Doppelsieg für Favoriten: Spätes Drama in der Regionalliga-Ost

Gleich beide RLO-Vertreter aus dem zehnten Wiener Gemeindebezirk konnten am Wochenende unerwartete Comeback-Siege einfahren.
FavAC - FCM Traiskirchen, 13.3.2026

Von Fabio Tartarotti 

Die 21. Runde der Regionalliga Ost (RLO) bot am Freitagabend jede Menge Spannung und sorgte am Ende unerwartet für doppelten Jubel in Favoriten. 
 

Die größte Überraschung des Wochenendes lieferte Tabellenschlusslicht TWL Elektra, die zu Gast bei Aufstiegsaspirant SV Oberwart einen Comeback-Sieg einfahren konnten. Nachdem die Favoritner Underdogs bereits in der siebten Minute in Rückstand geraten waren, drehten sie in der zweiten Hälfte die Partie und durften nach einem Elfmetertor zum 2:1 von Nikola Asceric in der 91. Minute ihren erst zweiten Saisonsieg bejubeln. 

"Die Mannschaft hat bis zum Schluss gekämpft und sich nie aufgegeben. Insgesamt habe ich schon seit der Vorbereitung und in den letzten Wochen das Gefühl, dass wir von Spiel zu Spiel besser werden. Umso schöner ist es, dass wir uns heute endlich auch mit einem richtig wichtigen Erfolg dafür belohnen konnten.“, so TWL-Trainer Thomas Leonhardsberger 

Noch dramatischere Szenen spielten sich in Wien-Favoriten ab, wo Lokalrivale FavAC den FCM Traiskirchen, die Mannschaft, bei der Vizekanzler Babler sogar Präsident ist, empfing. Die Gastgeber wurden in Hälfte eins dominiert, lagen zwischenzeitlich sogar mit 0:2 zurück. Am Ende waren es ein unglückliches Eigentor Traiskirchens (81.) und ein Elfmeter in der Nachspielzeit (97.), die eine dramatische Aufholjagd des FavAC spät mit drei Punkten belohnten. Endstand 3:2. Dominik Karlik, sportlicher Leiter des FavAC konnte nicht zufriedener sein: "Großes Kompliment an die Mannschaft für Moral und Charakter – nach einem 0:2 so zurückzukommen zeigt, was für ein Teamgeist in der Truppe steckt.“ 

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