Neuer Hamas-Chef getötet + Israel weitet Bodenoffensive im Libanon aus
- Israel und die USA haben am 28. Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen.
- Seit 8. April gilt eine Waffenruhe. Gespräche zwischen den Konfliktparteien haben bisher keine Ergebnisse gebracht.
- Trotz Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig in der Straße von Hormus beschossen. Laut US-Präsident Donald Trump hängt die Waffenruhe an einem seidenen Faden.
- Der Iran hat nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump einen Verzicht auf Atomwaffen zugesichert.
- US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping sind sich einig, dass die Straße von Hormus "offen bleiben" muss.
- Laut Trump stehen USA und Iran vor einer Verlängerung der Waffenruhe und der Öffnung der Straße von Hormus. Der US-Präsident erwähnte auch den Wunsch, dass Israel und islamische Staaten in einen Dialog treten.
- Trotz Waffenruhe: US-Angriff auf Raketenstellungen, Trump will vor allem angereichertes Uran zerstören lassen
- Die aktuell geltende Waffenruhe zwischen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel soll nach US-Angaben um 60 Tage verlängert werden.
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Iran-Krieg
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UNO-Sicherheitsrat verurteilt Angriff auf Atomkraftwerk in den VAE
Der UN-Sicherheitsrat verurteilt den Angriff auf das Atomkraftwerk Barakah in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Der Angriff verstoße gegen das Völkerrecht, teilt das Gremium in einer Erklärung mit. Verantwortliche für die Attacke nennt der Rat nicht. Die VAE hatten vergangene Woche mitgeteilt, aus dem Irak seien sechs Drohnen gestartet, von denen eine das Kraftwerk getroffen habe. Im Irak hatten sich vom Iran unterstützte Milizen während des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran zu Angriffen auf "feindliche Stützpunkte im Irak und in der Region" bekannt.
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Teheran verurteilt US-Angriffe als Verstoß gegen Waffenruhe
Das iranische Außenministerium hat die jüngsten US-Angriffe als groben Verstoß gegen die Waffenruhe verurteilt und mit Vergeltung gedroht. "Zweifellos wird die Islamische Republik Iran keinen provokativen Akt unbeantwortet lassen und nicht das geringste Zögern bei der Verteidigung der nationalen Souveränität des Irans dulden." Diese parallel zum von Pakistan vermittelten Friedensprozess gestarteten aggressiven Handlungen hätten den "boshaften Willen" Washingtons offenbart.
Das US-Militär hatte zuvor nach eigenen Angaben im Süden des Landes iranische Raketenstellungen sowie Boote angegriffen, die in der Straße von Hormus Minen verlegen wollten. Ein Sprecher des zuständigen Regionalkommandos der US-Streitkräfte erklärte, die jüngsten "Angriffe zur Selbstverteidigung" dienten dem Schutz der Truppen vor Bedrohungen durch iranische Kräfte. -
Libanon meldet 31 Tote bei israelischen Angriffen
Bei israelischen Angriffen im Libanon werden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 31 Menschen getötet und 40 weitere verletzt. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Die Angriffe gelten nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen Zielen im Süden und Osten des Landes, wie aus diesen Kreisen gegenüber Reuters verlautet. Ein Vertreter des israelischen Militärs erklärt, die Armee gehe nach Vorgaben der politischen Führung auch jenseits der vorderen Verteidigungslinie gegen direkte Bedrohungen für israelische Bürger und Soldaten vor.
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Neuer Hamas-Chef eine Woche nach Ernennung getötet
Rund eineinhalb Wochen nach dem tödlichen Angriff auf den Chef des bewaffneten Hamas-Arms Qassam-Brigaden hat Israel nach Regierungsangaben auch dessen Nachfolger im Gazastreifen getötet. Der Angriff habe sich gegen Mohammed Odeh gerichtet, "den neuen Kommandeur des Flügels der Hamas-Terrororganisation und einen der Architekten des Massakers vom 7. Oktober", teilten Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Israel Katz am Dienstag mit.
Bei dem Überfall der islamistischen Palästinenserorganisation und ihrer Verbündeten am 7. Oktober 2023 war Odeh der gemeinsamen Erklärung von Netanyahu und Katz zufolge Chef des Hamas-Geheimdienstes. Vor gut einer Woche wurde er zum Nachfolger von Izz al-Din al-Haddad ernannt, der wenige Tage zuvor bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen getötet worden war. Odeh war demnach verantwortlich "für die Ermordung, Entführung und Verletzung zahlreicher israelischer Zivilisten und Soldaten".
