Sport-News

Der Fußball ist schon ein schnelllebiges Geschäft. Am Mittwochabend noch in München Real Madrid aus der Champions League gekickt, am Donnerstagnachmittag in der Alszeile in Wien-Hernals.

Konrad Laimer eilt von einer legendären Arena zur nächsten. Auf dem Platz des Wiener-Sportclub wurde der Bayern-Legionär als einer von vier Markenbotschaftern von „Milka“ präsentiert.

Das „Team Milka“ bilden zudem Viktoria Schnaderbeck, Jakob Pokorny, WM-Vize bei der U17, und Andreas Herzog, der den kulinarischen zarten Versuchungen selten widerstehen kann. „Man sieht ja, dass ich gerne nasche.“ Nasche viel statt Naschenweng.

Der plötzliche Tod von Alexander Manninger sorgt für internationale Trauer. Die vielen Vereine und Wegbegleiter des Salzburgers melden sich nach dem schrecklichen Unfall am Donnerstag.

Juventus Turin schrieb auf x.com: „Heute ist ein unglaublich trauriger Tag. Er ist nicht nur ein großer Athlet gegangen, sondern ein Mann mit seltenen Werten: Bescheidenheit, Hingabe und einer außergewöhnlichen beruflichen Seriosität. Juventus drückt sein Beileid zum Tod von Alex Manninger aus und schließt sich dem Schmerz der Familie an.“

FC Arsenal schrieb: „Jeder bei Arsenal ist schockiert und tief betrübt über den tragischen Tod unseres ehemaligen Torhüters. Alle unsere Gedanken sind in dieser unglaublich traurigen Zeit bei seiner Familie und seinen Liebsten. Ruhe in Frieden, Alex.“

Auch Weltstar Thierry Henry gedachte seinem früheren Arsenal-Kollegen: "Ich bin im Herzen bei seiner Familie."

Große Trauer um Alexander Manninger: Der ehemalige ÖFB-Teamtorhüter ist bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die Kollision ereignete sich am Morgen an einem ungesicherten Bahnübergang, für den 48-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Manninger spielte im Laufe seiner großen Karriere für internationale Spitzenklubs wie Arsenal, Juventus und Liverpool und 33 Mal für Österreichs Nationalteam.

Der Unfall passierte am Donnerstag gegen 8.40 Uhr kurz nach der Haltestelle Pabing in Salzburg, als es zu einem Zusammenstoß zwischen seinem Fahrzeug und einer Lokalbahn kam. Während der Pkw schwer beschädigt wurde, blieben die rund 25 Fahrgäste sowie der Triebfahrzeugführer unverletzt. Einsatzkräfte waren rasch vor Ort, konnten jedoch nichts mehr für Manninger tun.

Gute Wetterbedingungen sollen den afrikanischen Assen am Sonntag beim Vienna City Marathon den 42,195 km langen Weg zu den Streckenrekorden erleichtern. Oqbe Kibrom aus Eritrea führt das Elitefeld der Männer an - er hat die besten Chancen, die Wien-Bestmarke, die der Kenianer Samwel Mailu 2023 in 2:05:08 Stunden aufstellte, zu knacken. 

Der 28-Jährige kommt mit einer Bestzeit von 2:05:37 Stunden nach Wien. 2022 war er beim VCM bereits einmal Dritter. "Ich habe gute Erinnerungen an Wien. Ich bin stark in Form, mein Ziel ist 2:05", sagte Kibrom.  Tafese Delegen aus Äthiopien mit der persönlichen Bestleistung von 2:06:11 sowie die Kenianer Stanley Kurgat mit 2:07:05 und Albert Kangogo mit 2:07:26 bilden eine starke Konkurrenz.  

Rennleiter Mark Milde hofft, dass der ambitionierte Plan aufgeht. "Ich denke, wir haben eine gute Chance auf den Streckenrekord. Es ist ein realistisches Ziel, wenn alles passt und auch das Wetter mitspielt, können wir das schaffen", sagte Milde.

Österreichs Rekordmann erstmals am Start

Österreichs Rekordhalter Aaron Gruen steht mit seinem vor einem Jahr erzielten ÖLV-Rekord von 2:09:53 Stunden in der Starterliste und bereitet sich auf seinen ersten Marathonstart in Österreich vor: „Diese Läufer haben Spitzenleistungen erbracht, die deutlich über meiner eigenen Bestzeit liegen. Das Rennen verspricht daher ein sehr hohes sportliches Niveau. Für mich wird es eine echte Herausforderung sein, mich im gesamten Feld einigermaßen zu behaupten. Ich werde mein Bestes geben und freue mich schon sehr auf Wien und auf das Rennen“, kommentiert er. 

Der Back-to-Back Football-Europameister Österreich hat einen neuen Head Coach! Stefan Pokorny übernimmt ab sofort die Geschicke der Nationalmannschaft und wird damit die heimische Auswahl durch die Europameisterschaft 2026/27 führen. Das erste Spiel unter Pokornys Leitung wird im Oktober 2026 auswärts in Belgien stattfinden, Ende Oktober folgt der erste Auftritt vor heimischem Publikum gegen die Türkei.

Pokorny folgt damit Max Sommer, der nach dem gewonnen EM-Finale aufgehört und mit einem verbalen Rundumschlag für Aufsehen gesorgt hat. Nachwirkungen des großen Knalls hat Pokorny bislang keine bemerkt. "Ich habe gelernt, mit den Sachen, die man bekommt, auszukommen." Für ihn gilt es zunächst, sein Trainerteam zusammenzustellen und die Mannschaft zu finden.

Verbandspräsident Michael Eschlböck ist froh, eine österreichische Lösung gefunden zu haben. "Das war uns schon wichtig. Das Interesse war groß, wir haben auch viele Konzepte von ausländischen Trainern bekommen."

Große Ehre

“Für mich ist es eine große Ehre, die Rolle als Head Coach des Herren-Nationalteams zu übernehmen,", sagte Pokorny in einem ersten Statement. "Mein Ziel ist es, gemeinsam mit den besten Trainern und Spielern Österreichs die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und die Entwicklung des österreichischen Footballs mitzugestalten.”

Er übernimmt den zweifachen Europameister, die Fallhöhe ist hoch. "Natürlich ist ein gewisser Druck da. Aber ich sehe eher die Herausforderung, ich will wieder Europameister werden, bin voller Angriffslust."

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