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Seit drei Jahren wartet RB Salzburg auf einen Titel. Für die Ansprüche der Bullen eine Ewigkeit. Immerhin holte man davor in zehn Jahren 18 Trophäen. Am Samstag starten die Salzburger den nächsten Anlauf, den Bundesliga-Meisterteller zu holen. 

Zum Auftakt wartet mit Hartberg derselbe Gegner, gegen den Salzburg die vergangene Saison beendet hat (19.30 Uhr/live Sky). Diesmal soll allerdings ein anderes Ergebnis her. Im Mai setzte es eine 1:3-Niederlage.

Trotz der drei titellosen Jahre geht Salzburg heuer wieder als Favorit auf die Meisterschaft ins Rennen. Vier Gründe, warum der einstige Serienmeister die Durststrecke beenden könnte.

Der Fußball-Weltverband FIFA macht nach massiver Kritik schnell Schluss mit seinen umstrittenen Investorenplänen. Verbandspräsident Gianni Infantino äußert sich in der Nacht zu Samstag in einem offiziellen Statement. 

Nach der abrupten Kehrtwende schreiben die internationalen Medien:

Deutschland: „Massiven Druck gebeugt“

Kicker: „Gianni Infantino hat sich dem massiven Druck gebeugt: Der FIFA-Präsident hat die umstrittenen Investorenpläne zurückgezogen. Der Schweizer bemüht sich jetzt also um Schadensbegrenzung - regelrecht verzweifelt. Doch seine Einsicht kommt zu spät, das Machtgefüge ist ins Rutschen geraten. Plötzlich ist die berufliche Zukunft des 59-Jährigen so offen wie noch nie, eine Wiederwahl im März 2027 keine Selbstverständlichkeit mehr. Ganz im Gegenteil.“

Verena Hanshaw ist ein sehr besonderer Transfer“: So titulierte Stefan Kenesei die Neuankunft der 131-fache ÖFB-Teamspielerin. Die 32-jährige Wienerin spielt erstmals seit 2010 wieder in Österreich, der Austria gelang ein wahrer Transferhammer: Direkt von der wohl aktuell besten Liga der Welt, der englischen Women’s Super League – von West Ham United an den Verteilerkreis.

Als am 3. Juli die Wiener Austria vermeldete, dass die 131-fache ÖFB-Nationalspielerin Verena Hanshaw in Favoriten unterschrieben hat, stand Österreichs Frauenfußball Kopf.

Der amtierende Double-Sieger lotste die 32-jährige Außenverteidigerin von West Ham United in die Bundeshauptstadt. „Es ist ein sehr besonderer Transfer“, kommentierte Cheftrainer Stefan Kenesei im KURIER-Gespräch. Ein Wechsel direkt aus der Premier League in die österreichische Bundesliga sei eine Größenordnung, die es laut dem Meistermacher auf absehbare Zeit nicht mehr geben werde.

„Der finanzielle Faktor wird immer größer und relevanter“, betonte Kenesei. „Derzeit ist es noch nicht so, dass die Welten bei den Frauen so weit auseinanderliegen wie bei den Männern. Aber ich glaube, dass es zukünftig nicht mehr so oft vorkommen wird, dass Spielerinnen von den besten Vereinen aus den besten Ligen nach Österreich wechseln.“ Die Finanzen, die Rahmenbedingungen und die Ligastärke seien laut dem 41-Jährigen die ausschlaggebenden Faktoren.

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