Schock im OSV: Sportdirektor völlig überraschend verstorben

Der Schwimmverband trauert um Sportdirektor Walter Bär, der unerwartet verstorben ist.
Walter Bär

Den Österreichischen Schwimmverband hat am Dienstag eine erschütternde Nachricht erreicht. Wie seine Familie bekanntgab, ist OSV-Sportdirektor Walter Bär Dienstagmittag völlig unerwartet verstorben

Der 56-jährige Wiener hat sein ganzes Leben dem Schwimmsport gewidmet. Zu Beginn als aktiver Athlet, ab seinem 24. Lebensjahr als Trainer in Eisenstadt, beim ASV Wien und im Leistungszentrum Südstadt. Seit 2018 hat Walter Bär als Sportdirektor den österreichischen Schwimmverband höchst erfolgreich betreut und einige der größten Erfolge des OSV - unter anderem von Felix Auböck, den Alexandri-Schwestern oder Anton Knoll und Dariush Lotfi - mitverantwortet. Der Schwimmsport trauert um einen sehr ambitionierten, engagierten Schwimmfanatiker, der viel zu früh aus dem Leben gehen musste.

OSV-Präsident Arno Pajek: „Walter hat den Sport zu 150% gelebt, wir sind schockiert. Unsere Gefühle sind bei der Familie. Schade, dass solche Leute immer zu früh diese Welt verlassen.“ OSV-Vize-Präsident Jann Siefken: „Walter war das Herzstück des ganzen Verbandes und ein wirklich enger Freund. Dieser Verlust ist menschlich und sportlich nicht zu verkraften.“ Sehr berührende Worte findet auch der ehemalige OSV-Generalsekretär und jetzige OSV-Finanzreferent Thomas Unger: „Walter war der Motor des österreichischen Schwimmsports. Er war nicht nur Sportdirektor, er war Seelentröster, Motivator und Visionär! Neben seiner Familie war der OSV seine Lebensaufgabe! Wir verlieren mit Walter nicht nur unseren Sportdirektor, sondern einen wahren Freund. Wir stehen eng verbunden mit seiner Familie zusammen!“ 

Kommentare