Vorneweg: Zumindest wird für Mittwochabend in Ried nicht ausdrücklich Nebel prognostiziert. Also die Aussichten auf einen neuen Anlauf für das Cup-Halbfinalspiel gegen den LASK (18 Uhr, live ORF1) sind also weniger trüb.
Vor zwei Wochen pfiff Schiedsrichter Sebastian Gishamer auf ein Match – und gar nicht erst an. Zu starker Nebel. Auf den Sieger, so viel steht schon fest, wartet am 1. Mai in Klagenfurt Altach.
Beide oberösterreichische Teams wissen, wie es ist, in einem Cup-Finale zu stehen. Ried stand vier Mal im Endspiel, holte 1998 und 2011 den Titel. Der LASK stand gar sechs Mal in einem solchen, gewann aber nur im Jahr 1965, in dem man als erster Bundesländer-Klub auch Meister wurde. 1963, 1967, 1970, 1999 und zuletzt 2021 verpatzte man den Showdown.
Ein Angestellter des Klubs kommt aber sogar als Titelverteidiger. Trainer Didi Kühbauer gelang mit dem WAC der große Coup, als Spieler holte er mit Rapid 1995 die Trophäe. „Wir wissen um die Stärken von Ried, uns erwartet ein emotionaler Cup-Fight mit vielen Zweikämpfen sowie vielen langen und zweiten Bällen. Wichtig wird erneut sein, physisch sehr präsent zu sein und zugleich einen kühlen Kopf zu bewahren“, erklärte der Burgenländer. Mittelfeldspieler Christoph Lang geht von einem „intensiven Spiel“ aus. „Aber ich glaube, wir sind alle gut vorbereitet.“