"In die Luft sprengen": Trump droht mit Zerstörung des weltgrößten Gasfeldes
- Israel und die USA haben Ende Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen. Der Oberste Führer Ali Khamenei wurde dabei getötet - Nachfolger wird sein Sohn Mojtaba. US-Präsident Trump sagte am Montag, dass unklar sei, ob Khamenei noch am Leben ist oder nicht.
- Der iranische Sicherheitschef Larijani soll am Dienstag von Israel getötet worden sein. Am Mittwoch meldete Israel auch den iranischen Geheimdienstminister, Ismail Chatib, getötet zu haben.
- Israel hat die iranische Gasproduktion angegriffen - ohne die USA einzuweihen. Der Iran hat als Reaktion Gasanlagen in Katar und Saudi-Arabien angegriffen.
- Dabei kam es in Katar bei einer für den Weltmarkt bedeutenden Flüssiggasanlage zu schweren Schäden.
- Daraufhin drohte Trump dem Iran, das weltgrößte Gasfeld "South Pars" in die "Luft zu sprengen".
- Vor der Küste von Katar und im Golf von Oman sind wieder Schiffe getroffen worden.
- Saudi-Arabien schließt eine "militärische Reaktion" nicht aus.
- Anatomie einer Entscheidung: Wieso sich Trump für den Krieg im Iran entschied.
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Iran-Krieg
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Nach Protesten: Drei Männer im Iran hingerichtet
Die iranische Justiz hat staatlichen Medien zufolge am Donnerstag drei Männer hingerichtet, die wegen der Tötung von zwei Polizisten während der Massenproteste Anfang des Jahres verurteilt worden waren. Zuvor habe der Oberste Gerichtshof die Todesurteile bestätigt, heißt es in den Berichten weiter. Die Hinrichtungen fanden demnach in der Stadt Qom, einem religiösem Zentrum der schiitischen Muslime, statt.
Laut den Justizbehörden wurden die Männer des Mordes und des "Kriegs gegen Gott" für schuldig befunden. Ihnen wurde zudem vorgeworfen, im Sinne Israels und der USA gehandelt zu haben. Den Behörden zufolge hatten die drei Männer am 8. Jänner bei Protesten mit Messern und anderen Waffen zwei Polizisten getötet.
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Saudi-Arabien schließt "militärische Reaktion" nicht aus
Saudi-Arabien, bereits wiederholt Ziel iranischer Raketen- und Drohnenangriffe, will eine "militärische" Reaktion nicht ausschließen. Riad behalte sich das Recht vor, "militärische Maßnahmen zu ergreifen, falls dies als notwendig erachtet wird", sagte der saudiarabische Außenminister Faisal bin Farhan am Donnerstag in Riad nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus anderen Ländern in der Region. "Das Königreich wird diesem Druck nicht nachgeben, im Gegenteil, dieser Druck wird nach hinten losgehen", fügte er hinzu.
Nach dem Ministertreffen wurde Saudi-Arabien laut Verteidigungsministerium erneut von Drohnen angegriffen. Zuvor waren in Riad vier Menschen durch herabstürzende Trümmer einer ballistischen Rakete verletzt worden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Spa unter Berufung auf einen Sprecher des Zivilschutzes berichtete. Die Trümmer seien auf ein Wohngebiet gefallen.
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Neue Angriffe auf Schiffe vor Küste der Golfstaaten
Vor der Küste von Katar und im Golf von Oman ist auch wieder jeweils ein Schiff von einem unbekannten Geschoss getroffen worden. Nach dem Angriff im Persischen Golf rund acht Kilometer vor dem katarischen Gashafen Ras Laffan seien alle Besatzungsmitglieder wohlauf und in Sicherheit, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mit.
Bei dem Vorfall südlich des Eingangs zur Straße von Hormus im Golf von Oman brach infolge des Beschusses an Bord ein Feuer aus, wie UKMTO mitteilte. Der Angriff ereignete sich demnach etwa 20 Kilometer vor der Küste der Stadt Khor Fakkan in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Weitere Einzelheiten zu den beiden Vorfällen waren zunächst nicht bekannt.
Der Iran hat zuletzt in der Region wiederholt Schiffe angegriffen. Die Schifffahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus, die vom Persischen Golf in den Golf von Oman führt, ist daher praktisch zum Erliegen gekommen.
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Katar: Starke Schäden an wichtiger Flüssiggasanlage
Katars für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen sind bei einem iranischen Raketenangriff nach Angaben aus dem Golfstaat schwer beschädigt worden. Am frühen Morgen wurden im Industriegebiet Ras Laffan mehrere Flüssiggasanlagen angegriffen, was zu "bedeutenden Bränden und weiteren schweren Schäden" führte, wie der Betreiber Qatar Energy auf der Plattform X mitteilte.
Das Innenministerium erklärte wenig später, die Brände seien unter Kontrolle gebracht worden. Es gebe keine Verletzten. Eine Sprengstoffeinheit der Sicherheitskräfte sei vor Ort, um sich um mögliches Gefahrengut zu kümmern.
