Die Austria braucht schnell wieder das richtige Momentum
Lehren ziehen und das Positive mitnehmen. So lautet das Motto der Wiener Austria nach dem 2:5 gegen Sturm Graz, einem Spiel, in dem man fast 45 Minuten die bessere Mannschaft war und am Ende doch unterging. „Das habe ich so noch nicht erlebt“, meinte ein groß aufspielender Johannes Eggestein, dem ein Tor wegen Abseits nicht anerkannt wurde und der Chancen liegenließ.
Genau das war ein Grund der Niederlage. „Wir hätten eigentlich vor der Pause das zweite Tor erzielen müssen.“ So erhielt man das 1:2 noch vor dem Wechsel, ein psychischer Dämpfer ebenso wie der Elfer für Sturm und der Ausschluss für Plavotic knapp nach der Pause.
„Davon haben wir uns nicht erholt.“ In dieser schweren Phase, so Eggesteins weiterer Kritikpunkt, hätte man als Team kompakter agieren müssen.
Doch das berühmte und gerne zitierte Momentum war dahin, weil aufseiten Sturms. Kapitän Manfred Fischer meinte: „Alles ist extrem knapp beisammen, da wurden wir eben bestraft. In diesen Phasen muss man präsent sein, das hat uns diesmal Sturm vorgezeigt.“
Trainer Stephan Helm ist überzeugt, „dass es bis zum Schluss eng bleiben wird“. In den verbleibenden neun Runden sei für die Veilchen noch einiges möglich, am kommenden Wochenende schon in Hartberg.
„Es geht immer wieder um das Momentum. Nicht nur jeweils im Spiel, sondern auch im Laufe der Saison.“ Mit einem positiven Lauf könnte die Austria das Momentum noch drehen.
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