Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig + UNO-Soldat im Libanon getötet

Der Iran hat am Samstag die Öffnung der Hormus-Straße wieder rückgängig gemacht. Im Libanon wurde ein UNO-Soldat getötet. Alle aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg live.
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Iran-Krieg

  • |Adisa Beganović

    Israelischer Soldat im Süden des Libanon getötet

    Bei Kämpfen im Süden des Libanon ist nach Armeeangaben ein israelischer Soldat getötet worden. Der 31-Jährige sei "im Gefecht gefallen", erklärten die israelischen Streitkräfte am Sonntag, ohne nähere Angaben zu machen. Neun weitere Soldaten seien verwundet worden, einer von ihnen schwer. Der 31-Jährige ist der zweite israelische Soldat, der seit Beginn der Waffenruhe getötet wurde. Diese war eigentlich in der Nacht auf Freitag für zehn Tage in Kraft getreten.

  • |Adisa Beganović

    Iran: Weit entfernt von endgültiger Einigung mit den USA

    Bei den Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA bestehen nach Angaben aus Teheran weiter große Differenzen. Man habe zwar Fortschritte erzielt, doch gebe es weiterhin eine erhebliche Kluft zwischen den beiden Staaten, erklärte Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf in einem Interview der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim. Einige Streitpunkte seien zwar gelöst worden, andere Punkte blieben jedoch ungeklärt. Man sei noch "weit von einer endgültigen Einigung entfernt." Sein Land kontrolliere den gesamten Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, sagte Ghalibaf in dem am Morgen im iranischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview.

  • |Patrick Resch

    Nach Schüssen auf Schiffe: Indien bestellt iranischen Botschafter ein

    Nach dem mutmaßlichen Beschuss zweier indisch beflaggter Handelsschiffe in der Straße von Hormuz hat das Außenministerium in Neu-Delhi den iranischen Botschafter einbestellt. Bei dem Treffen am Abend (Ortszeit) sei dem Diplomaten die "tiefe Besorgnis Indiens über den Schießvorfall" übermittelt worden, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Die Behörde sprach konkret von Schüssen auf die Handelsschiffe. Weitere Details wurden nicht genannt.

    Indien habe betont, wie wichtig ihm die Sicherheit der Handelsschifffahrt und der Seefahrer sei, hieß es. Iran habe früher die sichere Durchfahrt mehrerer Schiffe mit Ziel Indien gewährt. Neu-Delhi rufe den iranischen Botschafter auf, Teheran die Position Indiens zu übermitteln und Schiffen die Fahrt nach Indien durch die Straße von Hormuz wieder zu erleichtern.

  • |Patrick Resch

    Schiffe von MSC und TUI haben Straße von Hormus passiert

    Durch den Iran-Krieg im Persischen Golf gestrandete Kreuzfahrtschiffe durchquerten indes erfolgreich die Straße von Hormus und sind auf dem Weg nach Europa. Darunter sind "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" von TUI Cruises und die "MSC Euribia" der Schweizer Gesellschaft MSC. Die Schiffe seien am Samstag im Konvoi durch die Meerenge vor dem Iran gefahren, sagte ein MSC-Sprecher. "Die Durchfahrt erfolgte in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden", hieß es.

    Die TUI-Schiffe seien auf dem Weg Richtung Mittelmeer, teilte das Unternehmen in Hamburg mit. Weitere Details zum Routenverlauf und Zeitplan will die Reederei mitteilen, sobald diese verlässlich feststehen. Die "MSC Euribia" fährt nach Angaben ihrer Gesellschaft nach Nordeuropa. Die Kreuzfahrt der "Euribia" ab Kiel am 16. Mai werde wie geplant stattfinden.

