Trump lässt Iran-Angriffe während Trauerfeier zu + Bahrain-Attacke als „Vergeltung“
Seit Ende Februar dauert die Iran-Krise nun bereits an. Seit 8. April gilt eine Waffenruhe.
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Am 18. Juni wurde es unterzeichnet.
Eine endgültige Vereinbarung wird aktuell ausverhandelt, 60 Tage hat man dafür anberaumt.
Zentrales Konfliktthema ist das Atomprogramm. Laut Vizepräsident JD Vance stimmte Teheran zu, wieder Inspektoren der Atomenergiebehörde ins Land „einzuladen“. Der Iran verneinte: Es gebe diesbezüglich keine Einigung.
Weiteres brisantes Thema: die Straße von Hormus. Der Iran werde die Meerenge künftig verwalten, so Chefunterhändler Mohammad Baqer Qalibaf und Gebühren für die Durchfahrt verlangen. Die USA betonen, dass derlei Gebühren nicht akzeptabel seien.
Der Iran pocht jedoch weiterhin auf die Kontrolle über die Straße von Hormus. Insidern zufolge werde man sie notfalls auch mit Gewalt erzwingen. Alle Öltanker und Handelsschiffe seien verpflichtet, ausschließlich die vom Iran festgelegte Route zu benutzen, hieß es seitens des iranischen Militärs.
In der iranischen Hauptstadt Teheran nahmen Tausende an der Trauerfeier für Ali Khamenei teil.
Hamas gibt im Gazastreifen Teile der Macht ab. Die Islamisten wollen die zivile Verwaltung an Technokraten übergeben. Eine Entwaffnung lehnen sie ab. Israel spricht von einem „Trick“.
Die Crew eines Tankers in der Straße von Hormus hat einen Angriff auf ihr Schiff gemeldet.
Nachdem die USA eine Ausnahmegenehmigung zum Verkauf von iranischem Öl widerrufen haben, griffen sie den Iran wieder an.
Der einflussreiche iranische Klerus fordert nach den jüngsten amerikanischen Angriffen einen Abbruch der Verhandlungen mit den USA.
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Iran-Krieg
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Angriff auf Bahrain als "Vergeltung"
Die iranischen Streitkräfte hätten "als Vergeltung für die Aggression des amerikanischen Feindes" und "für die Verletzung des Abkommens" den US-Luftwaffenstützpunkt Sheikh Isa in Bahrain mit Drohnen attackiert, erklärte die iranische Armee in einer von der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA verbreiteten Stellungnahme.
Zuvor hatten bereits die iranischen Revolutionsgarden bekanntgegeben, "85 wichtige US-Armeeanlagen" in Kuwait und Bahrain angegriffen zu haben. Das kuwaitische Außenministerium verurteilte die "wiederholten, rechtswidrigen iranischen Angriffe" auf sein Territorium. "Die Fortsetzung dieser dreisten Angriffe, zu einer Zeit, in der regionale und internationale Bemühungen zur Deeskalation im Gange sind, untergräbt systematisch die Bemühungen zur Spannungsreduzierung."
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Iran: Neue Raketen auf Bahrain
Der Iran hat weitere Angriffe auf den Golfstaat Bahrain gemeldet. Wie der staatliche Rundfunk berichtete, sei eine neue Welle an Raketen auf den Inselstaat erfolgt.
In Bahrain heulten unterdessen die Sirenen. Einwohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu bringen, wie das Innenministerium in dem Golfstaat auf X schrieb. Nutzer in den sozialen Medien berichteten von Raketenstarts nahe der iranischen Hafenstadt Buschehr. Sie liegt etwa 300 Kilometer entfernt von Bahrain.
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Rutte: US-Angriffe auf Iran "absolut notwendig"
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat die neuen US-Angriffe auf den Iran nach Attacken gegen Tanker in der Straße von Hormuz verteidigt. Die US-Reaktion sei "absolut notwendig" gewesen, sagte Rutte beim NATO-Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara. Wenn Iran gegen den Waffenstillstand verstoße, wie man dies mit Angriffen auf Schiffe gesehen habe, "ist eine entschiedene Reaktion der USA unerlässlich", ergänzte der NATO-Chef.
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Israel tötete Hisbollah-Mitglied im Südlibanon
Israel hat nach eigenen Angaben bei einem Schusswechsel im Südlibanon ein Mitglied der proiranischen Hisbollah-Miliz getötet. Der "Terrorist" sei am Vortag erschossen worden, nachdem er im Gebiet Bint Jbeil zuvor das Feuer auf israelische Soldaten eröffnet habe. Das teilten die israelischen Streitkräfte (IDF) auf ihrem Telegram-Kanal am Mittwoch mit. Demnach durchsuchte die Armee eine Sicherheitszone des Areals, wo zuvor ein IDF-Reservist schwer verwundet worden war.
