5:1 gegen Fehervar: Die Capitals starteten souverän
Mit einem überzeugenden 5:1 starteten die Vienna Capitals in die Best-of-three-Pre-Play-off-Serie gegen Fehervar. Somit können die Wiener schon am Freitag in Ungarn den Aufstieg ins Viertelfinale fixieren.
Am Mittwoch zeigte sich einmal mehr, dass Eishockey manchmal ein seltsamer Sport sein kann. Da bekommt ein Team eine kleine Strafe und muss in Unterzahl für zwei Minuten vier gegen fünf Feldspieler agieren. Und in genau dieser Phase wird das vermeintlich unterlegene Team immer stärker. Denn plötzlich geht es nur noch um das gemeinsame Verhindern einer Torchance. In den zwei Unterzahlspielen im ersten Drittel holten sich die Vienna Capitals gegen Fehervar genau jenen Spirit, der in einer Play-off-Partie über Sieg und Niederlage entscheidet. Die Wiener gingen sehr aggressiv gegen die Ungarn vor, diese konnten in vier Minuten Powerplay keine nennenswerte Torchance herausspielen.
Die Entscheidung
Das schweißte die Wiener zusammen. Und wie. Nach dem 1:0 durch Duquette (13.) und den zwei Unterzahlspielen drehten die Capitals auch offensiv auf: Gregoire lenkte ein perfektes Zuspiel von Vey zum 2:0 ins Tor (21.) ab, Koschek schloss einen Konter eiskalt zum 3:0 ab (23.). Der 20-Jährige war auch beim 1:0 direkt vor Fehervar-Goalie Reijola gestanden und verstellte ihm die Sicht entscheidend. Der Stürmer wird immer mehr zum Juwel in Wien. Beim 4:0 durch Hults gab Koschek auch das Zuspiel (38.).
Im Schlussdrittel wurde das Wiener Spiel ein wenig schlampig und Fehervar kam auf 1:4 heran. Doch Vey setzte mit dem 5:1 den Schlusspunkt (53.).
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