Trainerwechsel: In Neusiedl (fast) nichts Neues

Sportlicher Leiter Günter Gabriel bleibt für den Rest der Saison auf der Neusiedler Trainerbank.
Archivbild: Wiener Viktoria - SC Neusiedl/See

Von Fabio Tartarotti

Der krisengeplagte SC Neusiedl am See scheint nach der raschen Trennung von Muhammet Akagündüz seine Lösung auf der Trainerposition gefunden zu haben und holt dafür keinen neuen Mann an Bord. 

Der Vorstand war sich einig: Günter Gabriel, seit 2017 sportlicher Leiter des Vereins, wird bis Saisonende die Trainerbank besetzen. Als langjährige Konstante in Neusiedl soll er die schwächelnde Mannschaft wieder zur Form zurückführen. Auch die Funktion als sportlicher Leiter behält er.

„Die Situation mit der Doppelbelastung ist nicht ideal aber einen neuen Trainer mit neuen Ideen zu installieren wäre schwierig. So können wir wieder unseren Fußball spielen. Wenns schief geht, steh ich als Trottel da aber ich übernehme die Verantwortung gerne.“, äußerte sich Gabriel zu seinem neuen Engagement. Am Wochenende wartete mit Aufstiegskandidat SV Horn gleich die erste Herkulesaufgabe auf den Trainer. Trotz guter Leistung verlor man das Spiel knapp mit 0:1. 

„Die Leistung war schon deutlich besser, und auch die Moral in der Mannschaft ist gut. Die Spieler haben gekämpft und sind gelaufen bis zum Umfallen. Horn ist ein extrem guter Gegner und war  einfach eine Nummer zu groß für uns“, so Gabriel. Nächste Woche trifft man auf TWL Elektra, einen direkten Gegner im Abstiegskampf.

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