Dem Verteidigungsministerium zufolge setzte der Iran bei dem Angriff ballistische Raketen ein. Das Industriegebiet war bereits am Mittwochabend vom Iran mit Raketen angegriffen worden. Der Betreiber sprach daraufhin auf der Plattform X bereits von Bränden und großen Schäden. Katar gehört zu den größten Gasproduzenten der Welt und spielt eine Schlüsselrolle bei der globalen Versorgung mit Flüssiggas, das vor allem in Ras Laffan verschifft wird. Katars Produktion und der Transport über die Straße von Hormus sind wegen des seit gut zweieinhalb Wochen andauernden Iran-Kriegs allerdings derzeit weitestgehend unterbrochen.
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Abu Dhabi schließt Öl- und Gasanlage nach Angriff
Die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben eine Öl- und Gasanlage im Emirat Abu Dhabi nach einem Raketenangriff geschlossen. Herabstürzende Trümmerteile infolge eines Abwehreinsatzes der Luftabwehr hätten zu "Vorfällen" geführt, teilte die Regierung in Abu Dhabi mit. Betroffen ist demnach die Gasanlage Habschan und ein Ölfeld namens Bab. Es gebe keine Verletzten. Die Behörden nannten zunächst keine weiteren Einzelheiten zur Art und Schwere der Schäden.
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Katar weist Irans Militärattaché aus
Staaten am Persischen Golf wie Katar, die US-Stützpunkte und -Einrichtungen beherbergen, werden infolge des Iran-Kriegs immer wieder Ziel iranischer Angriffe. Die USA und Israel haben im Iran bereits Tausende Ziele angegriffen, vor allem aus der Luft.
Nach den jüngsten Attacken erklärte Katar die Militär- und Sicherheitsattachés der iranischen Botschaft sowie deren Mitarbeiter zu unerwünschten Personen und verwies sie des Landes.
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Macron fordert Aussetzen von Angriffen auf Energieanlagen
Nach einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump und dem Emir von Katar zum Iran-Krieg fordert Frankreich ein Aussetzen der Angriffe auf Anlagen des Öl- und Gas-Sektors. Das sei im gemeinsamen Interesse, schrieb Staatschef Emmanuel Macron auf der Plattform X. Auch die Wasserversorgung dürfe nicht zum Ziel werden. "Die Zivilbevölkerung und ihre grundlegenden Bedürfnisse müssen, genauso wie die Energieversorgung, vor der militärischen Eskalation geschützt werden", erklärte er.
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Mann bei iranischem Angriff in Israel getötet
Bei einem iranischen Raketenangriff ist in Israel ein Mann ums Leben gekommen. Bei dem Opfer handle es sich um einen ausländischen Arbeiter, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Er sei durch Splitter lebensgefährlich verletzt und schließlich für tot erklärt worden. Aus welchem Land der Mann stammt, war zunächst unklar. Der Angriff ereignete sich den Angaben zufolge in Zentralisrael.
Dort hatte es zuvor eine Handy-Warnung vor iranischem Raketenbeschuss und kurz darauf Raketenalarm gegeben. Betroffen war auch die Küstenmetropole Tel Aviv.
Israels Armee sowie Polizei meldeten mehrere Einschläge im Zentrum des Landes. Laut israelischen Medien trafen Raketenteile auch ein mehrstöckiges Wohnhaus in Tel Aviv. Eine Person wurde den Berichten zufolge wegen einer Rauchvergiftung behandelt.
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NATO-Mitgliedschaft Zyperns wird diskutiert
In Zypern wird angesichts des Kriegs im Nahen Osten und der veränderten Sicherheitslage die Möglichkeit eines Beitritts zur NATO wieder diskutiert. Präsident Nikos Christodoulides betonte kürzlich zwar, dass ein unmittelbarer Beitritt derzeit aufgrund der politischen Lage und insbesondere der Haltung der Türkei nicht möglich sei. Zugleich bereitet sich das Land systematisch vor, um für einen NATO-Beitritt gerüstet zu sein.
Es gebe Vorbereitungen auf militärischer, operativer und administrativer Ebene, sagte Christodoulides. "Wenn es möglich wäre, würden wir schon morgen einen Antrag einreichen". Das größte Hindernis bleibe das zu erwartende Veto der Türkei, welche die Republik Zypern nicht anerkennt und eine Mitgliedschaft als Bedrohung für das Gleichgewicht in der östlichen Mittelmeerregion sieht.
Hinzu kommt die ungelöste Frage des Zypernkonflikt. Die NATO sieht traditionell davon ab, Staaten mit offenen territorialen oder politischen Konflikten aufzunehmen. Griechenland signalisiert klar Unterstützung und betrachtet die Sicherheit Zyperns als Teil der nationalen Sicherheitsstrategie.
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Drei Tote durch iranische Raketen im Westjordanland
Bei einem iranischen Raketenangriff im besetzten Westjordanland sind nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds am Mittwoch drei Frauen ums Leben gekommen. Die Geschoße seien in einen Friseursalon in der Stadt Beit Awwa südwestlich von Hebron eingeschlagen, wie die Nachrichtenagentur WAFA meldete. Eine vierte Person sei schwer verletzt worden.
Es handle sich um den ersten tödlichen iranischen Angriff in dem Gebiet seit Beginn des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran. Das israelische Militär erklärt, es gehe von dem Einsatz von Streumunition aus.
