Sport-News

Eine kämpferisch sehr starke Leistung hat Österreichs Hoffnung Joel Schwärzler in diesen Tagen beim Challenger in Kigali in Ruanda gezeigt. Der 20-jährige Vorarlberger hatte schon am Mittwoch nicht weniger als zehn Matchbälle abgewehrt, ehe er nach 3:23 Stunden Zdenek Kolar (CZE) 4:6,7:6,7:6 besiegte. Und am Donnerstag bezwang er den topgesetzten Argentinier Marco Trungelliti nach ebenfalls 3:23 Stunden 7:6,6:7,7:6 und verwertete den sechsten Matchball.

Im Halbfinale trifft der Schützling von Ex-Daviscup-Spieler Markus Hipfl nun auf den Italiener Marco Cecchinato. Sollte sich Schwärzler wie schon vergangene Woche in Lugano erneut für ein Challenger-Finale qualifizieren, dann verbessert er sich erstmals in die Top 200. Im Liveranking ist er aktuell als 202. auch schon so gut wie nie zuvor platziert.

Oliver Glasner, darf in Großbritannien sechs Monate lang kein Auto lenken. Grund ist eine Geschwindigkeitsübertretung des Crystal-Palace-Trainers in einer Tempo-20-Zone in London.

Der 51-Jährige wurde im Juli des Vorjahres von einer Radarkamera im Stadtteil Bermondsey erfasst, wie das britische Portal LBC berichtet . Glasner war mit seinem BMW mit 29 mph (rund 47 km/h) unterwegs, obwohl dort nur 20 mph (rund 32 km/h) erlaubt sind. Aufgrund früherer Verkehrsdelikte drohte automatisch ein Fahrverbot.

Vor dem Amtsgericht Willesden bekannte sich der Österreicher in Folge schriftlich schuldig. In einer handschriftlichen Erklärung versprach Glasner außerdem, künftig keine Verkehrsregeln mehr zu verletzen.

"Kommt nicht wieder vor"

„Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Handeln und bin mir der Schwere dieser Angelegenheit bewusst“, schrieb Glasner. „Ich habe Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass so etwas nicht wieder vorkommt. Aufgrund meiner Position werde ich dafür sorgen, dass ich die notwendigen Schritte unternehme, um dieses Problem anzugehen.“

Trainer Fabian Hürzeler vom englischen Fußball-Erstligisten Brighton & Hove Albion hat nach der knappen Niederlage in der Premier League gegen den FC Arsenal zum Rundumschlag gegen den Tabellenführer ausgeholt. Der 33-Jährige kritisierte die Spielweise der Londoner und warf dem Team von Trainer Mikel Arteta vor, vor allem Zeit schinden zu wollen. 

Hürzeler: Arsenal macht "eigene Regeln"

"Ich glaube, es gab heute nur eine Mannschaft, die versucht hat, Fußball zu spielen, und deshalb bin ich stolz darauf, wie sie das gemacht hat", stichelte der frühere St. Pauli-Coach nach der 0:1-Niederlage. Arsenal war durch einen Treffer von Bukayo Saka bereits in der neunten Minute in Führung gegangen und konzentrierte sich im weiteren Verlauf des Spiels auf die Defensive.

Am Ende der Partie sprachen alle relevanten Statistiken für Brighton. Den Gunners warf Hürzeler vor, "ihre eigenen Regeln" zu machen. "Deshalb denke ich, ist es so schwierig, das zu ahnden", sagte er. Arteta reagierte ironisch auf die Aussagen seines Kollegen. "Was für eine Überraschung", sagte der Spanier, der sich derartigen Vorwürfen in den vergangenen Wochen bereits häufiger ausgesetzt sah. 

Arteta weist Vorwürfe zurück

Die Kritik bügelte er ab. "Ich liebe meine Spieler. Das ist das Wichtigste. Ich liebe meine Spieler, wir lieben unsere Spieler und ich liebe die Art und Weise, wie wir auftreten", stellte er klar. Bereits im Vorfeld der Partie hatte sich Hürzeler darüber beklagt, wie viel Zeit sich Arsenal für die Ausführung von Standardsituationen nehme.

Formel-1-Team Aston Martin muss mit einem Desaster zum Auftakt in die Saison rechnen. Vor dem ersten Grand Prix des Jahres an diesem Sonntag (5.00 MEZ Uhr/ServusTV) in Australien räumte Teamchef Adrian Newey erhebliche vom Honda-Motor ausgelöste Probleme ein. 

Risiko einer dauerhaften Schädigung der Nerven

Antriebsbedingte Vibrationen würden "einige Probleme hinsichtlich der Zuverlässigkeit" verursachen, sagte der Engländer, der sich im Laufe seiner Karriere einen Ruf als Design-Genie erarbeitet hat, am Donnerstag in Melbourne. "Spiegel fallen ab und so weiter, was wir beheben müssen. Das viel größere Problem ist jedoch, dass sich die Vibrationen letztendlich auf die Finger des Fahrers übertragen werden."

Fernando Alonso sei der Meinung, "dass er nicht mehr als 25 Runden am Stück" fahren könne, "ohne eine dauerhafte Schädigung der Nerven in seinen Händen zu riskieren", meinte Newey. Lance Stroll wiederum, der zweite Fahrer, rechne damit, "dass er nicht mehr als 15 Runden fahren kann, bevor diese Schwelle erreicht ist." Alonso und Stroll dürfen vorerst ihren AMR26 nur dosiert fahren

Aston Martin: "Werden Anzahl der Rennrunden stark einschränken"

"Wir werden die Anzahl der Runden, die wir im Rennen fahren, stark einschränken müssen, bis wir den Vibrationen auf den Grund gegangen sind und Verbesserungen erzielt haben", erklärte Newey.

Fußball ist im Iran weit mehr als nur ein Spiel. Für Millionen Menschen im Land bedeutet er Leidenschaft, Gemeinschaft und ein Stück nationaler Identität. Wenn die Nationalmannschaft spielt oder sich die großen Klubs duellieren, geht die Post ab – in Stadien, vor Fernsehern oder auf den Straßen. Wenn im Teheraner Azadi-Stadion die Klubs Persepolis und Esteghlal aufeinandertreffen, füllen 70.000 Fans die Tribünen, ein Meer aus roten und blauen Fahnen, Gesängen und Choreografien. Das Teheran-Derby gehört zu den emotionalsten und größten Fußballspielen Asiens.

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