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Alle Sportlerinnen sollen sich nach dem Willen des Internationalen Olympischen Komitees künftig Geschlechtertests unterziehen, um an internationalen Frauen-Wettbewerben teilnehmen zu dürfen. Transfrauen soll ein Start in der Frauenkategorie im Spitzensportsegment künftig untersagt sein, wie das IOC mitteilte. Die neue Richtlinie ist das Ergebnis einer von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry eingesetzten Arbeitsgruppe zum "Schutz der Frauen-Kategorie".

"Bin keine Transsexuelle, bin ein Mädchen"

Auslöser für die verschärfte Politik der olympischen Dachorganisation war der Wirbel um Wettbewerbe im Frauen-Boxen bei den Sommerspielen in Paris 2024. Im Zentrum der Geschlechterdebatte standen die Olympiasiegerinnen Imane Khelif und Lin Yu-ting. Beide waren zuvor vom Weltverband IBA von der WM ausgeschlossen worden, da sie auf der Basis eines nicht näher erklärten Geschlechtertests angeblich die Teilnahme-Kriterien nicht erfüllt hatten.

Bei Olympia durften beide starten. Der damalige IOC-Präsident Thomas Bach sagte unter Verweis auf die damals geltenden Regeln: "Es bestand nie ein Zweifel daran, dass sie Frauen sind." Khelif betonte zuletzt auch: "Ich bin keine Transsexuelle, ich bin ein Mädchen." Transmenschen oder Transgender sind Personen, die sich nicht mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugeschrieben wurde.

Einmaliger Gentest

Khelif kündigte bereits vor der Neuregelung des IOC an, sich vor Olympia 2028 in Los Angeles einem Geschlechtertest zu unterziehen. Laut der neuen IOC-Richtlinie müssen sich Athletinnen nur einmal den Test vornehmen lassen, sofern es keine Zweifel am Ergebnis gibt. Danach seien sie dauerhaft für Wettbewerbe zugelassen, hieß es.

Es ist eine verrückte Meisterschaft mit zwei Siegern, bevor sie überhaupt vorbei ist. Der eine kommt aus Fehervar. Noch nie schaffte es ein Zehntplatzierter des Grunddurchgangs ins Halbfinale der ICEHL. Nach einem 3:0-Sieg beim KAC wurde mit einem Gesamtscore das Ticket gelöst. Nach den Vienna Capitals marschierten die Ungarn also auch über die Kärntner hinweg – eine richtige Sensation.

Während das letzte Spiel dieser Serie am Mittwochabend ins Finish ging, werden schon in Graz die ersten Sektkorken geknallt haben. Denn nachdem im anderen Halbfinale Ljubljana (Slowenien) und Pustertal (Italien) aufeinandertreffen, steht schon vor den ersten Halbfinalspielen ab Sonntag mit den Graz 99ers der österreichische Meister fest. Es ist der erste Coup seit dem Jahr 1978, zuvor hatte man schon 1975 die Meisterprämie kassiert – damals triumphierte man noch unter dem Namen ATSE Graz (Arbeiter- Turn- und Sportverein Eggenberg).

Eine Einigung gab es bereits vor langer Zeit, jetzt ist der Wechsel auch offiziell.

Rapid beendet die Zusammenarbeit mit Puma und wird ab Sommer erstmals von einem japanischen Unternehmen ausgerüstet werden.

Wie vom KURIER bereits im September 2025 berichtet, hat Mizuno das Rennen gemacht. 

Der Vertrag mit Mizuno läuft über fünf Jahre, also bis Sommer 2031.

Monaco, Lazio Rom, Augsburg und Bochum zählen zu den prominenten Partnern des 1906 gegründeten Unternehmens in Europa.

Die meisten Zuschauer waren schon weg. Den meisten Tennis-Fans war es im Hard Rock Stadium in Miami schon zu spät geworden, als Arthur Fils für eine große Tennis-Sensation sorgte. Der 21-jährige Franzose, der auch schon in Wien bei den Erste Bank Open servierte, lag im Tie-Break des entscheidenden dritten Satzes gegen Lokalmatador Tommy Paul 2:6 zurück. 

Doch Fils ließ seinem Gegner danach keinen Punkt mehr, siegte nach 2:47-Stunden Spielzeit 6:7 (3), 7:6 (4), 7:6 (6) und zog in sein erstes Masters-Semifinale ein, in dem am Freitag der Tscheche Jiri Lehecka wartet. Nach dem Matchball ließ sich Fils, der zuvor vier Mal in einem 1.000er-Viertelfinale gescheitert war, von seiner Box feiern. 

Fils ist ein weiterer Youngster, der so richtig aufzeigt. Im Vorjahr holte der Tscheche Jakub Mensik mit gerade einmal 19 Jahren den Titel. Dieses Mal flog er gegen US-Mann Frances Tiafoe, der am Donnerstag im Viertelfinale auf Jannik Sinner trifft, in der 3. Runde raus (11:13 im entscheidenden Tie-Break). Dafür kam der 20-jährige spanische Qualifikant Martin Landaluce bis ins Viertelfinale, wo er Lehecka unterlag. 

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