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Israelische Armee greift erstmals Ziele im Nordiran an
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs Ziele im Nordiran angegriffen. "Die israelischen Streitkräfte (...) haben damit begonnen, erstmals Ziele im Norden des Irans anzugreifen", erklärte die Armee am Mittwochabend. Israelischen Medienberichten zufolge wurden unter anderem iranische Marineschiffe in der Hafenstadt Bandar Anzali am Kaspischen Meer angegriffen.
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Irak meldet Angriff auf Luftwaffenstützpunkt in Kirkuk
Der Irak meldet einen Angriff auf einen eigenen Luftwaffenstützpunkt in der Stadt Kirkuk. Ein Geschoß habe einen Brand ausgelöst, teilte das irakische Verteidigungsministerium auf der Plattform X mit. Das Feuer sei unter Kontrolle, es gebe keine Verletzten. Bei dem Luftwaffenstützpunkt im Nordirak handle es sich um eine rein irakische Einrichtung, in der sich keine ausländische Ausstattung oder Personal befinde, hieß es weiter.
Das Ministerium bezeichnete den Angriff als inakzeptabel und stelle einen direkten Angriff auf die Fähigkeiten der irakischen Luftstreitkräfte dar. Nicht mitgeteilt wurde, wer verdächtigt werde, dafür verantwortlich zu sein.
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Erster Hisbollah-Angriff auf Südisrael seit Kriegsbeginn
Die libanesische Hisbollah-Miliz hat erstmals seit Kriegsbeginn den Süden Israels angegriffen. In israelischen Orten in der Nähe des Gazastreifens sowie in der Stadt Ashkelon heulten am Abend die Warnsirenen. Israels Armee bestätigte auf Anfrage, dass die Hisbollah dafür verantwortlich sei. Auch mehrere israelische Medien berichteten darüber.
Die vom Iran unterstützten Schiitenorganisation feuerte am Abend ebenfalls erneut Raketen auf den Norden Israels, der an den Libanon grenzt. Auch in der Küstenmetropole Tel Aviv war eine Explosion in der Ferne zu hören. Dort gab es aber keinen Raketenalarm. Berichte über Schäden oder Verletzte nach den neuen Angriffen gab es zunächst nicht.
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In Europa reagieren die Regierungen mit unterschiedlichen Strategien auf den "Erdöl-Notstand":
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Iran: "Auge um Auge"
Irans Präsident Masoud Pezeshkian warnt nach Angriffen auf die Energieinfrastruktur vor einer weiteren Eskalation. Auf "X" schrieb er, diese "aggressiven Handlungen" würden Israel, den USA sowie deren Verbündeten keinen Vorteil bringen, sondern die Lage verschärfen. Sie könnten "unkontrollierbare Folgen" haben, die sich weltweit auswirken. Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf erklärte, es habe eine neue Eskalationsstufe begonnen. Das Prinzip "Auge um Auge" gelte.
Ein Sprecher der Kommandozentrale der Streitkräfte sagte laut der staatlichen Rundfunkagentur, das Militär habe wiederholt davor gewarnt, dass der Iran den Krieg ausweiten werde, sollte seine Energieversorgung angegriffen werden. "Wartet auf die Reaktion des Irans", sagte der Sprecher.
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Vergeltungsangriffe auf Gasanlagen in Katar und Saudi-Arabien
Nach dem US-israelischen Angriff auf eine iranische Anlage im größten Erdgasfeld der Welt sind in Katar und Saudi-Arabien Gasanlagen angegriffen worden - offenbar handelte es sich um Vergeltungsschläge Teherans. In Katar teilte das Innenministerium am Mittwochabend mit, dass an der Nordküste am wichtigsten Gaskomplex des Landes ein Feuer ausgebrochen sei. "Der Zivilschutz bekämpft einen Brand im Gebiet von Ras Laffan, der auf einen iranischen Angriff zurückzuführen ist."
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Trump setzt Schifffahrtsgesetze aus
US-Präsident Donald Trump setzt im Kampf gegen steigende Energiepreise und Lieferengpässe infolge des Iran-Kriegs auf eine Lockerung der Schifffahrtsgesetze. Die Regierung kündigte am Mittwoch an, den sogenannten Jones Act für 60 Tage auszusetzen. Dies erlaube es Schiffen unter ausländischer Flagge vorübergehend, Treibstoff, Düngemittel und andere Güter zwischen US-Häfen zu transportieren. Sprecherin Karoline Leavitt bezeichnete den Schritt als weitere Maßnahme, um kurzfristige Verwerfungen am Ölmarkt abzufedern. Die US-Schifffahrtslobby American Maritime Partnership zeigte sich dagegen tief besorgt. Die Ausnahme dürfe nicht dazu führen, dass US-Arbeitsplätze verloren gehen.
Das Gesetz aus dem Jahr 1920 schreibt vor, dass Waren zwischen US-Häfen nur von Schiffen transportiert werden dürfen, die in den USA gebaut wurden, unter US-Flagge fahren und sich zum größten Teil in US-Besitz befinden. Kritiker sehen darin seit Langem einen Preistreiber, während Befürworter und Gewerkschaften die Bedeutung für die heimische Industrie betonen.
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Krieg blockiert medizinische Hilfslieferungen
Wegen des Iran-Kriegs verzögert sich nach Angaben einer Hilfsorganisation derzeit der Transport von medizinischen Hilfsgütern für rund 400.000 Kinder. Der Konflikt blockiere wichtige Lieferwege und verzögere lebensrettende medizinische Lieferungen, teilte die Kinderhilfsorganisation Save the Children mit. Luft-, See- und Landwege seien unterbrochen. Die betroffenen Hilfslieferungen seien für Familien im Sudan, Jemen und Afghanistan bestimmt, hieß es weiter.
