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Die in der Schweizer Fußball-Liga auf dem vorletzten Tabellenrang liegenden Grasshopper Club Zürich haben sich am Montag von ihrem Trainer Gerald Scheiblehner getrennt. Der Oberösterreicher war erst im vergangenen Sommer vom österreichischen Klub Blau-Weiß Linz nach Zürich gewechselt und hatte dort ursprünglich einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Die Erwartungen an Scheiblehner waren durchaus hoch. Doch bei den Grasshoppers gelang es ihm nicht, die Mannschaft nachhaltig zu stabilisieren. Vor allem die schwache Punkteausbeute sowie defensive Probleme führten dazu, dass sich der Traditionsklub zunehmend im Tabellenkeller wiederfand und schließlich die Reißleine zog. Im Winter war Scheiblehner noch Trainerkandidat bei Sturm Graz gewesen.

Abstiegskampf

In der laufenden Saison kämpft der Rekordmeister der Schweiz erneut gegen den Abstieg – ein Szenario, das für den einst so erfolgreichen Verein alles andere als zufriedenstellend ist. Die sportliche Führung sah sich daher gezwungen, frühzeitig zu handeln, um die verbleibenden Spiele der Saison mit einem neuen Impuls anzugehen.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat große Bedenken wegen der Austragung der Fußball-WM in den USA. Das Land sei "nicht der richtige Gastgeber in einer Zeit, wo die Rechte von Arbeitern, Sportlern, Fans und Communitys, die die WM erst möglich machen, eingeschränkt werden", sagte Direktorin Minky Worden. Die Lage der Menschenrechte bewege sich in den USA in eine völlig falsche Richtung, um ein internationales Event auszutragen.

FIFA soll Austragung in den USA prüfen

"Wenn Donald Trump nicht erlaubt, dass Fans oder sogar Spieler zur WM anreisen, muss die FIFA überprüfen, ob es noch möglich ist, die WM weiter in den USA ausrichten zu können." Einen Ausschluss des Iran lehnt Worden ab, auch wenn der Sport in dem Land seit Jahrzehnten politisiert werde. US-Präsident Trump hatte erklärt, dass es aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht angemessen sei, dass der Iran an der WM vom 11. Juni bis 19. Juli teilnehme.

Der iranische Verband konterte, dass der Weltverband FIFA die Entscheidungen treffe. Zudem schlug der Iran vor, die WM-Spiele seiner Elf in Mexiko statt in den USA auszutragen. Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge aus.

In Salzburg ist man von Festspielstimmung ungefähr so weit entfernt wie eine Dose Red Bull von einer Tasse Beruhigungstee ohne Zucker.

Im Verein selbst spricht man von einer „schwierigen Phase“, das Wort „Krise“ ist aber eher angebracht. Einige sprechen sogar von der schlimmsten Krise in der Red-Bull-Ära. Ganz falsch liegen sie damit sicher nicht.

Eine vier Spiele andauernde Torflaute hat es noch nie gegeben, seit der Getränke-Konzern 2005/06 eingestiegen ist. In dieser Kategorie ist der Tiefpunkt erreicht, der nächste könnte folgen: Aktuell hält Salzburg bei drei Niederlagen in Serie, vier hat es noch nie gegeben.

Ein weiteres Armutszeugnis ist die Fankulisse. Sogar gegen Zuschauermagnet Rapid wurde die 10.000er-Marke verfehlt. Viele der erfolgsverwöhnten Fans bleiben in schweren Zeiten zu Hause. Der Rest pfeift das Team gnadenlos aus. „Wir müssen Zusammenhalt zeigen. Wir, aber auch die auf der Tribüne“, mahnte Verteidiger Frans Krätzig. Ihm sei gesagt: Die Fans werden Salzburg wohl nicht aus der Krise holen, da sind Spieler und Betreuer auf sich gestellt.

Da wird Daviscup-Kapitän Jürgen Melzer wohl aufatmen. Denn sein Parade-Doppel  Lucas Miedler und Alexander Erler gehen auf wieder abseits des Davissups gemeinsame Wege. Ihre Trennung war somit nicht von langer Dauer, die beiden fanden wieder zueinander. Liebesg’schichten & Heiratssachen hätte nicht besser verkuppel können.

Ab dem Start der Sandplatz-Saison werden die zwei besten Doppelspieler Österreichs erneut als Team aufschlagen. Das „Aus“ des Duos nach dem zweiten Triumph in der Wiener Stadthalle im Oktober 2024 kam für Tennis Österreich sehr überraschend. Umso überraschender ist jetzt die Reunion der beiden Doppelspezialisten.

Schnell entschieden

Lucas Miedler trennte sich von seinem Interims-Partner  Francisco Cabral: „Es ist Teil des Geschäfts, dass jeder laufend für sich festlegt, was gerade das beste Set-up für ihn ist. Francisco hatte ein super Angebot von Joe Salisbury, und ich bin sehr glücklich, dass das Timing jetzt so gut für Alex und mich gepasst hat.“ 

Besagter Alex freut sich natürlich über den wieder gewonnen Partner: „Es war damals Zeit für ein neues Kapitel, trotz der großartigen gemeinsamen Erfolge mit insgesamt sieben Titeln auf der ATP-Tour. Der Anruf von Lucas kam sehr überraschend, wir mussten uns im Team aber nicht lange abstimmen. Lucas und ich verstehen uns auf und abseits des Platzes einfach gut, jetzt wollen wir den nächsten Schritt in unserer Karriere machen.“

In einer Woche trifft das ÖFB-Team erstmals im WM-Jahr 2026 zusammen. In Marbella wird man sich vier Tage lang vorbereiten, ehe in Wien gegen Ghana (27. März) und Südkorea (31. März) zwei Testspiele anstehen.

Am Montag hat Ralf Rangnick seinen 28-Mann-Kader für den bevorstehenden Lehrgang nominiert. Mit dabei sind neben den beiden "Neo-Österreichern" Paul Wanner und Carney Chukwuemeka noch ein paar Überraschungen.

Wanner, Sohn einer Vorarlbergerin und eines Deutschen, spielte bisher für diverse deutsche Nachwuchs-Auswahlen und wechselt nun ebenfalls zum ÖFB wie der in Wien geborene Chukwuemeka, der in England aufgewachsen ist und bisher für die Three Lions spielte.

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