Das Feuer des Angreifers sei unmittelbar erwidert und beim neuerlichen Einsatz in dem Gebiet auf israelischer Seite niemand verletzt worden. "Die IDF werden weiterhin Maßnahmen ergreifen, um jegliche Bedrohung für ihre Truppen zu beseitigen, und nicht zulassen, dass die Terrororganisation Hisbollah israelischen Zivilisten Schaden zufügt", erklärte die israelische Armee weiter.
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Auch Angriffe auf Kuwait
Auch aus Kuwait wurden Angriffe mit Raketen und Drohnen gemeldet. Die Luftabwehr sei gegen die "feindlichen" Angriffe im Einsatz, erklärte die Armee des Landes am Mittwoch in Onlinedienst X.
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Trump genehmigt Angriff während Trauerfeier
US-Präsident Donald Trump habe den Plan für einen Schlag gegen den Iran während seiner Teilnahme am laufenden NATO-Gipfel in der Türkei genehmigt, berichtete der gut vernetzte Journalist Barak Ravid auf X unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten. Die erneute Eskalation erfolgte während der andauernden Trauerfeiern für Irans getötetes Staatsoberhaupt.
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Explosionen und Drohungen
Teheran verurteilte Washingtons Vorgehen umgehend als "schwerwiegenden Verstoß" gegen das Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges, schrieb Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf der Plattform X. Mittwochfrüh gab es Gegenangriffe auf Bahrain.
Der Iran werde "entschlossene Maßnahmen ergreifen, um seine nationalen Interessen und seine Sicherheit zu wahren", kündigte Gharibabadi an. In der Früh heulten im Golfstaat Bahrain die Alarmsirenen. Das Innenministerium des mit den USA verbündeten Landes rief die Einwohner am frühen Morgen über die Plattform X auf, ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu begeben. Nähere Einzelheiten gab es zunächst nicht. Unbestätigten Berichten zufolge kam es in Bahrain zu mehreren Explosionen.
Iranische Medien berichteten in der Nacht von Explosionen in der Hafenstadt Sirik an der Straße von Hormuz sowie auf der Insel Qeschm. Auch aus dem Bereich der Großstadt Bandar Abbas gab es Berichte über Explosionen. Nach Angaben des iranischen Senders Press TV wurden mehrere Menschen verletzt.
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Explosionen im Süden des Iran
Iranische Medien berichten über mehrere Explosionen im Süden des Landes. Diese seien unter anderem in den Hafenstädten Sirik und Bandar Abbas sowie auf der Insel Keschm zu hören gewesen. Berichte über Opfer oder Schäden liegen zunächst nicht vor.
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USA habe gegen das Islamabad-Memorandum verstoßen
Das iranische Außenministerium verurteilte laut Reuters den Schritt des US-Finanzministeriums, die vorübergehende Aussetzung der Sanktionen gegen iranische Ölverkäufe aufzuheben; es erklärte, die Entscheidung verstoße gegen das Islamabad-Memorandum zur Beendigung des Krieges und mache Washington für die Folgen verantwortlich. Das Ministerium teilte mit, der Iran werde alle für notwendig erachteten Maßnahmen ergreifen, um seine Interessen und seine nationale Sicherheit zu wahren.
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Reaktion auf Schiffsattacken: USA greifen erneut Iran an
Die USA greifen nach eigenen Angaben Ziele im Iran an. Dies sei eine Reaktion auf iranische Attacken auf drei Handelsschiffe in der Straße von Hormus, teilte das Militär am Dienstagabend (MESZ) mit. Das Vorgehen des Iran sei gefährlich und ein klarer Bruch der Waffenruhe. Zeitgleich berichten iranische Medien über mehrere Explosionen im Süden des Landes.
Diese seien unter anderem in den Hafenstädten Sirik und Bandar Abbas sowie auf der Insel Keschm zu hören gewesen. Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor.
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Bericht: Israel baut Kontrolle im Westjordanland aus
Die israelische Regierung weitet nach Einschätzung zweier Nichtregierungsorganisationen ihre Kontrolle über das palästinensische Westjordanland in "beispiellosem Tempo" aus. In einem gemeinsamen Bericht erklären Peace Now sowie Kerem Navot, die Regierung habe das Verwaltungs- und Kontrollsystem innerhalb von drei Jahren grundlegend verändert. Dies könne die Chancen auf eine künftige politische Einigung mit den Palästinensern ernsthaft beeinträchtigen.