Die Helfer erwarten, dass die Transportkosten bis zu 50 Prozent steigen könnten, da Hilfsgüter in einigen Fällen umgeleitet werden müssten. Eine Lieferung für den Sudan stecke derzeit in den Vereinigten Arabischen Emirate fest, da auch die für den internationalen Handel wichtige Straße von Hormus nahezu blockiert sei.
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London beschafft mehr Lenkwaffen für Streitkräfte am Golf
Großbritannien will seine Partner am Golf angesichts iranischer Angriffe stärker unterstützen und kündigt den Kauf zusätzlicher Raketen an. Geplant sei die Bestellung von Lightweight Multirole Missiles von Thales UK, um sowohl die eigenen Streitkräfte als auch Partner in der Region auszurüsten. "Die wahllosen Angriffe Irans stellen eine Bedrohung für Großbritannien, unsere Verbündeten und unsere Partner in der Region dar", so Verteidigungsminister John Healey am Mittwoch.
Zudem werde man Ausbildungsprogramme in Großbritannien anbieten. Bei einem Treffen mit Vertretern mehrerer Golfstaaten sowie Rüstungskonzernen wie BAE Systems sei erörtert worden, wie neue Ausrüstung schneller bereitgestellt werden könne. Die Lenkflugkörper des Typs Martlet waren demnach in den vergangenen Wochen eingesetzt worden, um Drohnen aus dem Iran abzuschießen. Die britischen Streitkräfte befinden sich in dem Konflikt laut britischer Darstellung in einem Defensiveinsatz - unter anderem fangen britische Kampfflugzeuge Drohnen und Raketen ab.
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Mojtaba Khamenei droht mit Rache für Tötung von Larijani
Der neue oberste iranische Führer Mojtaba Khamenei hat mit Rache für die Tötung des mächtigen Sicherheitschefs Ali Larijani gedroht. Die "Mörder" würden "den Preis" für ihre Tat bezahlen, hieß es in einer schriftlichen Erklärung Khameneis, die am Mittwoch von der iranischen Nachrichtenagentur TASNIM veröffentlicht wurde. Es war erst die zweite schriftliche Erklärung von Mojtaba Khamenei, seit er am 8. März zum neuen obersten Führer des Iran gewählt worden war.
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Auch Griechenland will nicht in Konflikt hineingezogen werden
Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis schloss eine Teilnahme seines Landes am Krieg gegen den Iran am Mittwoch ebenfalls aus. Es bestehe ein klarer politischer Wille, eine direkte oder indirekte Beteiligung an einem Konflikt zu vermeiden, der ohne umfassende Abstimmung mit den europäischen Verbündeten begonnen wurde, stellte der konservative Regierungschef laut Medienberichten fest. Das NATO-Mitglied Griechenland wolle - so wie andere Staaten Europas - nicht in eine Eskalation hineingezogen werden, für die es selbst nicht verantwortlich sei.
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NATO-Staaten beraten über Vorgehen in Straße von Hormus
Die NATO berät laut Generalsekretär Mark Rutte derzeit über den besten Weg zur Öffnung der Straße von Hormus, die vom Iran derzeit de facto für den Schiffsverkehr geschlossen gehalten wird. "Ich stehe in Kontakt mit vielen Verbündeten. Wir sind uns natürlich alle einig, dass die Straße wieder geöffnet werden muss", sagte Rutte am Mittwoch beim Besuch einer NATO-Übung in Norwegen. Die NATO-Mitglieder "arbeiten gemeinsam daran, einen Weg nach vorn zu finden", betonte Rutte.
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Israel: Ben-Gurion-Flughafen von "Trümmerteilen" getroffen
Israels größter Flughafen Ben Gurion ist nach Angaben der Armee von "Trümmerteilen" einer iranischen Rakete getroffen worden. Das bestätigte am Mittwoch ein Armeevertreter gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, ohne das Datum des Angriffs offenzulegen. Israelische Medien berichteten, dass mehrere, auf dem Flughafen nahe Tel Aviv geparkte Privatflugzeuge beschädigt worden seien.
Es ist das erste Mal seit Beginn des Iran-Krieges, dass die israelische Armee Folgen eines iranischen Angriffs für den Flughafen bestätigt. In der Nähe waren immer wieder Raketenteile zu Boden gefallen. Die iranischen Revolutionsgarden hatten am 5. März erklärt, den Flughafen und den dortigen Stützpunkt der israelischen Luftwaffe attackiert zu haben.
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"Klare Botschaft an die libanesische Regierung"
Ein Blick in den Libanon: Israels Militär kündigte an, verstärkt Brücken und Übergänge über den Fluss Litani ins Visier zu nehmen, um den Süden des Libanon vom Rest des Landes abzuschneiden. So solle die Hisbollah daran gehindert werden, Verstärkung und Waffen zu transportieren. "Dies ist eine klare Botschaft an die libanesische Regierung: Israel wird nicht zulassen, dass die Hisbollah die staatliche Infrastruktur des Libanon nutzt", sagte Verteidigungsminister Israel Katz.