Die Hamas bestätigte Odehs Tod zunächst nicht. Aus Hamas-nahen Kreisen hieß es, nach einem intensiven israelischen Beschuss im Westen der Stadt Gaza gebe es "keine Informationen über das Ziel".
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Israel weitet Bodenoffensive im Libanon aus
Israels Armee hat mit einer Bodenoffensive nördlich der sogenannten gelben Linie im Süden des Libanon begonnen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bekräftigte am Dienstag das Ziel, mit der Ausweitung des Einsatzes den Druck auf die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz zu erhöhen. Derweil berichtete ein AFP-Korrespondent von neuen israelischen Luftangriffen in der Stadt Nabatije, deren Bewohner zuvor von Israels Armee zur Evakuierung aufgefordert worden waren.
Die israelischen Streitkräfte seien "gezielt jenseits der ersten Verteidigungslinie im Einsatz, um direkte Bedrohungen für die Bürger des Staates Israel und die israelischen Soldaten zu beseitigen", sagte ein Armeevertreter am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Konkrete Angaben zu den Standorten der Soldaten machte er nicht.
Zuvor hatten israelische Medien über Aktivitäten der Armee nördlich der "gelben Linie" berichtet. Gemeint ist damit die Abgrenzung zu einer Art Pufferzone im Süden des Libanon, die rund zehn Kilometer hinter der Grenze liegt. Innerhalb dieser Zone sind israelische Truppen stationiert, eine Rückkehr der von dort geflohenen Bevölkerung ist untersagt.
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Explosion an Tanker vor Küste Omans: Treibstoff ausgetreten
Vor der Küste des Oman hat sich an einem Tanker nach einem mutmaßlich iranischen Angriff eine Explosion ereignet. Der Kapitän habe eine Explosion am Schiffsrumpf gemeldet, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) heute mit. Die Besatzung sei in Sicherheit, es sei aber Treibstoff ausgetreten und ins Meer geströmt. Schiffe in der Nähe wurden aufgerufen, die Gegend vorsichtig zu befahren.
Weil sich die Explosion nahe der Wasserlinie ereignete, könnte es sich um einen Angriff mit einem Drohnenboot handeln oder mit einer Haftmine, die am Schiffsrumpf angebracht wurde.
Seit Beginn des Iran-Kriegs vor drei Monaten wurden mehrfach Schiffe in der Straße von Hormus und angrenzenden Gewässern angegriffen. Weil die Meerenge faktisch für den Schiffsverkehr geschlossen ist, stecken nach US-Angaben rund 22.500 Seeleute an Bord von mehr als 1.550 Handelsschiffen im Persischen Golf fest.
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USA planen deutliche Reduzierung ihrer NATO-Militärbeiträge
Die USA wollen laut einem Bericht ihre militärischen Beiträge zur NATO deutlich reduzieren. Ein Gesandter des US-Verteidigungsministers Pete Hegseth habe bei einem Treffen in Brüssel vergangene Woche die Verbündeten darüber unterrichtet, dass Washington künftig "erheblich weniger militärische Schlüsselfähigkeiten bereitstellen" werde, berichtete "Der Spiegel" am Dienstag. Demnach betreffen die Kürzungen unter anderem "US-Kampfjets, Kriegsschiffe, Drohnen oder Tankflugzeuge".
Den Angaben des deutschen Nachrichtenmagazins zufolge planen die USA, deutlich weniger strategische Bomber für die NATO abzustellen, der "Spiegel" berichtet über eine "Halbierung der bisherigen Zahl". Die Zahl der US-Kampfjets soll demnach um ein Drittel sinken. Das habe der US-Gesandte Alexander Velez Green, Chefberater des US-Staatssekretärs für Verteidigungspolitik, Elbridge Colby, hochrangigen Beamten der NATO-Partner bei dem Treffen hinter verschlossenen Türen mitgeteilt.
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USA planen deutliche Reduzierung ihrer NATO-Militärbeiträge
Mehr in Kürze.
