Der Neustart für Real Madrid nach dem Rauswurf von Trainer Xabi Alonso hat in einem sportlichen Debakel geendet. Beim Debüt von Alvaro Arbeloa blamierten sich die Königlichen mit einer 2:3-Niederlage bei Zweitligist Albacete im spanischen Cup-Achtelfinale. „Ein Real, das wirklich beschämend ist. Ein Madrid im freien Fall“, schrieb die Sportzeitung Marca. „Ein Desaster dieser Art, das in die Geschichte eingehen wird, ist wahrlich kein guter Start in eine neue Ära“, meinte AS.
Ohne den geschonten Superstar Kylian Mbappe enttäuschte der 20-fache Cupsieger und scheiterte gegen den Tabellen-17. der zweiten Liga. Innerhalb weniger Tage musste Real zwei Titelhoffnungen begraben. Erst am Sonntag war der Supercup mit 2:3 gegen den Erzrivalen FC Barcelona verloren gegangen. Nun droht dem erfolgsverwöhnten Verein eine Zäsur: Erstmals seit 20 Jahren könnte man wieder zwei Jahre ohne relevanten Titel bleiben. In der Meisterschaft liegt Barca, gegen das Real fünf der jüngsten sechs „Clasicos“ verloren hat, vier Punkte voran.