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Ölpreis steigt nach Angriffen auf iranische Energieanlagen
Eine drohende Ausweitung des Krieges gegen den Iran auf die Energieinfrastruktur am Golf hat am Mittwoch die Ölpreise nach oben getrieben. Der Preis für die Ölsorte Brent stieg um bis zu sechs Prozent auf über 109 Dollar je Fass.
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Lage auf Gasfeldern unter Kontrolle
Nach iranischen Angaben ist die Lage auf den angegriffenen Gasfeldern mittlerweile unter Kontrolle. Laut Nachrichtenagentur FARS erklärte der Gouverneur der Provinz Asalujeh, die dadurch ausgelöste Brände seien eingedämmt worden. Das Feuer, das noch brenne, stehe mit verbliebenen Gasen in den Leitungen in Zusammenhang, hieß es weiter. Sobald diese geleert seien, würden die Flammen von selbst erlöschen. Für die Bevölkerung umliegender Städte bestehe keine Gefahr.
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Nach Angriff auf Gasindustrie droht weitere Eskalation
Nach Angriffen auf Anlagen der iranischen Gasindustrie droht der Iran im Krieg mit Israel und den USA, seinerseits Gasfelder und Raffinerien in Golfstaaten zu attackieren. Irans Militärführung begründete dies am Mittwoch damit, dass zivile und lebenswichtige Infrastruktur angegriffen worden sei, so die Nachrichtenagentur FARS. Die Zeit begrenzter Gefechte sei vorbei. Das Kriegspendel bewege sich in Richtung eines "umfassenden Wirtschaftskriegs".
Sollten die Revolutionsgarden ihre Drohung wahr machen, Anlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar anzugreifen, würden diese noch weiter in den Krieg hineingezogen.
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Irans Präsident bestätigt Tötung von Geheimdienstminister Khatib
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian erklärte am Mittwoch im Onlinedienst X, der Tod des Geheimdienstministers erfülle die Führung in Teheran mit Trauer, er machte jedoch keine Angaben dazu, wer den "feigen Mord" ausgeführt habe.
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Katar: Israels Angriff auf Gasanlagen "unverantwortlich"
Katar hat Israel für einen Angriff auf Anlagen der iranischen Gasindustrie am größten Gasfeld der Welt verantwortlich gemacht und diesen scharf verurteilt. Es handle sich um einen "gefährlichen und unverantwortlichen Schritt inmitten der aktuellen militärischen Eskalation in der Region, erklärte der katarische Außenamtssprecher Majid al-Ansari auf X.
Das Gasfeld "South Pars" befindet sich im Persischen Golf und wird vom Iran und Katar ausgebeutet. Iranische Medien hatten zuvor berichtet, dass Anlagen bei der Industriestadt Asaluyeh bombardiert worden sein. Israelische Medien meldeten, die Luftwaffe habe die iranische Gasproduktion im Süden des Landes angegriffen. Asaluyeh liegt nahe dem riesigen Gasfeld.
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Merz schließt militärische Beteiligung an Krieg erneut aus
Ungeachtet der scharfen Kritik von Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz eine militärische Beteiligung Deutschlands am Krieg gegen den Iran erneut ausgeschlossen. Es fehle bisher ein überzeugendes Konzept für den Einsatz, sagte Merz am Mittwoch in einer Regierungserklärung im Bundestag. Die US-Regierung habe Deutschland vorab nicht konsultiert. "Wir hätten abgeraten, diesen Weg so zu gehen, wie er gegenwärtig gegangen ist", kritisierte Merz.
Daher werde sich die Bundesrepublik nicht daran beteiligen, etwa mit militärischen Mitteln die freie Schifffahrt in der Straße von Hormuz zu gewährleisten. Hierfür fehle zudem ein Mandat der Vereinten Nationen, der EU oder der NATO, betonte der deutsche Bundeskanzler.
Zugleich stellte Merz jedoch eine Unterstützung für die Zeit nach dem Krieg in Aussicht. Wenn die Rahmenbedingungen stimmten, werde man sich nach Ende der Kampfhandlungen einer Debatte über die Sicherung der Seewege nicht verschließen und einen Beitrag zu einer Friedensordnung leisten.
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Leavitt: Straße von Hormuz für US-Energieversorgung unnötig
Die USA sind nach den Worten von US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt nicht auf die Straße von Hormuz zur Sicherung der eigenen Energieversorgung angewiesen. "Wir wollen, dass die Straße offen für den weltweiten Ölmarkt ist, damit Preise stabilisiert werden und wieder sinken", sagte sie dem US-Sender Fox News. Sie erinnerte daran, dass die USA Nettoexporteur von Öl seien. Tatsächlich profitiert die US-Wirtschaft zwar von der aktuellen Entwicklung. Diese ist robuster als etwa Europa gegenüber hohen Energiepreisen. Dies schützt das Land jedoch nicht vor marktbedingten Preissteigerungen im Inland: Da Öl an internationalen Börsen gehandelt wird, schlagen die globalen Preissprünge dennoch direkt auf die US-Verbraucher durch.
Leavitt zufolge stehen US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Außenminister Marco Rubio weiterhin im Austausch mit europäischen und arabischen Verbündeten, um sie stärker bei der Sicherung der Meerenge südlich des Irans einzubinden. "Dies liegt mehr in ihrem Interesse als im Interesse der Vereinigten Staaten", sagte sie weiter.