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Medienbericht: Iran fordert Freigabe von 24 Milliarden Dollar
Der Iran verlangt die Freigabe von im Ausland eingefrorenen Geldern in Höhe von rund 24 Milliarden Dollar. Dies müsse in die Absichtserklärung mit den USA eingehen, die derzeit ausgehandelt werde, meldet die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf das Umfeld des iranischen Verhandlungsteams. Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf sei nach Katar gereist, um dort eine Einigung auf einen entsprechenden Mechanismus zu erzielen, heißt es in dem Bericht weiter.
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Iran: Haben auf US-Drohne und Kampfjet gefeuert
Nach Äußerungen der US-Streitkräfte in der Nacht über Angriffe auf den Iran spricht die Islamische Republik von Luftverteidigungsmaßnahmen. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hätten auf eine US-Drohne vom Typ RQ-4 und ein Kampfflugzeug des Typs F-35 gefeuert und eine US-Drohne vom Typ MQ-9 Reaper geortet, hieß es in einer Mitteilung am Vormittag (Ortszeit).
Die Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim berichteten, die IRGC hätten eine US-Kampfdrohne vom Typ MQ-9 abgeschossen. Die Revolutionsgarden warnten zugleich vor jedem Bruch der Waffenruhe durch die USA und pochten auf ihr Recht auf Gegenschläge.
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Palästinenser: Tote bei israelischem Luftangriff im Gazastreifen
Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind palästinensischen Angaben zufolge mindestens fünf Menschen getötet worden. Eine israelische Drohne habe am Dienstag eine Rakete auf Bewohner des Flüchtlingslagers Maghasi abgefeuert, teilten Sanitäter mit. Die Bewohner hätten sich einer von Israel unterstützten und mit der herrschenden Hamas verfeindeten Palästinenser-Miliz entgegengestellt. Die Miliz habe versucht, in ein Gebiet östlich des Lagers einzudringen. Bei dem Vorfall habe es auch mehrere Verletzte gegeben. Das israelische Militär nahm zunächst nicht dazu Stellung.
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Ölpreise legen wieder zu
Die Ölpreise sind am Dienstag wieder gestiegen. US-Militärschläge gegen den Iran haben die Hoffnung auf ein Abkommen zum Ende des Iran-Kriegs und zur Öffnung der Straße von Hormus gedämpft. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der globalen Referenzsorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um mehr als zwei Prozent auf 98,44 US-Dollar (84,55 Euro). Rohöl aus den USA wurde bei etwa 92 Dollar gehandelt.
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Medien: Irans Revolutionsgarden drohen USA mit Vergeltung
Die iranischen Revolutionsgarden behalten sich das Recht auf Vergeltung für jegliche Verletzungen der Waffenruhe durch die USA vor. Dieses Recht sei legitim, erklärt die Elite-Einheit staatlichen Medien zufolge. Zudem melden die Garden, dass Luftabwehreinheiten eine US-Drohne des Typs MQ-9 abgeschossen hätten. Sie hätten außerdem das Feuer auf einen Kampfjet eröffnet, der in den iranischen Luftraum eingedrungen sei.
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Khamenei: Kein sicherer Hafen für USA
Die USA können sich nach einer Erklärung auf dem Telegram-Kanal des obersten iranischen Führers Ajatollah Mojtaba Khamenei künftig nicht mehr auf den Schutz ihrer Militärstützpunkte durch die Golfstaaten verlassen. Es werde für die USA in der Region keinen sicheren Hafen mehr geben, betont Mojtaba Khamenei in der Mitteilung. Khamenei war zum Nachfolger seines Vaters ernannt worden, nachdem dieser zu Beginn des Kriegs getötet worden war. Er soll allerdings selbst verletzt worden sein. Öffentlich ist er seit seiner Ernennung nicht in Erscheinung getreten, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand schürt.
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Mexiko ist bereit, Irans Nationalteam unterbringen
Der Grund für die nun geplante Verlegung des WM-Quartiers der iranischen Nationalmannschaft nach Mexiko war laut Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum die mangelnde Bereitschaft der USA, das Team aufzunehmen. "Die Vereinigten Staaten wollen nicht, dass die iranische Nationalmannschaft in den USA übernachtet", sagte die mexikanische Staatschefin. Laut Sheinbaum hat die FIFA Mexiko gefragt, ob es bereit wäre, die Iraner unterzubringen.