Nach Angaben beider Organisationen vollzieht sich der Prozess einer Annexion des Westjordanlandes durch Hunderte von Verwaltungs-, Budget- und Planungsentscheidungen. Genannt werden unter anderem eine Ausweitung israelischer Siedlungen, die Errichtung neuer Siedler-Außenposten, die Vertreibung palästinensischer Hirtengemeinschaften, Landübernahmen, umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur sowie Änderungen am Landrecht.
Dem Bericht zufolge entstanden im Zeitraum von 2023 bis 2025 insgesamt 185 neue Außenposten. Zudem seien 118 palästinensische Hirtengemeinschaften vertrieben worden. Mindestens 223 Kilometer neue Straßen seien im gesamten Westjordanland gebaut worden. Eine unabhängige Bestätigung dieser Angaben liegt nicht vor.
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Iran: Sechs Tage lange Trauerfeier für Khamenei
Die öffentlichen Trauerfeierlichkeiten für den am 28. Februar von den USA und Israel getöteten obersten iranischen Führer Ayatollah Ali Khamenei begannen bereits am vergangenen Freitag in Teheran und dauern noch bis Donnerstag an. Anhänger der Islamischen Republik skandierten dabei „Tötet Trump“ und „Tod für Amerika“. Auf Plakaten forderten sie Rache für die Tötung. Viele Trauernde waren schwarz gekleidet, einige trugen rote Fahnen – im schiitischen Islam ein Symbol für Rache.
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Iran: Keine Verhandlungen, solange Washington Drohungen schickt
Der Iran wird nach den Worten von Außenminister Abbas Araghchi keine Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen mit den USA aufnehmen, solange die Drohungen aus Washington andauern. „Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen werden nicht beginnen, wenn die Drohungen anhalten“, schreibt Araghchi auf der Plattform X. Er reagiert damit auf eine Äußerung von US-Präsident Donald Trump, der gedroht hatte, „den Job zu Ende zu bringen“, sollte keine Einigung erzielt werden. Araghchi verweist auf ein im vergangenen Monat unterzeichnetes Zwischenabkommen, in dem sich beide Seiten verpflichtet hatten, auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegeneinander zu verzichten.
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Mehr Unabhängigkeit: Saudi-Arabien will Ölpipeline ausbauen
Saudi-Arabien erwägt den Ausbau seiner wichtigen Ost-West-Pipeline zum Roten Meer, berichtet Reuters. Ziel sei es, mehr Öl ohne die Durchquerung der Straße von Hormus exportieren zu können, sagten fünf mit der Angelegenheit vertraute Insider. Das Königreich führe anfängliche Gespräche mit einigen seiner Nachbarländer über eine Kapazitätserweiterung der Leitung um bis zu zwei Millionen Barrel pro Tag. Der Ausbau würde jedoch Milliarden Dollar kosten und Jahre in Anspruch nehmen, gab einer der Insider zu Bedenken.
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Trauerfeierlichkeiten für Khamenei gehen weiter
Im Iran gehen die öffentlichen Trauerfeierlichkeiten für den getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Khamenei den vierten Tag in Folge weiter. In der iranischen Stadt Ghom, dem Zentrum der schiitischen Geistlichkeit des Landes, leitete am frühen Morgen der 93 Jahre alte Kleriker Abdullah Dschawadi-Amoli das Totengebet, wie Staatsmedien berichteten. Menschenmassen waren auf Luftaufnahmen in der Pilgerstadt zu sehen.
Am Mittwoch sind Zeremonien im Nachbarland Irak geplant, ehe Khamenei am Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden soll. Khamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden.
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Israel nennt Auflösung von Hamas-Regierung "Trick"
Israel hat die von der Hamas verkündete Auflösung ihrer Regierung im Gazastreifen als "Trick" bezeichnet und die Entwaffnung der islamistischen Palästinenserorganisation gefordert. "Solange die Hamas ihre Waffen behält, wird natürlich jede zivile Regierung so handeln, wie es die Hamas vorschreibt", schrieb der israelische Außenminister Gideon Saar am Montag im Onlinedienst X. Saar schrieb weiter, Israel bestehe auf der Umsetzung des "Trump-Plans" für Frieden im Gazastreifen.
Dessen "Kernprinzipien" seien "die Entwaffnung der Hamas und aller anderen terroristischen Organisationen sowie die vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens". Die Hamas hatte zuvor nach eigenen Angaben ihre Regierung in dem Küstenstreifen aufgelöst und so den Weg für ein mit Fachleuten besetztes Gremium zur Verwaltung des Palästinensergebiets freigemacht. Dadurch solle die Übergabe der Verwaltungs- und Regierungsgeschäfte an das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens (NCAG) erleichtert werden, erklärte ein Hamas-Vertreter.
