Öffentliche Trauerfeier für Khamenei in Teheran begonnen
In der iranischen Hauptstadt Teheran haben die öffentlichen Trauerfeiern für den im Krieg getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei begonnen. Aufnahmen im Staatsfernsehen zeigten den Sarg des Religionsführers aufgebahrt in der Großmoschee Mosalla. Zahlreiche Anhänger strömten am frühen Samstag bereits seit der Dämmerung zum Veranstaltungsort.
Khameneis Leichnam bleibt zunächst drei Tage in Teheran. Anschließend sind Trauerzeremonien in der Pilgerstadt Qom sowie im Irak geplant. Am Donnerstag soll er in seiner Heimatstadt Mashhad beigesetzt werden.
Gezielt getötet
Khamenei war am 28. Februar bei einem gezielten israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in der iranischen Hauptstadt getötet worden. Anschließend führten Israel und die USA mehr als fünf Wochen Krieg gegen den Iran. Seit Anfang April gilt eine Waffenruhe.
„Tod Amerika“
Tausende Menschen strömten am Samstagmorgen zur Mosalla. Viele Trauernde waren schwarz gekleidet, einige trugen rote, schiitische Fahnen als Symbol der Vergeltung. In der Mosalla waren Rufe wie „Tod Amerika“ und „Rache, Rache“ zu hören. Die iranischen Behörden rechnen allein in Teheran in den kommenden drei Tagen mit 15 bis 20 Millionen Teilnehmern.
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