  • |Patrick Resch

    Iran nutzt Hormus-Sperre als Hebel gegen Sanktionen

    Der Iran nutzt die Sperrung der Straße von Hormus nach eigenen Angaben indes gezielt als politisches Druckmittel gegen internationale Sanktionen. Wie der Erste Vizepräsident Mohammed-Reza Aref laut Nachrichtenagentur Fars sagte, sei Teheran durch die Verwaltung der Meerenge in der Lage, allen wirtschaftlichen Strafmaßnahmen standzuhalten. Das Ende des Krieges mit den USA und Israel wird aus Sicht von Aref mit einem Ende der Sanktionen zusammenfallen.

    Nach Auffassung des Vizepräsidenten liegt die Verwaltung der Wasserstraße völkerrechtlich in der alleinigen Verantwortung des Irans. Diese Aussage ist aber höchst umstritten und entspricht nicht der herrschenden internationalen Rechtsauffassung.

  • |Patrick Resch

    Trump: Verhandlungen laufen

    US-Präsident Donald Trump lässt sich nach eigenen Angaben nicht von der iranischen Blockade der Straße von Hormuz unter Druck setzen. Teheran gehe seit Jahren so vor - "damit können sie uns nicht erpressen", sagte er vor Journalisten im Weißen Haus. Er betonte, dass beide Seiten weiterhin verhandelten. "Wir führen derzeit sehr gute Gespräche. Es läuft wirklich sehr gut", sagte er. Bis zum Ende des Tages könnte es einige neue Erkenntnisse geben.

  • |Patrick Resch

    Zwischenfälle im Libanon trotz Waffenruhe

    Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit Beginn der Waffenruhe mit dem Libanon mehrfach mutmaßliche Hisbollah-Mitglieder angegriffen, die sich im Süden des Nachbarlandes israelischen Soldaten genähert haben sollen. Sie hätten gegen die Waffenruhe-Vereinbarung verstoßen und eine unmittelbare Bedrohung für die Soldaten dargestellt, teilte das Militär am Nachmittag mit. 

  • |Patrick Resch

    UNO-Blauhelmsoldat bei Angriff im Libanon getötet

    Rund einen Tag nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel ist ein französischer UNO-Blauhelmsoldat bei einem Angriff im Süden des Libanon getötet worden. Drei weitere französische Blauhelmsoldaten des UNIFIL-Kontingents seien bei dem Angriff am Samstag verletzt worden, teilte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Onlinedienst X mit. Es deute alles darauf hin, dass die pro-iranische Hisbollah "für diesen Angriff verantwortlich ist".

    Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam verurteilte auf X den Angriff und ordnet eine Untersuchung des Vorfalls an. Die UNIFIL ist seit Jahrzehnten zwischen Israel und dem Süden des Libanon im Einsatz. An der Mission sind auch rund 180 österreichische Soldaten beteiligt.

  • |Manuel Simbürger

    Iranische Boote schießen auf Tanker in Straße von Hormus

    Der Iran hat die kurzzeitige Öffnung der Straße von Hormuz nach eigenen Angaben wieder rückgängig gemacht. Die iranische Armeeführung begründete die neuerliche Blockade der immens wichtigen Schifffahrtsstraße am Samstag laut Staatsmedien mit der anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen. Laut der britischen Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) schossen iranische Kanonenboote auf einen Tanker in der Meerenge. Der Tanker und die Besatzung seien in Sicherheit.

    Laut der britischen Behörde berichtete der Kapitän des Tankers von einem Angriff durch zwei Kanonenboote der Iranischen Revolutionsgarden rund 37 Kilometer nordöstlich von Oman. Ohne Vorwarnung hätten die Boote "auf den Tanker geschossen". Das Schiff und seine Besatzung befänden sich aber den Berichten nach in Sicherheit.

  • |Manuel Simbürger

    Iran-Krieg für AMS-Chef Kopf "veritable, ernstzunehmende" Situation

    Der Iran-Krieg stellt für AMS-Chef Johannes Kopf aktuell eine "veritable, ernstzunehmende Situation" dar. "Wenn diese Krise lange dauert, dann werden wir aus meiner Sicht tiefer in die Rezession wieder schlittern", sagte er am Samstag in der Ö1-Reihe "Journal zu Gast". Dann werde man in der Arbeitsmarktpolitik mehr machen. Eine Kurzarbeit - etwa bei der AUA - schließe er nicht aus. Momentan seien hohe Energiepreise noch kein Grund dafür, so der AMS-Chef weiter.