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Medien: Vier Tote im Südlibanon durch israelischen Drohnenangriff
Im Süden des Libanon sind Medienberichten zufolge bei einem israelischen Drohnenangriff vier Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich gegen ein Fahrzeug in der Stadt Nabatieh gerichtet, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur am Montag. Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautete, es handle sich um den Angriff dieser Art mit den meisten Todesopfern seit mehreren Wochen. Das israelische Militär teilte mit, es prüfe den Bericht.
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Gaza: Hamas gibt Teile der Macht ab
Die islamistische Hamas im Gazastreifen kündigt die Auflösung eines Komitees an, das bislang als De-facto-Regierung die zivile Verwaltung koordiniert hat. Das teilte die Hamas auf einer Pressekonferenz in Gaza mit. Demnach sollen die Aufgaben an eine mit unabhängigen Technokraten besetzte neue Verwaltung übergeben werden. Die Mitarbeiter blieben weiter im Dienst.
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Deutscher Außenminister: Iran soll für Minenräumung zahlen
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat eine finanzielle Beteiligung des Iran an einer möglichen europäischen Minenräummission in der Straße von Hormus ins Gespräch gebracht. „Der Iran hat rechtswidrig eine internationale Seefahrtsstraße vermint“, sagte Wadephul der Zeitung Handelsblatt am Montag einem Vorabbericht zufolge.
Zwar werde Deutschland bei einer Räumung der Fahrrinne durch europäische Staaten vorerst keine Gebühren verlangen. Im Grunde sei dies jedoch gerechtfertigt, erklärte der Minister weiter. Der Iran müsse dafür aufkommen, da ein vom dortigen Regime angerichteter Schaden beseitigt werde. Eine Entscheidung über eine Beteiligung der Bundeswehr an dem Einsatz solle noch im Sommer fallen.
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Luftraum gesperrt
Aus Sicherheitsgründen sperrte der Iran für heute, Montag, den Luftraum über Teheran. Auch für Dienstag und bis zu Khameneis Beerdigung am Donnerstag wurden zeitweise und örtlich begrenzte Einschränkungen beim Flugverkehr verkündet. Das ehemalige Staatsoberhaupt soll in seiner Heimatstadt Mashhad im Nordosten des Landes beigesetzt werden. Davor sind Zeremonien in der Pilgerstadt Qom und im Nachbarland Irak geplant.
Für Khameneis Anhänger und die iranische Führung ist die Staatstrauer zugleich Abschied und Demonstration politischer Geschlossenheit. Für die Staatsspitze bietet die Großveranstaltung die Gelegenheit, rund um den Krieg und Anti-Regime-Proteste zu Jahresanfang Einheit und Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Seit Wochen betont die Regierung, den Krieg gegen die militärisch überlegenen USA und Israel überstanden zu haben.
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Trauerfeiern für Khamenei: Kondukt mit Leichnam führt durch Teheran
Vor der Beerdigung von Irans oberstem Führer Ayatollah Ali Khamenei wird dessen Leichnam in einer Prozession durch Teheran geführt. Der Trauerzug begann im Osten der Hauptstadt und führt über die zentrale Hauptverkehrsachse bis zum Azadi-Turm im Westen, wie das Regime mitteilte. Der Kondukt könnte bis zu zwölf Stunden dauern, sagte ein mit der Planung beauftragter General, Hassan Hassanzadeh, im staatlichen Fernsehen.
Khamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden.
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Iran: Seehandel mit Katar wieder aufgenommen
Der Iran hat den Seehandel mit dem Golfemirat Katar nach eigenen Angaben wieder aufgenommen. Der iranische Handelsattaché in Doha, Abbas Abdolkhani, sagte gegenüber staatlichen Medien, der Schiffsverkehr zwischen dem iranischen Hafen Dayyer und dem katarischen Hafen Al-Ruwais sei wieder angelaufen. Vorausgegangen sei eine Abstimmung zwischen der iranischen Botschaft in Doha und den katarischen Behörden.
Im Zuge des Iran-Kriegs und der faktischen Blockade der Straße von Hormus war der Schiffsverkehr in dem Gebiet stark eingeschränkt worden. Auf Angriffe der USA reagierte der Iran auch mit dem Beschuss von US-Alliierten in der Region. Zuletzt gab es Zeichen der Entspannung.
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Schiff vor Jemens Küste meldet bewaffneten Angriff
Ein Frachtschiff hat im Roten Meer vor der jemenitischen Küste einen bewaffneten Angriff gemeldet. Das Schiff habe eine Notmeldung abgesetzt, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO am Sonntag mit. Der Vorfall habe sich in der Nähe der Hafenstadt Hodaidah im Jemen ereignet. "Bewaffnete Angreifer" hätten das Schiff attackiert. Details über mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht. Zunächst bekannte sich auch niemand zu dem Angriff.
