Am Ende gab es viele fröhliche Gesichter in Graz. Sturm, weil man sich mit einem 1:0-Sieg von der Europa League verabschiedete, Brann Bergen, weil man in letzter Sekunde dank der Niederlage von YB Bern doch noch den Sprung in die K.o.-Phase schaffte.
Für das Goldtor sorgte einmal mehr Otar Kiteishvili. Von den fünf Treffern, die in der beendeten Liga-Phase auf das Konto der Steirer gingen, erzielte der Georgier drei, zweimal traf Tomi Horvat. Kiteishvili war einmal mehr das Um und Auf. Ob Sturm zu sehr von ihm abhängig ist? "Ich bin glücklich, dass ich so einen Spieler habe. Auch ein Messi oder Kane sind können Spiele alleine entscheiden, wir haben eben Otar", sagt Trainer Fabio Ingolitsch nach seiner geglückten Heimpremiere.
Wichtig war dem 33-jährigen Sazburger aber das Auftreten. "Unser großes Ziel war, dass wir uns nicht auf das Ergebnis fokussieren, sondern auf eine ordentliche Leistung. Wir haben gemeinsam kompakt und gut verteidigt - bis auf die Schlussminuten."