    Kopf warnte darüber hinaus erneut vor den massiven Folgen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt. Hier sehe er auch die Bundesländer gefordert. Wien werde in Zukunft weiter wachsen, die Bevölkerung im Rest von Österreich aber abnehmen.

  • |Manuel Simbürger

    Schiffe unter Beschuss

    Insidern zufolge haben mindestens zwei Handelsschiffe gemeldet, dass sie am Samstag bei dem Versuch, die Straße von Hormuz zu durchqueren, unter Beschuss geraten seien. Die genauen Auswirkungen seien zunächst nicht klar, heißt es in Schifffahrts- und Seesicherheitskreisen

  • |Manuel Simbürger

    Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

    Wegen der US-Blockade iranischer Häfen hat der Iran eine erneute Blockade der Schifffahrt in der Straße von Hormus verkündet. Die iranische Armeeführung gab am Samstag bekannt, die Meerenge werde erneut "streng kontrolliert", so lange die USA nicht die freie Schifffahrt zum Iran ermöglichten. Am Vortag hatte der Iran zwischenzeitlich eine Öffnung der Straße von Hormus für Handelsschiffe verkündet.

  • |Manuel Simbürger

    Teheran öffnet Teil seines Luftraums für internationale Flüge

    Der Iran hat nach Angaben der Luftfahrtbehörde des Landes im Zuge der Waffenruhe mit den USA einen Teil seines Luftraums wieder für internationale Flüge freigegeben. "Die Flugrouten im Osten des Landes sind für internationale Flüge geöffnet, die den Iran überfliegen", teilte die zivile Luftfahrtbehörde des Landes am Samstag mit. Zudem hätten in der Früh (Ortszeit) einige bisher geschlossene Flughäfen des Landes ihren Betrieb wieder aufgenommen.

    Laut Daten des Flugtracking-Portals Flightradar24 haben bisher jedoch keine internationalen Flüge den Iran überflogen. Einige Flugzeuge nahmen demnach lange Umwege in Kauf, um den iranischen Luftraum nicht zu passieren.

  • |Manuel Simbürger

    Pakistans Armeechef beendete Vermittlungsbemühungen in Teheran

    Der im Iran-Krieg um Vermittlung bemühte pakistanische Armeechef Asim Munir hat einen mehrtägigen Besuch in der iranischen Hauptstadt Teheran beendet. Munir habe während seines Besuchs mehrere hochrangige iranische Führungspersonen getroffen, was Pakistans "unerschütterliche Entschlossenheit unterstreicht, eine Verhandlungslösung zu ermöglichen", erklärte die Armee am Samstag.

  • |Manuel Simbürger

    Israels Armee: "Verdächtiger" im Westjordanland getötet

    Im von Israel besetzten Westjordanland ist laut der israelischen Armee ein mutmaßlich bewaffneter Verdächtiger in einer israelischen Siedlung getötet worden. In der Siedlung Negohot habe das Eindringen eines Verdächtigen Alarm ausgelöst, woraufhin ein "mit einem Messer bewaffneter Terrorist identifiziert und neutralisiert" worden sei, erklärte die Armee am Samstag. Die Gegend in dem Palästinensergebiet werde von Sicherheitskräften durchsucht, verletzt worden sei niemand. Wer den Verdächtigen getötet hat, teilte die Armee nicht mit

  • |Manuel Simbürger

    Trump droht mit Ende der Waffenruhe

    US-Präsident Donald Trump droht mit einem Ende der Waffenruhe mit dem Iran, falls bis Mittwoch keine langfristige Einigung zur Beendigung des Krieges erzielt werde. "Vielleicht werde ich sie nicht verlängern, aber die Blockade der iranischen Häfen wird bestehen bleiben", sagte Trump am Freitagabend (Ortszeit) an Bord der Air Force One. "Die Blockade bleibt, und leider müssen wir dann wieder anfangen, Bomben abzuwerfen", sagte Trump. 