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Israel meldete tödlichen Angriff auf Kämpfer im Süden des Libanon
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen bewaffneten Kämpfer im Süden des Libanon getötet. Israelische Soldaten hätten einen "bewaffneten Terroristen" innerhalb der von Israel errichteten "Sicherheitszone" in der Gegend um Madschdal Sun identifiziert und erschossen, teilte das Militär am Samstag mit. Die sogenannte Sicherheitszone reicht bis zu zehn Kilometer in libanesisches Territorium hinein.
Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, ein israelischer Hubschrauber habe fünf Raketen auf die Ortschaft Madschdal Sun abgefeuert. Angaben über mögliche Opfer lagen zunächst nicht vor. Bei einem israelischen Angriff auf das Dorf Mansuri wurde laut NNA ein Mensch verletzt. Die Nachrichtenagentur berichtete zudem über israelischen Artilleriebeschuss in weiteren Orten im Südlibanon.
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Trump: Netanyahu "weiß, wer der Boss ist"
US-Präsident Donald Trump hat einem Bericht zufolge eine klare Vorstellung von seiner Beziehung zum israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu. "Wir verstehen uns sehr gut. (Netanyahu) weiß, wer der Boss ist", sagte Trump am Samstag dem Nachrichtenportal "Axios". Er werde den israelischen Ministerpräsidenten womöglich schon nächste Woche im Weißen Haus empfangen, fügte er hinzu.
Ein israelischer Regierungsvertreter sagte "Axios" hingegen, ein Besuch in der übernächsten Woche sei wahrscheinlicher, da Trump kommende Woche zum NATO-Gipfel nach Ankara reise.
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Beginn der Trauerfeiern für Khamenei im Iran
Tausende Menschen, einige mit Tränen in den Augen, sind am Samstag zum Moschee-Komplex der Großen Mosalla von Teheran geströmt, um dem langjährigen Machthaber die letzte Ehre zu erweisen. Nach dem von den USA und Israel begonnenen Krieg soll die Trauerfeier auch eine Machtdemonstration sein.
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Trauerfeier für Khamenei gestartet
In der iranischen Hauptstadt Teheran haben die öffentlichen Trauerfeiern für den im Krieg getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei begonnen. Aufnahmen im Staatsfernsehen zeigten den Sarg des Religionsführers aufgebahrt in der Großmoschee Mosalla. Zahlreiche Anhänger strömten am frühen Samstag bereits seit der Dämmerung zum Veranstaltungsort.
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Vor Trauerfeierlichkeiten: Iran erneuert Drohung
Irans Streitkräfte haben vor Beginn der Trauerfeiern für den getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei ihre Feinde erneut vor Angriffen gewarnt. „Jede Fehlkalkulation wird mit einer entschlossenen und noch härteren Antwort als je zuvor beantwortet werden. Einer Antwort, die für immer in ihrer Geschichte der Schande verzeichnet bleiben wird“, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden, die iranische Medien verbreiteten.
Die Feierlichkeiten beginnen am Samstag und dauern bis Montag an. Khameneis Leichnam soll dann in die Pilgerstadt Ghom und in den Irak gebracht werden, ehe er am kommenden Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beerdigt wird.
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Ausländische Gäste zu Trauerfeier angekommen
Der Iran hat kurz vor Beginn der Trauerfeiern für den getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei zahlreiche Staatsgäste empfangen. Das iranische Staatsfernsehen zeigte am Freitag unter anderem, wie Regierungsvertreter aus China, Belarus, dem Irak und Turkmenistan in der Hauptstadt Teheran landeten. An diesem Samstag beginnen in Teheran die offiziellen Trauerfeierlichkeiten. Es werden mehrere Millionen Menschen aus dem Iran und Nachbarländern erwartet.
Vertreter europäischer Staaten sind nach Angaben von Außenministeriumssprecher Esmail Bakaei nicht eingeladen, weil sie laut Bakaei im Iran-Krieg "auf der falschen Seite der Geschichte" standen.
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Psychische Probleme bei vielen israelischen Soldaten
Fast drei Jahre nach Beginn des Gaza-Kriegs haben zahlreiche israelische Soldaten mit psychischen Problemen zu kämpfen. 65 Prozent von insgesamt 26.600 im Krieg verletzten Soldaten und Soldatinnen, die sich an die Rehabilitationsabteilung des Verteidigungsministeriums gewandt hätten, litten unter psychischer Belastung oder einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS; Englisch PTSD), hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums.
Die Gesamtzahl der verletzten Soldaten und Sicherheitskräfte aus allen Kriegen der israelischen Geschichte werde voraussichtlich bereits in diesem Jahr die Marke von 90.000 überschreiten, hieß es ferner. In den letzten drei Jahren sei ein starker Anstieg verzeichnet worden.
