Fan-Aufreger an allen Ecken: In Österreich kracht es auffallend oft
Nicht nur bei Rapid kracht es. Seit dem Derby-Eklat am 15. Februar ist es in Fußball-Österreich zu einer auffälligen Häufung von Aufregern und Ausschreitungen mit Fans von diversen Vereinen gekommen.
Experten sprechen von einem generellen gesellschaftlichen Trend zur Verrohung.
Ein aktueller Überblick:
8. März: Rund 150 Austria-Fans stoppten auf dem Weg zum Ried-Spiel in Wels und agitierten vor dem Haus des ungeliebten Austria-Investors Jürgen Werner.
Neben Flugzetteln für Werners Nachbarn über den „selbstherrlichen Pücha“ gab es Geldscheine, die von den Fans mit einer Plastik-Pistole über die Mauer des Anwesens geschossen wurden.
18. März: Nach dem Aufstieg ins Cupfinale provozierte LASK-Trainer Didi Kühbauer den Fanblock der Rieder. Mehrere Anhänger der Innviertler sprangen über den Zaun aufs Feld und konnten gerade noch abgehalten werden, Richtung Kühbauer zu stürmen.
18. März: Die Polizei konnte nach gröberen Ausschreitungen beim Regionalliga-Spiel Altach Juniors – Wacker Innsbruck (im November 2025) acht weitere Verdächtige ausforschen. Die Fans wurden wegen Körperverletzung (Tritte gegen den Kopf), Sachbeschädigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt.
21. März: Vor dem Duell Blau-Weiß – Ried ist es in Linz-Urfahr zu einer Massenschlägerei gekommen. Laut Polizei gingen je 20 Fans der beiden Klubs mit Fäusten aufeinander los.
21. März: In Wolfsberg haben Altach-Fans im Gästesektor randaliert und Toiletten beim WAC beschädigt. AHu
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