  • |Manuel Simbürger

    Iran droht USA mit erneuter Schließung der Straße von Hormus

    Der Iran hat mit der erneuten Schließung der Straße von Hormus gedroht, sollte die US-Blockade iranischer Häfen andauern. "Mit der Fortsetzung der Blockade wird die Straße von Hormus nicht offen bleiben", schrieb Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf in der Nacht auf Samstag auf der Plattform X. Die Durchfahrt durch die Meerenge erfolge auf der vom Iran "festgelegten Route" und mit "iranischer Genehmigung", fügte Irans Chefunterhändler hinzu.

    Nach wochenlanger Blockade wegen des Iran-Kriegs hatte die Staatsführung in Teheran erklärt, dass Öltanker und Handelsschiffe während der laufenden Waffenruhe durch die Meerenge fahren könnten. Umgekehrt wollen die USA aber ihre eigene Seeblockade aufrechterhalten, die nur für Schiffe mit Start- oder Zielhafen im Iran gilt, wie Präsident Donald Trump betonte. Sie bleibe "bis zum vollständigen Abschluss unserer Vereinbarungen mit dem Iran" bestehen, schrieb er auf der Plattform Truth Social. In Teheran sorgte das für Empörung

  • |Manuel Simbürger

    Iran öffnet Straße von Hormus: Erster Schritt zum Ausstieg aus dem Krieg

    Der Iran hat die seit sechs Wochen blockierte Meerenge von Hormus geöffnet. Nächste Schritte der Deeskalation könnten folgen, der Waffenstillstand verlängert werden – jetzt geht es um Irans Atomprogramm.
     
  • |Maximilian Fally

    Erstes Passagierschiff passiert die Straße von Hormus

    Laut dem Schifffahrts-Tracker MarineTraffic hat die "Celestyal Discovery" als erstes Passagierschiff seit Beginn des Konflikts die Straße von Hormus durchquert.

  • |Maximilian Fally

    Trump will gemeinsam mit Iran Uran aus zerstörten Atomanlagen bergen

    Laut der Nachrichtenagentur Reuters hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, die USA würden gemeinsam mit dem Iran angereichertes Uran aus den bei den Luftangriffen zerstörten Nuklearanlagen sichern und in die Vereinigten Staaten überführen. Trump sprach in dem Telefoninterview von "Nuklearstaub" – die Rückstände der im Juni 2025 von den USA und Israel bombardierten iranischen Atomanlagen – und zeigte sich zuversichtlich, dass die Bergung "sehr bald" erfolgen werde.
  • |Diana Dauer

    Wegen US-Seeblockade: Iran droht mit Sperrung der Straße von Hormus

    Sollte die Seeblockade der USA andauern, wird der Iran dies als Verletzung der Waffenruhe betrachten und die Straße von Hormus schließen. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen Regierungsvertreter. 

  • |Diana Dauer

    Trump habe Israel weitere Bombenangriff "verboten"

    Die USA haben Präsident Donald Trump zufolge Israel weitere Bombenangriffe auf den Libanon untersagt. „Israel wird den Libanon nicht länger bombardieren. Dies wurde ihnen von den USA VERBOTEN. Genug ist genug!!!“, schreibt Trump in einem Social-Media-Beitrag. Damit schlägt er gegenüber dem langjährigen US-Verbündeten einen eher ungewöhnlich scharfen Ton an. Trump schreibt zudem, dass jegliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran „in keiner Weise den Libanon betrifft“. Die USA würden jedoch in angemessener Weise mit der Situation der militanten Hisbollah umgehen. Die USA erhielten Nuklearmaterial aus dem Iran. „Es wird keinerlei Geldtransfer in irgendeiner Form stattfinden.“

  • |Diana Dauer

    Trump: Iran hätte zugestimmt, die Straße von Hormus "nie wieder zu schließen"

    Laut US-Präsident Donald Trump habe der Iran zugestimmt, die Straße von Hormus "nie wieder zu schließen". Die Blockade würde "nie wieder als Waffe gegen die Welt eingesetzt" werden. Trump selbst hält an der US-Seeblockade iransicher Häfen weiter fest.