Das Verteidigungsministerium warnte, angesichts der hohen Zahl könnte "das nationale System zur Rehabilitation der Kriegsverletzten zusammenbrechen". Nach Schätzungen der Rehabilitationsabteilung wird die Gesamtzahl der in Behandlung befindlichen Verletzten bis 2028 auf etwa 100.000 steigen, davon rund 50.000 mit psychischen Beeinträchtigungen. Neben PTBS gehe es dabei um Beschwerden wie Angstzustände, Anpassungsschwierigkeiten und Depressionen. Die Hilfsangebote seien erheblich ausgeweitet worden.
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Tadschike soll für Iran Ziele in Israel ausgekundschaftet haben
Ein ausländischer Staatsbürger ist in Israel unter dem Verdacht der Spionage für den Iran festgenommen worden. Nach Angaben des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Bet handelt es sich um einen Mann aus der muslimisch geprägten früheren Sowjetrepublik Tadschikistan, der auch im Besitz eines russischen Passes ist. Gegen ihn sei bereits eine Anklageschrift bei Gericht eingereicht worden.
Dem Verdächtigen wird unter anderem vorgeworfen, während des jüngsten Kriegs mit dem Iran Ziele für iranische Raketen übermittelt zu haben. Zudem soll er dem iranischen Geheimdienst Informationen über den genauen Standort der Azrieli-Türme weitergegeben haben, einem markanten Hochhausensemble in der Küstenmetropole Tel Aviv.
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Iran warnt vor Angriffen während der Chamenei-Trauerfeierlichkeiten
Der Iran droht den USA und Israel mit Vergeltung für den Fall von Angriffen während des Staatsbegräbnisses für das geistliche Oberhaupt des Landes. „Wir warnen die Feinde des Iran, insbesondere die USA und das zionistische Regime, vor jeglicher Fehleinschätzung“, erklärte Ali Abdollahi, Kommandeur des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija, in einer von staatlichen Medien verbreiteten Erklärung.
Sie sollten die harte Reaktion bedenken, mit der die Streitkräfte auf jede Bedrohung und Aggression gegen das Land antworten würden, hieß es in der Erklärung weiter. Ajatollah Ali Chamenei war am 28. Februar, dem ersten Tag des Krieges, bei einem Luftangriff getötet worden. Die Trauerprozessionen sollen am kommenden Samstag in Teheran beginnen und am 9. Juli mit seiner Beisetzung in seiner Heimatstadt Maschhad enden. Zudem sind Zeremonien in Ghom und im Irak geplant.
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Iranisches Militär besteht auf Kontrolle der Straße von Hormus
Irans Streitkräfte haben erneut ihre Kontrolle über die für den weltweiten Energiehandel wichtige Straße von Hormus beansprucht. Alle Öltanker und Handelsschiffe seien verpflichtet, ausschließlich die vom Iran festgelegte Route zu benutzen, hieß es in einer Erklärung der Militärführung, die iranische Medien verbreiteten. „Jede Missachtung dieser Vorgabe (...) wird mit einer unverzüglichen und entschlossenen Reaktion der Streitkräfte beantwortet“, hieß es weiter.
Die Wiederöffnung der für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Straße von Hormus ist ein zentrales Element des Rahmenabkommens, auf das sich Vertreter aus Washington und Teheran vor knapp drei Wochen verständigt hatten. Die USA fordern eine freie Passage für alle Schiffe ohne Gebühren. Der Iran hatte mit Drohungen und Angriffen nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf das Land den Schiffsverkehr in der Meerenge faktisch zum Erliegen gebracht.
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Ölpreise fallen weiter
Die Ölpreise sind erneut im Rückwärtsgang: Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verbilligten sich am Donnerstag in der Spitze um rund eineinhalb Prozent auf 70,63 beziehungsweise 67,56 Dollar je Fass. Die Notierungen fielen den dritten Tag in Folge und lagen damit in etwa auf dem Niveau, das sie vor Beginn des Iran-Krieges Ende Februar hatten. Da die wichtige Wasserstraße von Hormus wieder geöffnet sei und Rohöl abtransportiert werde, wachse die Erwartung an ein Überangebot - das drücke die Preise, hieß es in einer Mitteilung von Haitong Futures.
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Irak meldet Angriff auf Lager iranischer Kurden
Eine mit Sprengstoff beladene Drohne hat irakischen Sicherheitskreisen zufolge ein Lager einer iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe im Nordirak angegriffen. Bei dem Vorfall im Bezirk Koysandschaq östlich von Erbil ist den Angaben nach auch ein Feuer ausgebrochen. Berichte über mögliche Opfer liegen zunächst nicht vor. Auch ist unklar, wer für den Angriff verantwortlich ist.