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Zwölf Tote durch israelische Angriffe auf Beirut
Bei israelischen Luftangriffen auf das Zentrum von Beirut sind nach Angaben der libanesischen Behörden mindestens zwölf Menschen getötet worden. Mehr als 40 weitere Menschen wurden verletzt, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Die Angriffe trafen drei dicht besiedelte Viertel der libanesischen Hauptstadt, wie Reporter beobachteten. Die israelische Armee griff libanesischen Staatsmedien zufolge teilweise ohne Vorwarnung an.
Zwei der israelischen Luftangriffe im Beiruter Zentrum gingen laut der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA im Viertel Sukak al-Blat nieder, das in der Nähe zum Regierungssitz und zu verschiedenen Botschaften liegt. Der Sender al-Manar berichtete, der Politik-Chef seiner Redaktion sowie dessen Frau seien bei einem der Angriffe getötet worden, die Kinder und Enkel des Paares seien verletzt worden. Der Sender steht der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz im Libanon nahe.
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Saudi-Arabien lädt arabische und islamische Staaten zu Krisentreffen ein
Saudi-Arabien lädt die Außenminister arabischer und islamischer Staaten nach Riad zu einem Krisentreffen ein, um den Krieg und seine Folgen zu beraten. Einer türkischen diplomatischen Quelle zufolge nehmen Vertreter aus Ländern wie der Türkei, Ägypten, Katar, Syrien und den Vereinigten Arabischen Emiraten teil. Der türkische Außenminister Hakan Fidan werde dabei die Notwendigkeit einer friedlichen Verhandlungslösung betonen, verlautet aus Ankara.
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Israel meldet Tötung von iranischem Geheimdienstminister
Der iranische Geheimdienstminister ist nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff getötet worden. Ismail Chatib sei in der Nacht bei einem gezielten Angriff ums Leben gekommen, teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mit. Aus dem Iran gab es dazu zunächst keine Bestätigung. Katz sagte nach Angaben seines Büros, Chatib sei für Unterdrückung im eigenen Land sowie „Bedrohungen nach außen“ verantwortlich gewesen.
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Türkei: Luftabwehr wird verstärkt
Die NATO verlegt nach türkischen Angaben ein weiteres Raketenabwehrsystem vom Typ Patriot in die südtürkische Provinz Adana. Die Maßnahme diene der Sicherung des türkischen Luftraums und dem Schutz der Bevölkerung, teilte das Verteidigungsministerium in Ankara am Mittwoch mit. In Adana liegt der Luftwaffenstützpunkt Incirlik, auf dem neben türkischen Truppen auch Soldaten der USA und anderer verbündeter Staaten stationiert sind.
Der Türkei zufolge befindet sich dort bereits ein Patriot-System der Spanier. Seit Beginn des Kriegs gegen den Iran wurden nach türkischen Angaben drei von der Islamischen Republik aus gestartete Raketen abgefangen.
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Araqchi: Regime besteht trotz gezielter Tötungen weiter
Irans Außenminister Abbas Araqchi hält das politische System seines Landes im Krieg weiterhin für überlebensfähig. Dabei spiele auch die gezielte Tötung von Führungspersonen keine Rolle, sagte er. "Die An- oder Abwesenheit einer einzelnen Person hat keinen Einfluss auf die Struktur. (...) Entscheidend ist, dass das politische System im Iran eine sehr solide Struktur ist."
Das sei auch der Fall gewesen nach der Tötung des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei durch einen israelischen Luftangriff in Teheran am 28. Februar, sagte Araqchi. "Sogar der Anführer wurde getötet. Aber das System arbeitete weiter und sorgte sofort für Ersatz. So wird es auch sein, wenn jemand anders getötet wird." Auch im Fall, dass der Außenminister getötet würde - also er selbst -, stünde jemand anderes bereit, um den Posten einzunehmen, sagte Araqchi.
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Iran rechtfertigt Angriffe auf Golfstaaten mit US-Truppenpräsenz
Der Iran hat seine Drohnen- und Raketenangriffe in der Nähe von Städten in den Golfstaaten damit begründet, dass die USA ihre Soldaten in zivile Gebiete verlegt hätten. US-Streitkräfte hätten ihre Militärstützpunkte verlassen und seien in Hotels in den Städten untergekommen, sagte Außenminister Abbas Araqchi iranischen Medien zufolge dem arabischen Sender Al-Jazeera.
"Überall dort, wo sich amerikanische Streitkräfte sammelten oder ihre Einrichtungen waren, wurden sie ins Visier genommen", sagte der iranische Chefdiplomat am Dienstag. "Es ist möglich, dass einige dieser Orte in der Nähe von Städten lagen." Araqchi räumte ein, dass die Golfstaaten verärgert seien und ihre Bevölkerung durch die iranischen Angriffe betroffen gewesen sei. Die Schuld dafür liege jedoch allein bei den USA, die den Krieg begonnen hätten.
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Wasser als Waffe
Sowohl die USA als auch der Iran attackierten jüngst Entsalzungsanlagen. Sollte sich der Krieg aufs Wasser ausweiten, wären Millionen bedroht.
