Sport-News

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft geht mit einem Erfolgserlebnis in das bevorstehende WM-Turnier. Acht Tage vor seinem ersten Spiel gewann das Team von Bundestrainer Julian Nagelmann bei seiner WM-Generalprobe in Chicago gegen Co-Gastgeber USA mit 2:1 (1:1). 

Deutschland trifft zum Auftakt in der Gruppe E am 14. Juni (19.00 Uhr/ARD und Magenta Sport) in Houston auf Curaçao. 

Kai Havertz traf schon in der zweiten Minute nach einem Freistoß per Kopf zur Führung. Antonee Robinson (37.) gelang noch vor der Pause der zu dem Zeitpunkt verdiente Ausgleich für die USA. Leroy Sané (57.) erzielte den Siegtreffer. 

Sané hatte nach dem verletzungsbedingten WM-Aus des 18-jährigen Lennart Karl eine neue Startelf-Chance bekommen.

Österreichs 3x3-Basketballer Toni Blazan, Quincy Diggs, Nico Kaltenbrunner und Fabio Söhnel haben den Einzug ins WM-Halbfinale knapp verpasst. Das Team verlor am Samstag im Viertelfinale gegen Deutschland mit 19:21. Das Team verlor am Samstag im Viertelfinale der FIBA 3x3-Weltmeisterschaft gegen Deutschland nach einem hochspannenden Duell mit 19:21.

Die Partie war von Beginn an eng. Nach 6:47 Minuten führte Österreich mit 10:8, beide Teams lieferten sich ein intensives Spiel mit vielen körperbetonten Aktionen. Im 3x3-Basketball ist bei 21 Punkten vorzeitig Schluss – entsprechend groß war der Druck in der Schlussphase.

Österreich blieb lange auf Kurs, Deutschland ließ sich aber nie abschütteln. 2:17 Minuten vor dem Ende stand es 19:19. Damit war klar: Ein Treffer von jenseits der Linie konnte die Partie praktisch entscheiden, ein Punkt aus der Nähe ebenso zur Vorentscheidung führen.

Kurz darauf ging Deutschland per Freiwurf mit 20:19 in Führung. Österreich hatte noch Chancen, den Rückstand auszugleichen oder die Partie selbst zu drehen. Der letzte Korb gehörte aber den Deutschen, die damit den 21:19-Endstand fixierten.

Die Kapfenberg Bulls sind neuer Basketball-Meister. Die Steirer gewannen am Samstag das entscheidende fünfte Finalspiel der Superliga gegen die Oberwart Gunners vor eigenem Publikum mit 94:80 und machten damit die Wende in der „Best of five“-Finalserie perfekt.

Für Kapfenberg ist es der insgesamt achte Meistertitel und der erste seit 2019. Oberwart, das die vergangenen beiden Saisonen den Titel geholt hatte, wurde damit entthront. Die Gunners hatten in der Finalserie bereits mit 2:0 geführt, konnten den Vorsprung aber nicht ins Ziel bringen.

Das fünfte Spiel in Kapfenberg war erneut intensiv und lange völlig offen. Oberwart erwischte den besseren Start und lag nach dem ersten Viertel knapp mit 26:25 voran. Auch bis zur Pause blieb das Duell ausgeglichen, die Gunners gingen mit einer 50:47-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Bulls besser ins Spiel. Angeführt von Kapitän Nemanja Krstic drehten die Hausherren die Partie und gingen mit einem knappen 67:66-Vorsprung ins Schlussviertel. Dort bewies Kapfenberg die besseren Nerven. Ein 9:2-Lauf zu Beginn des letzten Abschnitts brachte die Vorentscheidung, Oberwart konnte in den Schlussminuten nicht mehr entscheidend nachlegen.

Es war ein Märchen, wie es im Buche steht – nur das Happy End fehlte. Maja Chwalinska startete in Paris in der Qualifikation, gewann neun Spiele in Folge – doch im Finale hatte die 24-jährige Polin keine Chance. Die erst 19-jährige Russin Mirra Andrejewa siegte nach 82 Minuten klar mit 6:3 und 6:2. Auch für sie war es das erste Grand-Slam-Finale. Als Belohnung für ihren bislang größten Erfolg darf sie sich über 2,8 Millionen Euro freuen und Platz sechs in der Weltrangliste. 

„Es war ein großer Traum von mir, dieses Turnier zu gewinnen“, sagte Andrejewa. „Ich kann es nicht glauben, dass ich diese Trophäe gerade halte.“

Bei Chwalinska war die Enttäuschung zwar zu sehen. Doch eigentlich darf auch sie sich als Gewinnerin sehen. Auf Platz 114 gestartet, spuckt sie der Computer in der kommenden Woche auf Rang 21 der Weltrangliste aus. Dazu gibt es ein Preisgeld von 1,4 Millionen Euro. Chwalinska ist in Paris für ihre frühere Doppelpartnerin und Landsfrau Iga Swiatek in die Bresche gesprungen. Eigentlich war Letztere eine der Favoritinnen gewesen und hat in Roland Garros schon viermal triumphiert, diesmal kam das Aus von Swiatek schon im Achtelfinale. Eigentlich kaum zu glauben: Um ihre Unterkunft während der Qualifikation bezahlen zu können, hat sich Chwalinska von Swiatek 1.000 Dollar geliehen. Jetzt hat sie keine Probleme, ihre Schulden bei ihrer Freundin zu begleichen.

Klare Sache

Die Polin hat es zwar verpasst, als zweite Qualifikantin nach Emma Raducanu (US Open 2021) einen Grand-Slam-Titel zu gewinnen, vergaß aber nicht, ihrer Konkurrentin zu gratulieren. „Glückwunsch Mirra, du bist so eine unglaubliche Spielerin“, sagte sie. Mit einem Schmunzeln fügte sie hinzu: „Du bist so jung und talentiert, das nervt.“
Tatsächlich ist Andrejewa die erste Teenagerin seit Coco Gauff bei den US Open 2023, die einen Major-Titel gewinnen konnte. Zudem ist Andrejewa die jüngste Siegerin in Roland Garros seit Monica Seles. Die hatte 1992 als 18-Jährige ihren dritten Erfolg hintereinander in Paris geholt.

Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur muss den Tag der Qualifikation für das Monaco-Rennen in einer Klinik verbringen. Der 58-Jährige werde nach einigen Tests weiter zur Beobachtung in einer medizinischen Einrichtung bleiben, teilte der Rennstall am Samstag mit. Weitere Details zum Hintergrund der ärztlichen Entscheidung werde das Team nicht veröffentlichen, hieß es weiter.

"Wir wünschen Fred eine schnelle Erholung und freuen uns darauf, ihn bald wieder an der Strecke zu sehen", ließ Ferrari in dem Statement wissen. Der Franzose Vasseur ist seit Anfang 2023 Teamchef beim italienischen Traditionsteam. Für den Grand Prix in den Straßen von Monaco am Sonntag gilt das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Lewis Hamilton nach starken Trainingsleistungen als Favorit auf den Sieg.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.