Die Antwort laute: "Ja, kein Problem, wir haben keinerlei Einwände", so die Staatschefin. Der neue Standort soll die an der Grenze zu den USA gelegene Stadt Tijuana werden, wie auch die FIFA bestätigte. Die Einzelheiten würden noch geprüft, sagte Sheinbaum. Ursprünglich sollte das Nationalteam des Irans in Tucson im US-Bundesstaat Arizona unterkommen.
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Abkommen für Rubio trotz US-Attacken weiterhin möglich
US-Außenminister Marco Rubio hält trotz der jüngsten Angriffe seines Landes auf den Iran ein Abkommen mit Teheran über ein Ende des Krieges weiterhin für möglich. Bei einem Besuch in Indien verwies Rubio am Dienstag auf die im Laufe des Tages geplanten Verhandlungen in Katar. "Wir werden sehen, ob es dabei Fortschritte gibt." In der Nacht auf Dienstag attackierten die USA Raketenstellungen im Südiran und Boote im Bereich der Straße von Hormus, die dort Minen legen wollten.
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USA greifen Raketenstellungen und Minen-Schiffe an
Die USA haben Raketenstellungen im Iran angegriffen. Außerdem seien iranische Schiffe attackiert worden, die im Bereich der Straße von Hormus Minen legen wollten, erklärte das für die Golfregion zuständige US-Zentralkommando CENTCOM. Dieses betonte zugleich, dass sich die US-Streitkräfte angesichts der geltenden Waffenruhe im Iran-Krieg derzeit "zurückhalten". Bei den Angriffen habe es sich um "Selbstverteidigungsmaßnahmen" gehandelt, erklärte CENTCOM-Sprecher Tim Hawkins.
Iranische Medien berichteten, es habe nach einem US-Angriff im Bereich der Insel Larak in der Straße von Hormus mehrere Tote gegeben. Das US-Militär machte zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern und nannte keine weiteren Details zu den Angriffen auf die iranischen Ziele.
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Trump will angereichertes Uran zerstören
Das im Iran bereits angereicherte Uran soll nach den Worten von US-Präsident Donald Trump in den USA oder an einem anderen Ort zerstört werden. Entweder es werde "sofort" an die USA übergeben, um in die Vereinigten Staaten gebracht und dort zerstört zu werden, oder in Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Iran vor Ort oder andernorts zerstört, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Der Prozess solle von Atomenergie-Experten überwacht werden, meinte Trump.
Dabei verwies er auf die "Atomenergie-Kommission". Unklar war zunächst, ob er damit eine US-Behörde oder möglicherweise die Internationale Atomenergie-Organisation IAEA mit Sitz in Wien meint.
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Mojtaba Khamenei bei Angriffen nur "oberflächlich" verletzt
Der oberste iranische Führer Mojtaba Khamenei ist nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums am ersten Tag der Angriffe Israels und der USA auf den Iran nur "oberflächlich" verletzt worden. Khamenei sei am 28. Februar mittags in ein Teheraner Krankenhaus in den Operationssaal gekommen, habe die Klinik aber schon am frühen Morgen danach wieder verlassen können, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpour, der Nachrichtenagentur ILNA.
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Israels Armee meldet Angriffe auf 70 Ziele
Die israelische Armee gab auf X bekannt, sie habe mehr als 70 Standorte und Ziele der Hisbollah im Libanon angegriffen. Allein in der Umgebung der südlibanesischen Küstenstadt Tyros seien es zehn Kommandozentralen sowie Waffenlager gewesen. Diese Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
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Netanjahu ordnet Verstärkung der Angriffe auf die Hisbollah an
Israel befindet sich laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in einem "Krieg mit der Hisbollah". Die Angriffe würden verstärkt und die Intensität erhöht, kündigte Netanyahu auf Telegram an. Die Hisbollah-Miliz greife Israel mit verschiedenen Arten von Drohnen an, sagte Netanyahu weiter. Ein Spezialteam arbeite daran, dieses Problem zu lösen. -
Irans Präsident ordnet Ende der Internet-Sperre an
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat nach Angaben staatlicher Medien die Wiederherstellung des internationalen Internetzugangs angeordnet. Das habe das Kommunikationsministerium mitgeteilt. Nach Angaben der Beobachtungsorganisation NetBlocks sind die meisten Iraner seit 87 Tagen vom Internet abgeschnitten. Lediglich einige Bürger könnten die staatlichen Sperren mit teuren VPN-Diensten umgehen.
