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Felix Gall fährt weiterhin einen hervorragenden Giro d'Italia. Auf der 14. Etappe mit Bergankunft in Pila blieb er stets bei Favorit Jonas Vingegaard. Erst als der Däne 4,5 Kilometer vor dem Ziel attackierte, konnte Gall das Tempo nicht mehr ganz mitgehen. Vingegaard gewann die Etappe und übernahm damit auch das Rosa Trikot des Gesamtführenden.

"Ich werde diesen Tag sicher lange in Erinnerung halten. Wir hatten den Plan, das Rennen zu kontrollieren, und genau das haben wir gemacht", sagte Vingegaard. "Ich bin unheimlich stolz auf meine Teamkameraden und sehr froh, dass ich ihnen diesen Sieg schenken durfte. Das haben wir verdient. Ich bin super glücklich. Es wird wunderbar, morgen mit dem Rosa Trikot in Mailand einfahren zu dürfen." 

Felix Gall wurde mit 48 Sekunden Rückstand Zweiter der Etappe und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Rang drei. 2:50 Minuten fehlen auf den führenden Vingegaard. Afonso Eulalio liegt als Zweiter nur noch 24 Sekunden vor Gall - und damit in Reichweite.

"Ich habe mich nicht super gut gefühlt. Die Hitze hat mir zugesetzt", sagte Gall. "Die letzten Kilometer waren schon sehr hart. Ich habe gehofft, am Hinterrad von Jonas zu bleiben. Aber das wäre zu riskant gewesen. Solche Beine habe ich dann doch nicht gehabt. Ich habe mich dann nur noch auf mich konzentriert. Derzeit sehe ich keine Chance, Jonas zu besiegen. Mein Ziel muss das Podest sein.

Freitag Abend war die Austria beinahe Meister. Verfolger St. Pölten lag bei Sturm zurück, kämpfte sich zum 2:2-Ausgleich, benötigte aber einen Sieg, um die Wienerinnen noch einholen zu können.

Tatsächlich gelang Sarah Mattner in Minute 89 noch der Siegestreffer zum 3:2 für den SKN. Das Tor der Goalgetterin, die vor einem Wechsel zum FC Bayern steht, könnte für den Serienmeister noch Gold wert sein.

Denn die Austrianerinnen, die am Samstag ihren Matchball hatten, wirkten gegen Salzburg nicht so souverän wie gewohnt.

Lara Ritter mit großartigen Paraden 

Erst nach der Pause wurde der Gegner vom (1:0 gewonnenen) Cupfinale unter Druck gesetzt. Vor allem bei Standardsituationen hatte das Red-Bull-Team große Probleme. Im Tor wuchs Lara Ritter über sich hinaus. Immer wieder parierte die Nr. 1 gegen die Nr. 1 der Liga.

Das deutsche Eishockeyteam steckt bei der WM in der Schweiz vor dem Duell mit Österreich (20.20 Uhr, ORF 1) in der Krise. Dabei wollte man Werbung für die Heim-WM nächstes Jahr in Düsseldorf und Mannheim machen. Doch das Unternehmen schlägt fehl. Nach fünf Spielen halten die mit vier NHL-Profis um Star-Verteidiger Moritz Seider nach Zürich gereisten Deutschen erst bei vier Punkten.

Immerhin konnte gestern Außenseiter Ungarn mit 6:2 besiegt werden.

Dabei hat dem deutschen Team zuletzt mehrmals nicht viel auf einen ganz großen Coup gefehlt. Mit Olympia-Silber 2018 in Pyeongchang, dem WM-Halbfinale 2021 und dem Vize-Weltmeistertitel 2023 gab es Erfolge. Zuletzt gab es aber zwei harte Rückschläge, in Zürich folgt wohl der dritte innerhalb von zwölf Monaten. Im Vorjahr wurde bei der WM der Einzug in die K.-o.-Phase verpasst. Bei Olympia im Februar wollte man mit allen NHL-Stars um die Medaillen mitspielen, doch bereits im Viertelfinale gegen die Slowakei das Aus. Danach gab es deutliche Kritik von Superstar Leon Draisaitl in Richtung des DEB.

Historisches Debakel

In der Schweiz wollten die Deutschen wieder für gute Stimmung sorgen, gelungen ist das bisher nicht. „Es ist eine große Frustration da. Wir haben uns alle mehr vorgenommen“, sagte Seider nach dem 1:6-Debakel gegen die Schweiz, der höchsten Niederlage gegen die Eidgenossen seit 89 Jahren. Offensiv harmlos, mit folgenschweren Patzern und schwachen Special Teams in Über- und Unterzahl präsentierte sich die Auswahl von Harold Kreis bis zum 6:2 gegen Ungarn.

Alexander Albon erlebte im Freien Training in Kanada einen kuriosen wie folgenschweren Zwischenfall. Ein Murmeltier flitzte über die Strecke, es kam zur tragischen Kollision. Murmeltier tot, Auto kaputt, da Albon nach dem Kontakt direkt in die Betonmauer fuhr. Antriebseinheit, Getriebe und Aufhängung waren schwer beschädigt, das Training war für Albon beendet. "Ich habe einfach so ein unglaubliches Pech", jammerte Albon sofort am Funk.

Es war ein echter Rückschlag für den Thailänder. Darüber ärgerte sich auch Williams-Teamchef James Vowles: "Es tut mir unendlich leid für Alex, denn er hatte eigentlich einen guten Speed. Und dann passiert so ein verrückter Unfall. Alex ist natürlich sehr frustriert."

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