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Iran: Mann wegen Spionage für Israel hingerichtet
Der Iran hat einen mutmaßlichen Spion des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad hinrichten lassen. Das Todesurteil sei Mittwochfrüh vollstreckt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Der Mann sei im vergangenen Jahr während des Zwölftagekriegs in einer ländlichen Region westlich der Hauptstadt Teheran festgenommen worden.
Bei der Festnahme seien eine große Menge Bargeld sowie Spionage- und Satellitentelefone gefunden worden, hieß es bei Tasnim weiter. Dem Mann wurde vorgeworfen, Bilder und Informationen über sensible Anlagen an den Mossad übermittelt zu haben. Angeworben sei er ursprünglich durch einen Führungsoffizier in Schweden. Es habe auch ein Treffen in Berlin stattgefunden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren.
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Auch Golfstaaten erneut angegriffen
In der Nacht meldeten auch die Golfstaaten Kuwait, Saudi-Arabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate neue Angriffe. Eine iranische Rakete schlug in den Emiraten in der Nähe eines Luftwaffenstützpunktes ein. Der Flugplatz Minhad südöstlich von Dubai wird unter anderem von der australischen Luftwaffe genutzt. Bei dem Angriff seien keine australischen Soldaten verletzt worden, es habe lediglich geringfügige Schäden durch einen Brand gegeben, sagte Premierminister Anthony Albanese vor Journalisten.
In Saudi-Arabien fing das Militär nahe dem Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan eine ballistische Rakete ab. Teile des Geschosses seien in der Umgebung des auch von den US-Streitkräften genutzten Stützpunktes niedergegangen, ohne Schäden zu verursachen. Auch die kuwaitische Luftabwehr schoss nach eigenen Angaben mehrere Raketen und Drohnen ab.
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USA greifen iranische Stellungen an Straße von Hormus an
Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben bunkerbrechende Bomben eingesetzt, um besonders geschützte iranische Raketenstellungen an der Straße von Hormus anzugreifen. "Mehrere" der Bomben mit einem Gewicht von jeweils knapp 2,3 Tonnen seien "erfolgreich eingesetzt" worden, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) mit. Israel wiederum griff in der Nacht erneut im Libanon an.
Die Spezialmunition mit besonderer Durchdringungskraft kommt etwa bei Angriffen auf besonders verstärkte Einrichtungen oder unterirdische Bunkeranlagen zum Einsatz. Nach Angaben des US-Militärs zielte der Angriff auf Stellungen mit Marschflugkörpern ab, die gegen Schiffe eingesetzt werden sollten. Sie hätten "eine Bedrohung für den Schiffsverkehr in der Meerenge" dargestellt.
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Zwei Tote bei iranischem Raketenangriff auf Israel
Bei einem iranischen Raketenangriff sind in Israel Medienberichten zufolge mindestens zwei Menschen getötet worden. Sie wurden bei einer Attacke in der Stadt Ramat Gan nahe Tel Aviv schwer verwundet und erlagen wenig später ihren Verletzungen, wie die Zeitungen "Haaretz" und "Times of Israel" berichteten. Sie beriefen sich dabei auf den Rettungsdienst Magen David Adom. In Bnei Berak und Petach Tikwa östlich von Tel Aviv seien zwei weitere Menschen leicht verletzt worden.
Das israelische Militär teilte mit, es seien an mehreren Stellen im Zentrum des Landes Einschläge gemeldet worden. Es forderte die Bevölkerung auf, sich von diesen Orten fernzuhalten. Auf einem Video waren Schäden am Bahnhof Savidor in Tel Aviv zu sehen.
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US-Flugzeugträger muss nach Brand Hafen anlaufen
Der im Krieg gegen den Iran eingesetzte US-Flugzeugträger "Gerald R. Ford" muss US-Regierungsvertretern zufolge nach einem Feuer an Bord einen Hafen anlaufen. Das Schiff befinde sich derzeit im Roten Meer und werde wohl vorübergehend die Souda-Bucht auf Kreta ansteuern, sagten zwei Insider. Demnach wurden fast 200 Seeleute wegen Rauchvergiftungen behandelt, ein Soldat sei ausgeflogen worden. Das Feuer war vergangenen Donnerstag in der Wäscherei ausgebrochen.
Der Brand stand nach Angaben des US-Militärs von vergangener Woche nicht im Zusammenhang mit Kampfhandlungen. Das Kriegsschiff ist seit neun Monaten im Einsatz. An Bord der "Ford" befinden sich mehr als 5.000 Seeleute und über 75 Militärflugzeuge, darunter Kampfjets vom Typ F-18 Super Hornet.
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Trump wütet: NATO "schockierend" und "dumm"
Mit drastischen Worten hat Donald Trump am Dienstag gegen die NATO-Partner ausgeteilt. Er war sichtbar wütend, weil ihn zuvor die Europäer bei der Absicherung der Straße von Hormuz gegen iranische Angriffe abblitzen ließen. "Ich denke, die NATO macht einen sehr dummen Fehler", sagte Trump.
"Nein", "non" und "no" - aus den europäischen Hauptstädten war Trump unisono Widerstand entgegen geschallt. So einig hatten sich die Europäer in den 14 ersten Monaten seiner zweiten Amtszeit bisher nicht gezeigt. Dabei hatte der US-Präsident die Verbündeten mit Zöllen malträtiert und ihnen mit einem angedrohten Angriff auf Grönland zugesetzt.