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"Positive Fortschritte" bei indirekten Gesprächen zwischen USA und Iran
Die USA und der Iran haben laut der Vermittlerstaaten Katar und Pakistan in indirekten Gesprächen Fortschritte erzielt. Bei Fragen im Zusammenhang mit dem vor zwei Wochen vereinbarten Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges seien "positive Fortschritte" erzielt worden. Das teilte der katarische Außenamtssprecher Majid al-Ansari nach Abschluss der in der katarischen Hauptstadt Doha getrennt geführten Unterredungen mit Unterhändlern beider Konfliktparteien mit.
Es sei vereinbart worden, die Gespräche fortzusetzen, schrieb al-Ansari auf der Plattform X. Der nächste Termin solle so bald wie möglich nach den Trauerzeremonien für das getötete iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Khamenei und seiner Beisetzung angesetzt werden. Die Zeremonien beginnen iranischen Berichten zufolge am Samstag in der Hauptstadt Teheran und der Pilgerstadt Ghom. Das Begräbnis soll am 9. Juli in Chameneis Geburtsstadt Maschhad im Nordosten des Landes stattfinden.
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US-Iran-Gespräche in Katar: Einigung auf "Kommunikationskanal"
Die USA und der Iran haben am Mittwoch in der katarischen Hauptstadt Doha indirekte Fachgespräche über den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz und einen dauerhaften Waffenstillstand fortgesetzt. Die Teilnehmer hätten sich darauf geeinigt, "bis morgen einen Kommunikationskanal einzurichten", erklärte Irans Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi am Mittwoch, als er den Abschluss der Gespräche bekanntgab. Beobachter kritisierten "fehlende Transparenz" bei den Gesprächen.
Laut Gharibabadi gingen die Gespräche am Mittwochabend zu Ende. Ihm zufolge sollen durch das Einrichten eines Kommunikationskanals Verstöße gegen das Rahmenabkommen gemeldet und dokumentiert werden. Die Beratungen mit den katarischen und pakistanischen Vermittlern in Doha fanden getrennt statt, wie ein Diplomat der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie fanden demnach auf niedrigerer Ebene statt und konzentrierten sich auf die Details des Rahmenabkommens. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nahmen an den "technischen Gesprächen" nicht teil.
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Mindestens drei Tote bei neuen Angriffen in Gaza
Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden. Zwei von ihnen seien bei einem Luftangriff im Nordwesten der Stadt Gaza ums Leben gekommen, ein dritter bei einem Angriff auf ein Auto im Zentrum der Stadt, teilte der von der islamistischen Hamas kontrollierte Zivilschutz mit. Nach Angaben des israelischen Militärs handelte es sich um bewaffnete Kämpfer.
Zuletzt hatte Israel vermehrt Mitteilungen veröffentlicht, wonach mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisationen Hamas und Islamischer Jihad im Gazastreifen gezielt getötet worden seien.
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Iran will Kontrolle über Straße von Hormus erzwingen
Der Iran pocht auf die Kontrolle über die Straße von Hormuz sowie eine Gebühr für die Schiffspassage und will dies Insidern zufolge notfalls auch mit Gewalt erzwingen. Die Führung in Teheran strebe eine dauerhafte formelle Anerkennung eines solchen Kontrollrechts an, sobald das jüngste Übergangsabkommen mit den USA auslaufe, sagten zwei ranghohe Regierungsvertreter des Iran der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.
Die iranischen Unterhändler würden sich bei den Friedensgesprächen mit den Vereinigten Staaten erst dann anderen Streitpunkten zuwenden, wenn eine Einigung in dieser Frage erzielt sei. Der Iran sei auch bereit, diese Forderungen mit Gewalt durchzusetzen, sollten sich andere Länder nicht bereit erklären, seine Bedingungen zu akzeptieren, erläuterte ein Insider. Teheran werde nicht nachgeben, selbst wenn dies zu einer erneuten und verschärften Konfrontation mit den USA führe.
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OMV schränkte Dieselproduktion zugunsten von Kerosin ein
Die OMV hat in ihren Raffinerien in Schwechat und Burghausen die Produktion von Diesel zugunsten von Kerosin gedrosselt. Die Preise für Flugbenzin waren nach dem US-israelischen Angriff auf den Iran extrem gestiegen. Bei Diesel war in Österreich zudem in die Raffineriemargen eingegriffen worden, was es für den teilstaatlichen Öl- und Gaskonzern lukrativer machte, den Kerosin-Anteil hochzuschrauben. "Das geht aber nicht beliebig", sagte OMV-Chef Alfred Stern am Mittwoch.
