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Der FC Wacker Innsbruck nähert sich mit Riesenschritten dem Meistertitel in der Regionalliga West. Zum Auftakt der Frühjahrssaison feierte der Traditionsklub auswärts gegen den ersten Verfolger Seekirchen einen 1:0-Erfolg und baute den Vorsprung auf elf Punkte aus.

Revanche gelungen

Das 1:0 der Innsbrucker war ein Erfolg Marke Arbeitssieg. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte gelang Goalgetter Okan Yilmaz nach einer Stunde der Siegestreffer. "Drei Punkte, kein Gegentor, Revanche gelungen, das passt", meinte Wacker-Präsident Hannes Rauch.

Im Herbst hatte der FC Wacker im Heimspiel gegen Seekirchen die einzige Saisonniederlage einstecken müssen.

Julia Scheib hat es tatsächlich geschafft. Die Steirerin sicherte sich vorzeitig den Sieg im Riesentorlauf-Weltcup und erfüllt sich damit einen Lebenstraum.

5.Saisonsieg

Es war eine Machtdemonstration, mit der sich Scheib die Gesamtwertung sicherte. Die Steirerin gewann den vorletzten Riesentorlauf in Are und feierte damit bereits ihren fünften Saisonsieg.

Im Jahr 2022 hatte Vincent Kriechmayr in Courchevel die Abfahrt und den Super-G gewonnen. Diesmal wird's nichts mit zwei Siegen innerhalb von 24 Stunden.

Denn der Abfahrtssieger vom Freitag muss notgedrungen einen Ruhetag einlegen. Der für heute angesetzte Super-G wurde abgesagt.

Schlechte Sicht

Heftige Regenfälle haben die Piste in Mitleidenschaft gezogen und erlauben kein Rennen. Die Läufer klagten nach der Besichtigung auch über die schlechten Sichtbedingungen.

Am Sonntag steht in Courchevel ein weiterer Super-G am Programm (10.45).

Der Weltcupkalender hat es nicht wirklich gut gemeint mit Julia Scheib. Einen Monat ist es inzwischen her, dass die beste Riesentorläuferin des Winters bei Olympia nach vielen Patzern vom Erfolgskurs abgekommen ist (Rang 5), und seither wartet die Steirerin darauf, der Welt endlich zeigen zu können, dass sie in dieser Disziplin die wahre Nummer eins ist.

Nach dem zehnten Meistertitel in Folge für St. Pölten deutet in der Frauen-Bundesliga in dieser Saison alles auf das Ende einer Ära hin: Der SKN hat beide Duelle mit der Austria verloren und ist noch dazu im ÖFB-Cup gegen die Wienerinnen ausgeschieden.

Noch hat der Serienmeister alles in eigenen Händen und Füßen – das liegt am 2024 geänderten Modus. Aber auch damit könnte es nach der zu Ende gehenden Länderspielpause vorbei sein: St. Pölten tritt am Sonntag bei den starken Altacherinnen an, die auf Rang drei liegen.

Leader Austria spielt heute in Salzburg, wo es seit dem Einstieg von Red Bull wie erwartet bergauf geht – aktuell ist der frühere FC Bergheim Fünfter.

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