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Saudi-Arabien und Katar sollten vorausgehen - auch Iran könne Teil einer "beispiellosen Weltkoalition" werden.
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Israelischer Minister: Netanjahu soll Beirut wieder bombardieren
Die Hisbollah setzt zuletzt verstärkt schwer abzufangende Kamikaze-Drohnen gegen israelische Truppen im Südlibanon ein. Israels Finanzminister Bezalel Smotrich forderte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montag auf, als Reaktion auf zunehmende Drohnenangriffe der Hisbollah wieder Ziele in Beirut zu bombardieren. Für jede Drohne sollten zehn Gebäude in der libanesischen Hauptstadt fallen, erklärte der rechtsextreme Politiker. Medienberichten zufolge lehnt Netanjahu dies jedoch ab.
Auch der rechtsextreme Polizeiminister Itamar Ben-Gvir forderte eine Rückkehr zum Krieg im Libanon.
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Ein ewiges Hin und Her
Nach optimistischen Aussagen hat US-Präsident Donald Trump die Hoffnung auf eine rasche Vereinbarung mit dem Iran wieder gedämpft. In einem Beitrag in den sozialen Medien schloss Trump eine "übereilte" Übereinkunft aus. Teheran meldete am Montag zwar Fortschritte in den Verhandlungen, einige strittige Punkte sind aber offenbar noch ungeklärt: So kündigte der Iran an, für die Durchfahrt der Straße von Hormus Gebühren kassieren zu wollen.
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China und Pakistan besprechen Beilegung von Iran-Krieg
Der im Iran-Krieg vermittelnde pakistanische Armeechef Asim Munir hat sich am Montag zusammen mit Pakistans Premierminister, Shehbaz Sharif, zu Gesprächen mit der chinesischen Führung in Peking aufgehalten. "Die Dinge bewegen sich in die richtige Richtung", sagte Sharif im Hinblick auf die Bemühungen um eine Friedenslösung. Bei einem Treffen bezeichnete Chinas Staatschef Xi Jinping Sharif als einen "alten Freund".
China und Pakistan verbinde eine "unzerbrechliche, traditionelle Freundschaft", ergänzte er. Auf Bildern des pakistanischen Fernsehens war zu sehen, wie Sharif der chinesischen Regierung für die "Förderung des Friedens" in der Golfregion dankte.
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Weitere Hinrichtung in Zusammenhang mit Protesten
In Zusammenhang mit den Massenprotesten im Jänner ist im Iran erneut ein Mann hingerichtet worden. Der Mann soll Schüsse auf Sicherheitskräfte abgegeben und in der Region der Stadt Isfahan ein Regierungsgebäude angegriffen haben. Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Der Mann sei am Morgen gehängt worden, nachdem der Oberste Gerichtshof das Urteil bestätigt hatte. Tasnim verbreitete Videomaterial eines Vorfalls, der eine Plünderung zeigen soll.
Die Exekution kommt während einer Hinrichtungswelle im Iran.
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Australische Gaza-Aktivisten werfen Israel Misshandlung vor
Nach ihrer Festnahme auf einer Hilfsflotte für den Gazastreifen sind mehrere australische Aktivisten am Montag in ihre Heimat zurückgekehrt und haben den israelischen Behörden schwere Misshandlungen vorgeworfen. Die Organisatoren der Flotte berichteten von sexuellen Übergriffen und Schlägen, die teilweise zu Krankenhausaufenthalten geführt hätten. Die israelische Gefängnisbehörde wies die Anschuldigungen zurück. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Die australische Dokumentarfilmerin Juliet Lamont sagte der Nachrichtenagentur Reuters, sie sei während der Haft gezerrt, sexuell angegriffen und geschlagen worden. Ein weiterer Aktivist erlitt nach eigenen Angaben eine Rippenfraktur sowie Prellungen und Schnittwunden. Er habe zudem beobachtet, wie Aktivisten mit Elektroschockern und Gummigeschossen angegriffen sowie mit Blendgranaten beworfen worden seien. Die Organisatoren der Hilfslieferung, die Gruppe Global Sumud Flotilla, dokumentierten nach eigenen Angaben mindestens 15 Fälle von sexuellem Missbrauch. Die schlimmsten Übergriffe hätten sich auf einem israelischen Landungsschiff ereignet, das mit Stacheldraht und Schiffscontainern zu einem provisorischen Gefängnis umgebaut worden sei.
