Sport-News

Ein hochrangiger Gesandter von US-Präsident Donald Trump hat sich dafür ausgesprochen, Italien statt Iran an der Fußball-WM im kommenden Sommer teilnehmen zu lassen. Paolo Zampolli teilte der Financial Times am Mittwoch mit, er habe sowohl Trump als auch FIFA-Präsident Gianni Infantino diesen Vorschlag unterbreitet. Vom Weißen Haus, der FIFA sowie den Nationalverbänden aus Italien und dem Iran gab es dazu vorerst keine Stellungnahme.

Zampolli sagte der Financial Times: "Ich bin gebürtiger Italiener und es wäre ein Traum, die italienische Mannschaft bei einem von den USA ausgerichteten Turnier zu sehen. Mit vier Titeln haben sie die nötige Erfahrung, die eine Teilnahme rechtfertigt." Die Italiener waren im Play-off an Bosnien-Herzegowina gescheitert.

Iran plant Testspiel gegen Spanien

Im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzung hatte Trump dem Iran nahegelegt, auf eine WM-Teilnahme zu verzichten. Die Iraner wollen jedoch bei der WM-Endrunde dabei sein und planen bereits letzte Details der Vorbereitung. Laut Angaben des iranischen Verbands findet das erste Trainingslager mit vorläufig 30 Spielern in Teheran statt. 

Am 6. Mai geht es weiter in die Türkei, wo der Iran auch vier Vorbereitungsspiele bestreiten will - unter anderem gegen Europameister Spanien. Anschließend reist das Team in die USA, allerdings steht der Ort des dortigen Trainingslagers noch nicht fest.

Die dominanten Titeljäger vom FC Bayern München sind gegen Bayer Leverkusen ins DFB-Pokalfinale eingezogen und träumen weiter vom Triple.

Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany siegte im Halbfinale bei den Rheinländern verdient mit 2:0. Die Bayern, die am Sonntag ihre 35. deutsche Meisterschaft perfekt gemacht hatten und zudem im Halbfinale der Champions League stehen, haben den Gewinn aller wichtigen Trophäen weiter fest im Blick. Leverkusen wird die erste Saison nach der Zeit von Coach Xabi Alonso dagegen ohne Pokal beenden. 

In der ausverkauften BayArena erzielte Harry Kane (22. Minute) das 1:0 für die Münchner. Luis Díaz traf in der Nachspielzeit zum 2:0 (90.+4) für die Gäste, die sich nun auf das Endspiel am 23. Mai in Berlin freuen können. Den Gegner spielen an diesem Donnerstag der VfB Stuttgart und der SC Freiburg aus.

In der gesamten Sportszene wird gezittert, wird vor weiteren Sparmaßnahmen für den Sport gewarnt.

Die laufenden Budgetverhandlungen der Bundesregierung sorgen auch im österreichischen Basketball für große Besorgnis. Bereits durch die letzten Einsparungen war der heimische Basketballverband gezwungen, Prioritäten neu zu setzen und einzelne Maßnahmen zurückzufahren.

Weitere Kürzungen würden nun tiefgreifende Konsequenzen nach sich ziehen – im Leistungs- wie im Nachwuchsbereich. „Die bisherigen Kürzungen haben den Österreichischen Basketballverband bereits dazu gezwungen, seine Schwerpunkte neu auszurichten und Aktivitäten in Teilbereichen einzuschränken. Eine weitere Reduktion von Fördermitteln würde das Ende von Bewerben, Teams und Mitarbeitenden bedeuten. Dies würde mühsam aufgebaute Strukturen zerstören“, sagt Basketball Austria-Präsident Helmut Niederhofer. Diese können nicht gleich wieder aufgebaut werden.

Dieser Absturz ist beispiellos. Wie aus dem Cupsieger WAC in 51 Wochen der neue Tabellenletzte wurde:

1. Mai 2025

Der WAC feiert seinen größten Sieg: Mit dem 1:0 von Angelo Gattermayer gegen Hartberg im Cupfinale in Klagenfurt holen die Wolfsberger den Cup und Didi Kühbauer seinen ersten Titel als Trainer.

24. Mai 2025

Nur ein Tor fehlt den Lavanttalern zum Double: In der letzten Runde würde ein Sieg reichen, um Sturm zu entthronen, weil die Austria gegen BW Linz nur remis spielt. Nach dem Ausgleich durch Ballo (67.) ist der WAC auch die bessere Mannschaft, aber es bleibt beim 1:1 gegen Sturm.

Die Grazer sind erneut Meister, der WAC wird schließlich Vierter.

Zehn Jahre nach dem Sensationstitel in der Premier League ist Leicester City in die Drittklassigkeit abgestürzt. Nach einem 2:2 zu Hause gegen Hull City kann der Tabellenvorletzte den Klassenerhalt in Englands zweiter Liga zwei Runden vor Saisonende nicht mehr erreichen.

Leicester spielte in der Vorsaison noch in der Premier League. 2021 holte der Club außerdem den Titel im FA Cup. Bei den größten Erfolgen der Club-Historie war mit Christian Fuchs auch ein Österreicher dabei.

Im Februar waren Leicester wegen Verstoßes gegen die Finanzregeln im Zusammenhang mit dem Aufstieg in der Saison 2023/24 sechs Punkte abgezogen worden. Der Verein scheiterte mit seinem Antrag auf Aufhebung dieser Strafe und blieb in der Abstiegszone.

Leicesters große Zeit 

Leicester hatte in der Saison 2015/16 völlig überraschend den Meistertitel in der Premier League gewonnen. Herausragend war Torjäger Jamie Vardy. Fuchs hatte als Linksverteidiger der "Foxes" ebenfalls großen Anteil an der Sensation. Nach dem FA-Cup-Sieg fünf Jahre später verabschiedete sich Österreichs Ex-Teamkapitän vom Club und ging in die US-Major-League-Soccer.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.