Nach nur zwei Spielen: SC Neusiedl entlässt Muhammet Akagündüz

Uneinigkeiten auf menschlicher Ebene, sowie zwei Niederlagen in Folge führten zur Trennung.
EM Stammtisch

Von Fabio Tartarotti 

Im Dezember hatte der SC Neusiedl Muhammet Akagündüz als neuen Teamchef vorgestellt. Der ehemalige ÖFB-Teamspieler sollte den Traditionsverein aus der Krise holen und den Klassenerhalt in der Regionalliga Ost fixieren. Nach nur zwei Spielen, zwei Niederlagen und einer Torbilanz von 2:5 ist die Ära-Akagündüz am Neusiedler See zu Ende. 

Letzte Woche verlor der Neo-Coach sein Debüt im hart umkämpften Burgenland-Derby gegen Parndorf, knapp mit 1:2. Am Samstag setzte es dann eine 1:3-Niederlage beim amtierenden Meister Donaufeld. Die Mannschaft machte von Beginn weg einen unkoordinierten Eindruck. Akagündüz sah nach Abpfiff die rote Karte und stürmte verärgert vom Feld. Am selben Abend wurde er von seinem Verein, nach einer einstimmigen Vorstandsentscheidung, so der sportliche Leiter Günter Gabriel, entlassen.

„Es hat zwischenmenschlich nicht gepasst. Im Team herrscht aktuell wenig Harmonie und der Trainer hat es nicht geschafft, aus der Truppe eine Mannschaft zu formen, auch wenn er fachlich sicher ein extrem guter Mann ist.“ Für den Verein geht die Suche nach einer Trainerkonstante weiter. Nach dem Abgang von Stefan Rapp Richtung Sport-Club im Oktober und der interimistischen Übernahme des Co-Trainers Norbert Pammer, bis Jahresende, war Akagündüz bereits der dritte Hauptübungsleiter der Neusiedler in dieser Spielzeit.  Einen Nachfolger hat der Verein bislang noch nicht bestimmt. 

Kommentare