Die OMV-Raffinerien in Niederösterreich und Bayern sind über Pipelines mit dem Wiener und Münchner Flughafen verbunden. Stern äußert sich zuversichtlich, auch weiterhin alle Airlinekunden versorgen zu können. "Vorhersagen sind aber immer schwierig, weil die Situation extrem volatil ist", sagte Stern vor Journalistinnen und Journalisten in Wien.
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Diplomat: USA und Iran führen indirekte Gespräche in Katar
Die USA und der Iran wollen nach Angaben aus Diplomatenkreisen am Mittwoch in Katar indirekte Gespräche führen. Geplant seien getrennte Beratungen mit den katarischen und pakistanischen Vermittlern. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nehmen demnach nicht an den "technischen Gesprächen" teil. Am Dienstag hatten sich die beiden laut katarischen Angaben mit Katars Regierungschef Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani getroffen.
Bei den Gesprächen der US-Gesandten in Doha gehe es um die Verhandlungen mit dem Iran sowie die Lage im Libanon, sagte al-Ansari. Bei ihren Verhandlungen in der Schweiz hatten sich die USA und der Iran Mitte Juni auf einen Fahrplan für ein Friedensabkommen in der Region geeinigt. Innerhalb von 60 Tagen soll ein detailliertes und dauerhaftes Abkommen zur Beendigung des von den USA und Israel begonnenen Iran-Kriegs ausgehandelt werden. Am Wochenende griffen sich die USA und der Iran jedoch gegenseitig militärisch erneut an und warfen der jeweils anderen Seite einen Verstoß gegen die geltende Waffenruhe vor.
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Netanjahu befiehlt Zerstörung von Hisbollah-Infrastruktur
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Armee angewiesen, die Infrastruktur der schiitischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon vollständig zu zerstören. Netanjahu bezog sich laut Regierungspresseamt bei einem Truppenbesuch auf alle ober- und unterirdischen Anlagen, welche die Miliz für Angriffe auf Israel genutzt habe, wie beispielsweise Tunnel. Netanjahu sagte weiter: "Das ist die Anweisung: Lasst nichts zurück, und genau das tun Sie."
Außerdem sollten Soldaten sofort handeln, wenn sie eine Bedrohung für ihr Leben feststellten, sagte Netanjahu. Er schloss zudem einen Abzug der Armee aus dem Grenzgebiet aus, bis die Hisbollah vollständig entwaffnet sei und keine Bedrohung mehr für Israel darstelle.
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Israels Armee bleibt im Libanon, solange Hisbollah "Bedrohung" ist
Die israelische Armee wird nach den Worten von Regierungschef Benjamin Netanjahu im Libanon bleiben, so lange die pro-iranische Hisbollah-Miliz eine "Bedrohung" für Israel darstellt. "Unsere Haltung ist klar: Wir werden den Südlibanon nicht verlassen, bis die Bedrohung verschwunden ist", betonte Netanyahu laut einer Erklärung seines Büros am Dienstag. "Und solange die bewaffnete Hisbollah hier ist und uns bedroht, werden wir hier bleiben", betonte der Regierungschef.
"Der Libanon erkennt Israel an, Israel erkennt den Libanon an, und wir sagen dem Iran und der Hisbollah: Verlasst diesen Ort, ihr gehört hier nicht mehr her", betonte Netanyahu. Es gebe "zwei souveräne Staaten, die in Frieden leben wollen".
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Iranische Delegation reist diese Woche nach Katar
US-Präsident Trump hatte für heute, Dienstag, Gespräche in Katar angekündigt. Teheran dementiert: Es seien in den kommenden Tagen keine Verhandlungen geplant. "Eine Expertendelegation aus der Islamischen Republik Iran wird im Laufe dieser Woche nach Doha reisen“, sagte der iranische Außenministeriumssprecher, Esmail Baghaei. Trump sagte im Vorfeld: "Das Treffen in Doha wird vielleicht wichtig sein, vielleicht auch nicht.“
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Zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet
Bei einem Angriff Unbekannter im Westen des Iran sind zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet worden. Zwei weitere Mitglieder der Eliteeinheit seien bei dem Überfall in der Provinz Kermanschah am Montagabend verletzt worden, melden iranische Staatsmedien am Dienstag. Die Täter hätten das Feuer vor dem Haus der Opfer eröffnet. Die Revolutionsgarde sprach demnach von einem terroristischen Angriff. Die Behörden hätten Ermittlungen eingeleitet, um die Verantwortlichen zu finden.
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Libanon meldet israelische Angriffe
Trotz der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens mit dem Libanon über einen Weg zum dauerhaften Frieden haben libanesische Staatsmedien auch am Montag wieder über israelische Luftangriffe im Süden des Landes berichtet. Laut der libanesischen Nachrichtenagentur NNA griffen israelische Kampfflugzeuge ein Gebiet zwischen den Städten Kantara und Deir Serjan an.
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