Sport-News

Die Nationalspieler des Irans werden nach Angaben des iranischen Botschafters in Mexiko nur an den Spieltagen für ihre WM-Partien in die USA einreisen dürfen. Noch am selben Tag müssten sie die Vereinigten Staaten wieder verlassen und in ihr Quartier im Nachbarland Mexiko zurückkehren, sagte Botschafter Abolfazl Pasandideh, wie Medien in der mexikanischen Stadt Tijuana berichteten.

Insgesamt 15 Funktionäre des iranischen Fußballverbandes hätten bisher kein Visum für die Einreise in die USA zur am Donnerstag beginnenden WM erhalten, sagte der Botschafter vor Journalisten in Tijuana laut der spanischen Übersetzung eines Dolmetschers. Man hoffe jedoch, dass sie noch vor dem ersten Spiel des Irans ein Visum erhalten. Zu ihnen zählt laut iranischen Medien auch Verbandspräsident Mehdi Tadsch.

Diskussionen um Einreise

Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Die Einreise der Nationalmannschaft in die Vereinigten Staaten hatte deshalb für Diskussionen gesorgt. Ende Mai erklärte der iranische Verband, sein Trainingslager aus dem US-Bundesstaat Arizona ins südlich von San Diego gelegene Tijuana zu verlegen. Die Ankunft der Nationalmannschaft wird in Tijuana am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) erwartet.

Österreichs 3x3-Basketballer Toni Blazan, Quincy Diggs, Nico Kaltenbrunner und Fabio Söhnel haben den Einzug ins WM-Halbfinale knapp verpasst. Das Team verlor am Samstag im Viertelfinale gegen Deutschland mit 19:21. Das Team verlor am Samstag im Viertelfinale der FIBA 3x3-Weltmeisterschaft gegen Deutschland nach einem hochspannenden Duell mit 19:21.

Die Partie war von Beginn an eng. Nach 6:47 Minuten führte Österreich mit 10:8, beide Teams lieferten sich ein intensives Spiel mit vielen körperbetonten Aktionen. Im 3x3-Basketball ist bei 21 Punkten vorzeitig Schluss – entsprechend groß war der Druck in der Schlussphase.

Österreich blieb lange auf Kurs, Deutschland ließ sich aber nie abschütteln. 2:17 Minuten vor dem Ende stand es 19:19. Damit war klar: Ein Treffer von jenseits der Linie konnte die Partie praktisch entscheiden, ein Punkt aus der Nähe ebenso zur Vorentscheidung führen.

Kurz darauf ging Deutschland per Freiwurf mit 20:19 in Führung. Österreich hatte noch Chancen, den Rückstand auszugleichen oder die Partie selbst zu drehen. Der letzte Korb gehörte aber den Deutschen, die damit den 21:19-Endstand fixierten.

Die Kapfenberg Bulls sind neuer Basketball-Meister. Die Steirer gewannen am Samstag das entscheidende fünfte Finalspiel der Superliga gegen die Oberwart Gunners vor eigenem Publikum mit 94:80 und machten damit die Wende in der „Best of five“-Finalserie perfekt.

Für Kapfenberg ist es der insgesamt achte Meistertitel und der erste seit 2019. Oberwart, das die vergangenen beiden Saisonen den Titel geholt hatte, wurde damit entthront. Die Gunners hatten in der Finalserie bereits mit 2:0 geführt, konnten den Vorsprung aber nicht ins Ziel bringen.

Das fünfte Spiel in Kapfenberg war erneut intensiv und lange völlig offen. Oberwart erwischte den besseren Start und lag nach dem ersten Viertel knapp mit 26:25 voran. Auch bis zur Pause blieb das Duell ausgeglichen, die Gunners gingen mit einer 50:47-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Bulls besser ins Spiel. Angeführt von Kapitän Nemanja Krstic drehten die Hausherren die Partie und gingen mit einem knappen 67:66-Vorsprung ins Schlussviertel. Dort bewies Kapfenberg die besseren Nerven. Ein 9:2-Lauf zu Beginn des letzten Abschnitts brachte die Vorentscheidung, Oberwart konnte in den Schlussminuten nicht mehr entscheidend nachlegen.

Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur muss den Tag der Qualifikation für das Monaco-Rennen in einer Klinik verbringen. Der 58-Jährige werde nach einigen Tests weiter zur Beobachtung in einer medizinischen Einrichtung bleiben, teilte der Rennstall am Samstag mit. Weitere Details zum Hintergrund der ärztlichen Entscheidung werde das Team nicht veröffentlichen, hieß es weiter.

"Wir wünschen Fred eine schnelle Erholung und freuen uns darauf, ihn bald wieder an der Strecke zu sehen", ließ Ferrari in dem Statement wissen. Der Franzose Vasseur ist seit Anfang 2023 Teamchef beim italienischen Traditionsteam. Für den Grand Prix in den Straßen von Monaco am Sonntag gilt das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Lewis Hamilton nach starken Trainingsleistungen als Favorit auf den Sieg.

Früher war die Formel 1 lebensgefährlich. In den 60er-Jahren verunglückten zehn Fahrer tödlich, in den 70er-Jahren neun. In anderen Rennklassen waren die Opferzahlen zum Teil noch höher.

Besonders gefährlich war der Kurs im belgischen Spa-Francorchamps. Die Rennstrecke war ursprünglich 14 Kilometer lang und führte großteils über öffentliche Landstraßen. Auch das oft regnerische Wetter in den Ardennen machte es tricky: Nicht selten war die Fahrbahn beim Start trocken, während es auf anderen Streckenabschnitten schüttete.

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