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"Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv"
US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag Hoffnungen auf eine schnelle Einigung mit dem Iran gedämpft. "Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist", schrieb er auf der Plattform Truth Social mit Blick auf den Stand des Rahmenabkommens für ein Ende des Iran-Kriegs. Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen und alles richtig machen, schrieb Trump weiter.
"Es darf keine Fehler geben!", ergänzte er. Am Samstag hatte Trump noch erklärt, dass ein Rahmenabkommen "weitgehend" ausgehandelt sei. Er schränkte ein, dass dies unter dem Vorbehalt einer endgültigen Fertigstellung durch die USA, den Iran und anderer Länder stehe. Nun schrieb Trump, dass die US-Blockade von iranischen Häfen vollständig in Kraft bleibe, bis eine Vereinbarung erzielt, bestätigt und unterzeichnet sei. Das Verhältnis mit dem Iran werde professioneller. Die Islamische Republik müsse jedoch verstehen, dass sie keine Nuklearwaffen haben dürfe.
Der US-Präsident trat wenig später auch Skeptikern, die es auch in den eigenen Reihen der Republikaner gibt, entgegen und verteidigte sein Vorgehen in einem weiteren Post. Er schrieb, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die das Problem schon vor Jahren hätten lösen sollen, mache er keine schlechten Deals. Wenn er ein Abkommen schließe, werde es ein gutes und solides sein.
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Wieder Angriffe im Libanon
Trotz der geltenden Waffenruhe hat Israel den Süden und Osten des Libanon am Sonntag erneut angegriffen, nachdem am Vortag bei israelischen Angriffen elf Menschen getötet worden waren. Wie das libanesische Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte, sind unter den Todesopfern des Angriffs vom Samstag auf ein Dorf sechs Frauen und ein Kind. Zudem seien neun Menschen verletzt worden, darunter vier Kinder und eine Frau.
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"Nichts überstürzen, Zeit ist auf der Seite der USA"
Die USA und der Iran stehen laut dem Nachrichtenportal Axios kurz vor der Unterzeichnung eines Abkommens über eine 60-tägige Verlängerung einer Waffenruhe. Während US-Außenminister Marco Rubio am Sonntag meinte, die Welt werde möglicherweise schon bald "gute Nachrichten" zu hören bekommen, wies Präsident Donald Trump seine Diplomaten nach eigenen Angaben an, ein Abkommen mit dem Iran nicht zu überstürzen. Die Zeit sei auf der Seite der USA, so Trump auf "Truth Social."
Die Blockade bleibe in vollem Umfang in Kraft, bis ein Abkommen erzielt, zertifiziert und unterzeichnet sei, erklärt der Republikaner weniger als einen Tag nach seiner Ankündigung, dass eine Vereinbarung mit Teheran bereits weitgehend ausgehandelt sei. Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen, um es richtig zu machen. Es dürfe keine Fehler geben. Die Beziehungen zum Iran würden so viel professioneller und produktiver werden. Rubio hatte während seines Besuchs in Indien hingegen "gute Nachrichten schon in den kommenden Stunden" in Aussicht gestellt.
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Trump telefonierte mit Netanjahu
US-Präsident Donald Trump versicherte dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei einem Telefongespräch, dass er an der Forderung nach einem Stopp des iranischen Atomprogramms und der Entfernung hochangereicherten Urans aus dem Iran festhalten werde.
Netanjahu soll in dem Gespräch auf Handlungsfreiheit im Libanon gepocht haben, verlautete am Sonntag aus israelischen Regierungskreisen. Trump habe dieses Prinzip unterstützt. Am Samstag hatte die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon mitgeteilt, Teheran fordere, den Libanon in einen möglichen Waffenstillstand mit einzubeziehen.
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Schiffe passieren Straße von Hormus
In den vergangenen 24 Stunden passierten nach Angaben der Marine der iranischen Revolutionsgarden 33 Schiffe die Straße von Hormus mit einer Genehmigung des Iran. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars.