  • |Diana Dauer

    EU fordert Iran zu Verzicht von Transitgebühren auf

    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fordert den Iran auf, Pläne für Transitgebühren in der Straße von Hormus aufzugeben. Nach internationalem Recht müsse die Durchfahrt durch solche Wasserstraßen ermöglicht und kostenlos bleiben, erklärt Kallas auf der Plattform X. Ein Gebührenmodell würde einen gefährlichen Präzedenzfall für globale Seerouten schaffen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärt, die EU könne bei der Sicherung der Seewege helfen. Möglich seien die Weitergabe von Satellitendaten sowie eine Stärkung der EU-Marinemission Aspides, die derzeit im Roten Meer im Einsatz ist. 1

  • |Diana Dauer

    Kriegsschiffe dürfen Straße von Hormus weiterhin nicht durchfahren

    Kriegsschiffe dürfen die Straße von Hormus nach Angaben eines hochrangigen iranischen Militärvertreters nicht passieren. Handelsschiffe könnten die Meerenge dagegen auf einer festgelegten Route und mit Erlaubnis der Marine der Revolutionsgarden durchqueren, zitiert das Staatsfernsehen den Vertreter. 

  • |Diana Dauer

    Macron: Begrüßt Ankündigung von Öffnung von Straße von Hormus

    Der französische Präsident Emmanuel Macron begrüßt die Ankündigung des Irans zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Dies gehe in die richtige Richtung, sagt Macron in Paris. Die jüngsten Entwicklungen seien ermutigend, auch wenn man weiterhin vorsichtig bleiben müsse. 

  • |Diana Dauer

    Gas- und Ölpreise fallen stark

    Öl- und Gaspreise sind am Freitag nach Meldungen über eine freie Fahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus deutlich gefallen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni kostete 91,11 US-Dollar und damit mehr als acht Prozent weniger als am Vortag. Zeitweise fiel der Preis unter die Marke von 90 Dollar. Einen ähnlich starken Einbruch gab es auch beim Preis für Rohöl aus den USA.

    Der Iran-Krieg und die faktische Blockade der wichtigen Handelsrouten von den Fördergebieten am Persischen Golf durch die Straße von Hormus hatte den Preis für Rohöl der Sorte Brent im März zeitweise bis auf knapp 120 Dollar je Barrel getrieben. Vor dem Beginn des Iran-Kriegs lag der Preis bei etwa 70 Dollar je Barrel.

    Der Preis für europäisches Erdgas (Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat) hat am Freitag an der Börse in Amsterdam um mehr als 9 Prozent auf 38,54 Euro je Megawattstunde (MWh) nachgegeben. Vor dem Beginn des Iran-Kriegs lag der Preis bei etwa 31 Euro, während des Kriegs im März zeitweise bei 74 Euro.

  • |Diana Dauer

    Trump: USA bleiben bei ihrer Seeblockade des Iran

    US-Präsident Donald Trump will an der US-Blockade iranischer Häfen bis zur Einigung auf ein Friedensabkommen mit Teheran festhalten.  Das teilte Trump am Freitag auf seiner Onlineplattform Truth Social mit. Trump erwarte, dass sie einem Friedensabkommen mit dem Iran "sehr nahe" seien. Der Iran hat indes angekündigt, die Straße von Hormus zu öffnen.

  • |Diana Dauer

    Öffnung der Straße von Hormus: Ölpreis fällt um 9 Prozent

    Nach Araqchis Beitrag fielen die Ölpreise um etwa 9 % und setzten damit frühere Verluste fort.

    Der Internationale Währungsfonds senkte in dieser Woche seine Prognosen für das globale Wachstum und warnte, dass die Weltwirtschaft in eine Rezession abgleiten könnte, falls der Konflikt andauert.

