linker und pro-palästinensischer Gruppen vor dem Opernhaus Teatro alla Scala. Die Aktivisten wollen unter anderem gegen die Präsenz von Agenten der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE bei den Winterspielen protestieren.

"Von Minneapolis nach Mailand" lautet der Slogan dieses Protests, wie italienische Medien am Donnerstag berichteten. Zu der Kundgebung wird auch der Anti-ICE-Aktivist Chris Smalls erwartet. Das Datum gilt als bewusst gewählt: Am selben Tag nehmen US-Vizepräsident James Vance und Außenminister Marco Rubio an der Eröffnung der Olympischen Winterspiele im Mailänder San-Siro-Stadion teil. Begleitet werden sie von Beamten von ICE, die in den USA und international unter anderem wegen der Tötung zweier US-Amerikaner bei Einsätzen gegen Aktivisten in Minneapolis in der Kritik steht.

200 ICE-Beamte begleiten die US-Delegation nach Italien

Das Sicherheitsteam zur Begleitung der US-Delegation soll aus etwa 200 Personen bestehen. Vertreter der Homeland Security Investigations, zu der auch ICE gehört, sollen ohne operative Befugnisse eingesetzt werden und lediglich unterstützende Aufgaben sowie Datenbankabfragen übernehmen. Auf italienischem Staatsgebiet verfügen sie über keine polizeilichen Eingriffsrechte. Anders verhält es sich mit Personal des Auslandsgeheimdienstes CIA und von Bundespolizei-Inlandsgeheimdienst FBI, das wie üblich mit den italienischen Sicherheits- und Geheimdiensten kooperieren soll.

Unverhofft kommt eben doch oft. Salzburg hat sich in der laufenden Ligaphase der Europa League nicht oft mit Ruhm bekleckert. Dennoch lebt vor dem letzten Spieltag noch die Chance auf einen Platz unter den Top 24 und somit ein Weiterkommen ins Play-off. Die Vorfreude aufs "Finale" in Birmingham gegen Aston Villa ist groß. "Da wartet noch einmal ein echter Kracher auf uns", weiß Innenverteidiger Joane Gadou. Ebenfalls klar ist, dass Salzburg einen Sieg benötigt - und jede Menge Schützenhilfe.

Los ging es für Salzburg in der Europa League mit einer starken Leistung gegen Porto. Die wurde aber nicht belohnt, die Portugiesen trafen spät zum Sieg. Beim 0:2 in Lyon war man chancenlos, dafür hatte man sich danach daheim gegen Ferencvaros etwas ausgerechnet. Und 2:3 verloren. Gegen die Go Ahead Eagles durfte gejubelt werden (2:0), der Auftritt in Bologna war weniger erfolgreich (1:4). Mit einem 0:1 in Freiburg ging es in die Winterpause, aus der man mit einem 3:1 gegen Basel startete. Macht bislang sechs Punkte und Platz 28.

Am Freitag um 18 Uhr startet  der nationale Fußball ins Jahr 2026 –  mit einem Linzer Derby. Der LASK empfängt im Cup-Viertelfinale Blau-Weiß und mit dem Lokalrivalen auch zwei deutsche Debütanten.

Für BW-Coach Michael Köllner (56) ist es die erste Partie  in Österreich, das Unternehmen Klassenerhalt würde durch neu gewonnenes Selbstvertrauen beim Schlusslicht nach einem Einzug ins Semifinale des Pokals für den früheren Coach von 1860 und Ingolstadt sicher angenehmer starten.

Neue Nr. 1 nach Achillessehnen-Riss 

Neu bei Blau-Weiß ist auch Nico Mantl. Der Tormann war einst Hoffnungsträger bei Red Bull, aber nie länger Nr. 1 in Salzburg. Der 25-Jährige wurde von Arouca in Portugal ausgeliehen, weil sich BW-Stammkeeper Viktor Baier die Achillessehne gerissen hat.

Alle wollten sie in die Top 8 und damit direkt ins bevorstehende Achtelfinale einziehen. Denn die Teams auf den Plätzen 9 bis 24 drehen eine Ehrenrunde in den Play-offs, wo die Sieger aus den Paarungen die Runde der letzten 16 komplettieren.

Inter Mailand benötigte beim Gastspiel in Dortmund einen Erfolg für eine Chance auf besagte Top 8. Zu Beginn sorgte man für Druck, doch die Dortmunder kamen aus einem Eckball zur ersten richtig guten Chance, als Guirassy den Ball aus drei Metern nicht im Tor unterbringen konnte. Die Italiener hatten einen Schuss von Dimarco anzubieten und eine gute Möglichkeit durch Bisseck, der mit dem Schuss allerdings viel zu lange wartete. Highlight der ersten Hälfte war, als die Inter-Medizinmänner den ausgerenkten Finger von Verteidiger Acerbi wieder zurechtbogen.

Nach der Pause drückten die Italiener aufs Tempo, hatten die eine oder andere Möglichkeit. Für Dortmund wiederum hätte der eingewechselte Adeyemi treffen müssen. Inter blieb geduldig und die aktivere Mannschaft und belohnte sich. Die Mailänder durften durch einen schön versenkten Freistoß von Dimarco und das erlösende 1:0 jubeln (80.). Das 2:0 in der Nachspielzeit durch Diouf war nur noch die Draufgabe. Und dennoch reichte es nicht für Rang acht, Inter muss als Zehnter in die Play-offs.

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