Sport-News

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat große Bedenken wegen der Austragung der Fußball-WM in den USA. Das Land sei "nicht der richtige Gastgeber in einer Zeit, wo die Rechte von Arbeitern, Sportlern, Fans und Communitys, die die WM erst möglich machen, eingeschränkt werden", sagte Direktorin Minky Worden. Die Lage der Menschenrechte bewege sich in den USA in eine völlig falsche Richtung, um ein internationales Event auszutragen.

FIFA soll Austragung in den USA prüfen

"Wenn Donald Trump nicht erlaubt, dass Fans oder sogar Spieler zur WM anreisen, muss die FIFA überprüfen, ob es noch möglich ist, die WM weiter in den USA ausrichten zu können." Einen Ausschluss des Iran lehnt Worden ab, auch wenn der Sport in dem Land seit Jahrzehnten politisiert werde. US-Präsident Trump hatte erklärt, dass es aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht angemessen sei, dass der Iran an der WM vom 11. Juni bis 19. Juli teilnehme.

Der iranische Verband konterte, dass der Weltverband FIFA die Entscheidungen treffe. Zudem schlug der Iran vor, die WM-Spiele seiner Elf in Mexiko statt in den USA auszutragen. Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge aus.

Seine Motorradkarriere hat Matthias Walkner nach dem Horror-Unfall im Dezember 2023 nun offiziell beendet, der Salzburger gibt aber sein Comeback auf vier Rädern. Ab Mittwoch geht der 39-Jährige bei der Portugal Rallye im Rahmen der Rally-Raid-WM-Serie in einem Buggy an den Start. Im kommenden Jahr will Walkner in einem Auto wieder bei der Rallye Dakar antreten, bei der er 2018 als erster Österreicher die Motorradwertung gewonnen hatte und zwei weitere Male am Podest stand.

Vor mehr als zwei Jahren hatte sich Walkner bei einem Trainingssturz in Kalifornien unter anderem einen komplexen Trümmerbruch im linken Sprunggelenk zugezogen und entkam nur knapp einer Amputation. „Meinem Bein geht es mittlerweile wieder so gut, dass ich schnell Motorrad fahren kann, aber die hohen Ansprüche, die ich an mich selbst habe, die kann ich nicht mehr erfüllen. Außerdem bin ich nicht mehr bereit, so viel Risiko einzugehen, wie es dafür bräuchte, um mit dem Motorrad vorne mitzufahren“, sagte Walkner, der privat wieder auf zwei Rädern unterwegs ist. 

Nicht konkurrenzfähig?

Wenn er an die Dakar und den „Spirit dieser Gemeinschaft“ denke, kribble es immer noch bei ihm. „Für mich war klar: Ich möchte wieder dabei sein. Ich bringe bereits viel Erfahrung mit, die ich mir am Motorrad über mehr als ein Jahrzehnt aneignen konnte, jetzt muss ich das auf ein Auto transferieren.“ Mittelfristig will sich Walkner mit Co-Pilot und Kindheitsfreund Oliver Pyerin für ein Auto-Werksteam empfehlen.

Das Format „Frauen im Fußball: The Talk“ von zone14 versammelt erneut führende Stimmen aus Praxis, Verbänden, Medien und Forschung im Festsaal der FH Technikum Wien, um die Zukunft des Frauenfußballs gemeinsam zu beleuchten.

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, Handlungsfelder und Perspektiven der kommenden Jahre. Die Veranstaltung ist Teil der Initiative „Fokus: Frauen im Fußball 2026“ und schafft einen Raum, in dem Spielerinnen, Trainerinnen, Verantwortliche, Partnerorganisationen und Journalist*innen direkt miteinander ins Gespräch kommen. Ziel ist es, Erfahrungen zu teilen, neue Impulse zu setzen und belastbare Netzwerke zu stärken.

Neben Diskussion und inhaltlichem Austausch steht das Zusammenführen unterschiedlicher Expertisen im Vordergrund – von Vereinsarbeit über Liga-Management bis hin zu Schiedsrichterwesen, Medienarbeit und Gleichstellungsfragen im Sport.

Teilnehmer*innen:

  • Lisa Alzner (ehemalige Cheftrainerin SKN St. Pölten; jüngste Trainerin der Geschichte der Frauen-Bundesliga; Erfahrung in der UEFA Women’s Champions League)
  • Jasmin Eder (neunfache Meisterin mit dem SKN St. Pölten; ehemalige Nationalteamspielerin; Projektkoordinatorin „Frauen im Fußball“ beim ÖFB)
  • Michael Erlitz (Sportdirektor Frauenfußball, SK Sturm Graz)
  • Corinna Kuhnle (zweifache Welt- und Europameisterin im Kanu-Slalom; Fachbereichsleitung Genderkompetenz im Sport bei 100% Sport)
  • Nera Palinic (Sky Sport Reporterin)
  • Nina Potz (Liga-Managerin der ADMIRAL Frauen-Bundesliga)
  • Anna Ressmann (stv. Obfrau im Frauenausschuss des WFV – Wiener Fußballverband)
  • Nikola Staritz (Projektreferentin der fairplay-Initiative)
  • Sara Telek (FIFA-Schiedsrichterin mit Einsätzen in der UEFA Women’s Champions League und bei Europameisterschaften)
  • Carina Wenninger (Spielerin bei Austria Wien und 127-fache Nationalteam-Spielerin, Rekordhalterin der meisten Spiele bei Bayern München)

Mit Meister Sturm Graz kam der Lieblingsgegner der Austria an den Verteilerkreis, immerhin hatten die Violetten seit sieben Bundesliga-Spielen gegen die Blackies nicht verloren.

Ob der Tabellenkonstellation träumten die Fans in der Generali Arena gar von Platz 1. Dafür brauchte es einen vollen Erfolg, am Ende zog man mit einer ordentlichen Packung von dannen. Eine bis zur Pause stark spielende Austria lief gegen effektive Grazer in ein 2:5-Debakel.

Schablas ersetzte auf der linken Seite den gesperrten Lee. Und es war eben dieser Youngster, der  nach exakt 32 Sekunden für das erste große Highlight mit dem 1:0 sorgte. Mit dem ersten Angriff ging die Austria in Führung, Barry brachte per Fersenzuspiel Schablas in Position, der sein erstes Tor in Violett erzielte.  

Es war der Startschuss für eine fulminante Anfangsphase mit viel Tempo im Spiel und zwei Teams, die mit Umschaltmomenten flott die Tiefe suchten. 

So gelang Sturm der Ausgleich, Goalie Sahin-Radlinger rettete noch gegen Jatta, der Nachschuss von Rozga zum 1:1 saß (7.).

Viele Austria-Chancen 

Es folgten weitere gute Aktionen und Chancen auf beiden Seiten und auch ein violetter Jubel nach einem schönen Treffer von Eggestein, der aber wegen Abseits nicht anerkannt wurde.

In der ersten Hälfte einer unterhaltsamen und sehr guten Partie hatte Schablas noch einen weiteren starken Auftritt, als er bei einem Konter wieder von Barry freigespielt wurde,  Torhüter Bignetti verhinderte aber den Doppelpack des Austrianers. 

Die Wiener drückten weiter und verjuxten gar eine Dreifachchance durch Eggestein, Barry und Fischer. 

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