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Iranische Armee meldet Abschuss israelischer Drohne
Die iranische Armee hat in der Provinz Hormozgan eine israelische Spionage- und Überwachungsdrohne abgeschossen. Darüber berichtete die iranische Nachrichtenagentur Mehr. Die Trümmer der Drohne vom Typ "Orbiter" wurden der Agentur zufolge in Zusammenarbeit mit der iranischen Marine entdeckt. Die Nachrichtenagentur nannte kein Datum für den Vorfall.
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Telefonat zwischen Trump und Netanjahu
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte die Fortschritte bei Verhandlungen. Indessen versicherte US-Präsident Donald Trump dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei einem Telefongespräch, dass er an der Forderung nach einem Stopp des iranischen Atomprogramms und der Entfernung hochangereicherten Urans aus dem Iran festhalten werde. Das berichteten israelische Medien.
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Details zur vermeintlichen Einigung
Während dieser Zeit soll die Straße von Hormuz wieder geöffnet werden und der Iran wieder Öl verkaufen dürfen, berichtete das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Der Iran würde sich verpflichten, die dort verlegten Minen zu räumen - und zumindest zusagen, niemals Atomwaffen anzustreben.
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Mann wegen Spionage im Iran-Krieg hingerichtet
Im Iran ist erneut ein Mann wegen des Vorwurfs der Spionage für Israel und die USA hingerichtet worden. Wie die mit der Justiz verbundenen Nachrichtenagentur Misan am Sonntag berichtete, wurde der als Mojtaba Kian identifizierte Mann gehängt. Er habe während des Iran-Kriegs "dem Feind" Informationen über die iranische Rüstungsindustrie und Verteidigungskapazitäten übermittelt. Ein Angriff im Iran erfolgte demnach auf Grundlage der von ihm übermittelten Informationen.
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Zivilschutz-Einsatzzentrale im Libanon zerstört
Im Libanon ist laut Zivilschutz dessen regionale Einsatzzentrale in der südlichen Stadt Nabatäa durch einen israelischen Angriff zerstört worden. Die Generaldirektion des Zivilschutzes teilte mit, das Gebäude sei nach einem "direkten Treffer bei einem feindlichen israelischen Angriff" am Sonntagmorgen eingestürzt. Zahlreiche Fahrzeuge und andere Ausrüstung seien beschädigt worden. Opfer gab es den Angaben zufolge nicht, weil das Personal zuvor verlegt worden war.
Der Zivilschutz verurteilte den "Angriff auf ein Zentrum der humanitären und ersten Hilfe". Die Rettungskräfte seien bei ihren Einsätzen "zunehmenden Risiken und Herausforderungen" ausgesetzt.
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Einigung mit Teheran laut Trump nah
Die USA stehen laut Präsident Donald Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs kurz vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormuz. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb Trump auf Truth Social. "Die letzten Aspekte und Details des Abkommens werden derzeit besprochen und sollen in Kürze bekanntgegeben werden." Ein iranischer Militärsprecher betonte allerdings auf X, dass Teheran weiterhin die Kontrolle über Hormuz behalten werde.
Das gelte auch im Falle eines Abkommens mit den USA. Die Meeresenge ist essenziell für den globalen Öl- und Gashandel. Hormuz werde "unter voller iranischer Verwaltung und Souveränität bleiben", hieß es.
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Pakistan geht von baldigen Verhandlungen aus
Im Bemühen um ein Ende des Iran-Kriegs könnte nach Angaben des Vermittlers Pakistan dort bald eine weitere Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran stattfinden. "Pakistan wird seine Friedensbemühungen mit größter Ernsthaftigkeit fortsetzen und wir hoffen, sehr bald Gastgeber der nächsten Gesprächsrunde zu sein", postete Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif am Sonntag auf X. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, eine Einigung sei "weitgehend ausgehandelt".
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Israel und Hamas werfen einander Bruch der Waffenruhe vor
Die islamistische Hamas im Gazastreifen wirft Israel vor, die Vereinbarungen für eine Waffenruhe zu verletzen. Hamas-Sprecher Hasem Kassem begründete dies mit israelischen Militäreinsätzen in den vergangenen Tagen.
Die Bombardierung von Wohnhäusern im Gazastreifen und die damit einhergehende Flucht der Bevölkerung stehe im Widerspruch zu den Vereinbarungen, so Kassem. Israel und die Hamas werfen sich gegenseitig vor, eine seit Oktober 2025 geltende Waffenruhe zu verletzen.
