Tabellenführer Leobendorf steckt plötzlich in der Krise

Regionalliga-Ost-Herbstmeister Leobendorf musste die dritte Niederlage in Folge einstecken und blieb wieder torlos.
Archivbild: SV Leobendorf - SV Gloggnitz, 18.10.2025

Von Fabio Tartarotti 

Der große Liga Dominator SV Leobendorf  steckt plötzlich in der sportlichen Krise. Zum Auftakt der Frühjahrssaison konnte man mit einem klaren 5:0 Sieg bei der Wiener Viktoria noch die Leistungen vom Herbst bestätigen. Lediglich eine einzige Niederlage hatte man vor der Winterpause kassiert. Doch seitdem läuft es bei Leobendorf nicht mehr rund. 

Nach zwei knappen 0:1 Niederlagen  gegen den Kremser SC und ein aufstrebendes Team aus Parndorf wollte der Tabellenführer dieses Wochenende  beim Heimspiel gegen den amtierenden Meister SR Donaufeld wieder zur Topform zurückfinden. Stattdessen musste man sich im Sparkassen Stadion zum dritten Mal in Folge geschlagen geben – wieder mit 0:1. Donaufelds Toptorjäger Floris Van Zaanen erzielte in der 19. Spielminute den Siegestreffer. 

„Wir tun uns aktuell schwer, Chancen herauszuspielen. Es fehlen so diese letzten zwei Prozent, dass wir wieder zu Torchancen kommen.“, erklärt Trainer Lukas Fürhauser das aktuelle Formtief. Eine ungewohnte Situation für Leobendorf, die plötzlich nicht mehr unangefochten an der Tabellenspitze stehen. Der Vorsprung auf die SV Gloggnitz ist auf sieben Punkte geschrumpft. Auch die formstarken Parndorfer und Aufsteiger SV Donau  zählen zu den Verfolgern. 

Kommenden Freitag trifft man auf den aktuell fünften, SV Horn. Einen Aufstieg strebt man in Leobendorf nicht an, dafür fehlt es an Infrastruktur, sowie finanziellen Mitteln. Der Regionalliga-Ost-Meistertitel, also das höchste sportliche Ziel in dieser Saison, schien bereits  zum Greifen nah. Jetzt dürfte der Kampf um die Meisterschaft doch noch einmal spannend zu werden. 

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