Am Sonntag dann verlangte der 79-Jährige plötzlich, die Verbündeten müssten ihm helfen, Öltanker in der Straße von Hormuz zu schützen. Womöglich wollte Trump davon ablenken, dass sich der von ihm in Aussicht gestellte Geleitschutz durch die US-Marine bisher nicht bewerkstelligen lässt.
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Iran bestätigt offiziell Tod von Sicherheitschef Ali Larijani
Wie der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, kam der Generalsekretär des Sicherheitsrats bei einem gezielten Angriff in der Nacht ums Leben. Der konservative Politiker Ali Larijani war in den vergangenen Monaten zu einer zentralen Figur im iranischen Machtapparat aufgestiegen. In iranischen Staatsmedien wurde der Tod Larijanis am Dienstagabend bestätigt.
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Berichte: Flammen an US-Botschaft im Irak nach Angriff
In der irakischen Hauptstadt Bagdad ist die US-Botschaft erneut unter Beschuss geraten. Von dem Gebäude im hoch gesicherten Regierungsviertel stieg Rauch auf, wie irakische Medien berichteten. Zunächst bekannte sich niemand zu der Attacke. Erst vor zwei Tagen war bei einem Angriff offenbar ein Abwehrsystem an der Botschaft getroffen worden.
"Verbotene Gruppen" hätten die Botschaft erneut angegriffen, teilten die irakischen Streitkräfte mit. Es handle sich um einen "Terrorangriff" auf die Souveränität des Landes. Ministerpräsident Mohammed al-Sudani verurteilte Angriffe auf Botschaften und andere diplomatische Vertretungen im Land. Es handle sich dabei um "kriminelle Versuche, den Irak, seine Sicherheit und Stabilität" zu gefährden.
Der Irak grenzt an den Iran und ist im Zuge des Kriegs ebenfalls Schauplatz von Angriffen.
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Zweites Vietnam? Trump unbeirrt von Iran-Drohung
Trump schließt einen Einsatz von Bodentruppen im Iran auch nach einer Warnung aus Teheran vor einem "zweiten Vietnam" nicht aus. "Nein, ich habe keine Angst davor. Ich habe vor gar nichts Angst", sagte er bei einem Treffen mit dem irischen Regierungschef Micheál Martin am Dienstag im Weißen Haus. Ein Reporter hatte Trump damit konfrontiert, dass der Iran gedroht habe, die USA sollten nachlesen, was in Vietnam passiert sei, sollten sie Truppen entsenden.
Trump hatte in den vergangenen Wochen seit Beginn der Offensive gegen den Iran einen solchen Einsatz nicht ausgeschlossen. Die Debatte um die sogenannten "Boots on the ground", also ob es zum Einsatz von Soldaten auf feindlichem Boden kommt, gilt in den USA als höchst heikel. Seit den langjährigen und verlustreichen Kriegen im Irak und in Afghanistan reagiert die amerikanische Öffentlichkeit besonders sensibel auf die Entsendung von Bodentruppen in den Nahen Osten.
Der US-Bodeneinsatz im Vietnam-Krieg entpuppte sich als Trauma für die Vereinigten Staaten. Trotz technischer Überlegenheit saß das Militär im südostasiatischen Dschungelterrain fest. Der Krieg forderte am Ende das Leben Zehntausende US-Soldaten und spaltete die Gesellschaft.
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Trump über Absage von NATO-Partnern verärgert
Donald Trump kritisiert die NATO-Verbündeten für ihre Weigerung, sich am Krieg gegen den Iran zu beteiligen. Die meisten Partner hätten ihm mitgeteilt, dass sie nicht in den Konflikt verwickelt werden wollten, teilte Trump am Dienstag auf der Plattform Truth Social mit. Dies überrasche ihn nicht, da er die Allianz schon immer als "Einbahnstraße" betrachtet habe.
Er betont, die USA hätten Milliarden Dollar zur Verteidigung der NATO-Verbündeten ausgegeben. Die USA benötigten ihre Hilfe jedoch nicht, da sie die iranische Marine, Luftwaffe und Führungsebene bereits ausgeschaltet hätten. Dies gelte auch für Verbündete wie Japan, Australien und Südkorea.
Am Sonntag hatte Trump die NATO-Partner noch gedrängt, die USA bei der Öffnung der Meerenge von Hormuz für Öltanker zu unterstützen. Ausbleibende Hilfe wäre "sehr schlecht" für die Zukunft des Verteidigungsbündnisses, drohte der Präsident. Sowohl Deutschland als auch andere NATO-Länder reagierten jedoch ablehnend auf Trumps Forderung.
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Aus Protest gegen Krieg: Chef der US-Terrorabwehr tritt zurück
Joseph Kent protestierte: "Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar". Es sei offensichtlich, dass die USA den Krieg aufgrund israelischen Drucks begonnen hätte.
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Chef der US-Terrorabwehr ist gegen Krieg - tritt aus Protest zurück
Der Leiter des US-Terrorabwehrzentrums, Joseph Kent, tritt aus Protest gegen den Krieg im Iran zurück. Der Iran habe keine unmittelbare Bedrohung für die USA dargestellt, schreibt Kent in einem auf der Plattform X veröffentlichten Brief an Präsident Donald Trump.
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