Bei einem israelischen Angriff auf einen Polizeiposten im Norden des Gazastreifens sind fünf Polizisten getötet. Mehrere weitere Menschen seien bei dem Vorfall nahe dem Viertel Sheikh Radwan verletzt worden, teilt die dortige Polizeidirektion am Samstag mit.
Die israelische Armee erklärte auf der Plattform X, dass bei zwei separaten Vorfällen am Freitag "mehrere Terroristen" getötet worden seien. Diese hätten die sogenannte gelbe Linie überschritten und sich den Streitkräften in bedrohlicher Weise genähert.
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Pakistan treibt Friedensbemühungen voran
Pakistan treibt seine Vermittlungsbemühungen im Krieg zwischen dem Iran und den USA voran. Innenminister Syed Mohsin Naqvi traf sich am Freitag in Teheran zu einer weiteren Gesprächsrunde mit dem iranischen Außenminister Abbas Araqchi, wie halbamtliche Nachrichtenagenturen meldeten. Es gehe um die Erarbeitung eines Rahmenwerks zur Beilegung der Differenzen. Vor zwei Tagen habe Naqvi der iranischen Seite die jüngste Botschaft der US-Regierung überbracht.
Auch Pakistans Armeechef Asim Munir reiste nach Teheran. Munir sei vom iranischen Innenminister Eskandar Momeni und seinem pakistanischen Kollegen Naqvi empfangen worden, erklärte das pakistanische Militär am Freitag. Feldmarschall Munir werden gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt. Er gilt als Vermittler zwischen den Kriegsparteien.
Das iranische Außenministerium äußert sich jedoch zurückhaltend. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums wurde von der Agentur IRNA mit den Worten zitiert, Diplomatie brauche Zeit. Er deutet an, dass man noch nicht an einem Punkt sei, an dem eine Friedensvereinbarung greifbar sei. Die Differenzen zwischen dem Iran und den USA seien tief und signifikant. Nuklearfragen würden nicht diskutiert und es könne keine Einigung erzielt werden, wenn die USA versuchten, sich mit Details über hochangereichertes Uran im Iran zu befassen.
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Rubio: "Einige Fortschritte" bei Iran-Gesprächen
US-Außenminister Marco Rubio meldet bei den Gesprächen mit dem Iran "einige Fortschritte" und betont, man stehe in ständigem Kontakt mit den pakistanischen Vermittlern.
Präsident Trump wolle ein gutes Abkommen erzielen, so Rubio. Die zentralen Themen: kein iranisches Atomprogramm, die Frage der künftigen Urananreicherung und die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Es gebe aber noch viel zu tun.
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Spitzenpolitiker zweifelt an Unfalltod von Ex-Präsident Raisi
Ein iranischer Spitzenpolitiker hat öffentlich Zweifel an der Ursache für den Helikopterabsturz geäußert, bei dem 2024 Präsident Ebrahim Raisi ums Leben kam. "Bis heute habe ich niemals akzeptiert, dass dies etwas Normales oder lediglich ein gewöhnlicher Unfall gewesen sein soll", sagte Mohammad Mokhber, der bis zum Februar Irans obersten Führer beraten hatte, in einem am Donnerstagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des Staatsfernsehens.
Vor zwei Jahren war der damalige ultrakonservative Präsident Ebrahim Raisi gemeinsam mit Außenminister Hussein Amirabdollahian und sieben weitere Personen bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Der Helikopter der Delegation war im Mai 2024 auf dem Rückflug von einem Staatsbesuch im Nachbarland Aserbaidschan in einer hügeligen Waldregion abgestürzt. Die Suche nach dem Absturzort dauerte viele Stunden. Offiziell wurden später Sabotage oder ein Anschlag ausgeschlossen.
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Pakistan treibt in Teheran Friedensbemühungen voran
Pakistan treibt seine Vermittlungsbemühungen im Krieg zwischen dem Iran und den USA voran. Innenminister Syed Mohsin Naqvi traf sich am Freitag in Teheran zu einer weiteren Gesprächsrunde mit dem iranischen Außenminister Abbas Araqchi, wie halbamtliche Nachrichtenagenturen meldeten. Es gehe um die Erarbeitung eines Rahmenwerks zur Beilegung der Differenzen. Vor zwei Tagen habe Naqvi der iranischen Seite die jüngste Botschaft der US-Regierung überbracht.
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