  • |Diana Dauer

    Selenskij nimmt an Konferenz zu Straße von Hormus teil

    Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij nimmt an der Konferenz von Staats- und Regierungschefs zur Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus teil. Die Beratungen werden von Frankreich und Großbritannien geleitet, der deustche Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt ebenfalls teil. Selenskij warnt in einer Ansprache erneut davor, dass der Krieg der USA und Israels gegen den Iran die Lieferung von Luftabwehrwaffen an die Ukraine gefährdet. 

     

  • |Diana Dauer

    Irans Außenminister: Straße von Hormus "völlig geöffnet"

    Der iranische Außenminister erklärte am Freitag, dass die Durchfahrt für alle Handelsschiffe durch die Straße von Hormus für die verbleibende Dauer des Waffenstillstands vollständig geöffnet sei, im Einklang mit dem Waffenstillstand im Libanon.

    Die Durchfahrt von Schiffen durch die Meerenge werde über die bereits von der iranischen Hafen- und Seeschifffahrtsorganisation angekündigte koordinierte Route erfolgen, fügte Abbas Araqchi in einem Beitrag auf X hinzu.

  • |Diana Dauer

    Libanon Präsident Aoun: Verhandlungen "entscheidend und richtungsweisend"

    Der libanesische Präsident Joseph Aoun bezeichnete direkte Verhandlungen mit Israel als „entscheidend und richtungsweisend“ und betonte laut einer auf X veröffentlichten Erklärung des libanesischen Präsidentenamts die Notwendigkeit einer „einheitlichen nationalen Verantwortung“ in den kommenden Tagen. „Der Waffenstillstand ist das Tor zur Weiterentwicklung der Verhandlungen“, schreibt Aoun, „und er ist eine Option, die sowohl lokal als auch international Unterstützung genießt.“

    Aoun hob die „zentrale Rolle“ der libanesischen Armee nach einem Rückzug der israelischen Streitkräfte hervor und versicherte den Bewohnern des Südens nach ihrer Rückkehr in ihre Dörfer und Städte, dass es „keine bewaffneten Kräfte außer der Armee und den legitimen Sicherheitskräften“ gebe. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte, dass das israelische Militär während des Waffenstillstands seine Positionen im Südlibanon nicht räumen werde.

    US-Präsident Donald Trump sagte gestern, dass ein Treffen im Weißen Haus zwischen Israel und dem Libanon innerhalb von zwei Wochen stattfinden könnte.

  • |Diana Dauer

    Waffenruhe: Vertriebene Menschen kehren in den Südlibanon zurück

    Während die zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon zu halten scheint, kehren unzählige Vertriebene in ihre Heimatdörfer im Südlibanon zurück. Viele Häuser im Süden und in den Vororten Beiruts sind zerstört, auf den Straßen und übrigen Brücken entstehen lange Staus. 

    Displaced people cross the bridge linking southern Lebanon to the rest of the country, which was hit earlier in an Israeli strike, in Qasmiyeh

    Displaced people make their way as they return to their homes after a 10-day ceasefire between Lebanon and Israel went into effect, near Tyre

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    People gather at the site of an Israeli strike carried out before a 10-day ceasefire between Lebanon and Israel went into effect, in Tyre

    Displaced people return to their homes after a 10-day ceasefire between Lebanon and Israel went into effect, at the southern suburbs of Beirut

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    Displaced people return to their homes after a 10-day ceasefire between Lebanon and Israel went into effect, at the southern suburbs of Beirut

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    A woman makes a peace sign at the site of an Israeli strike carried out before a 10-day ceasefire between Lebanon and Israel went into effect, in Tyre

  • |Diana Dauer

    Waffenruhe zwischen Israel und Libanon: Führt sie zu Frieden?

    Krieg führte zu mehr als 2.000 Toten im Libanon, mehr als einer Million Binnenvertriebenen und schweren Verwüstungen in dem Land. Kann die Waffenruhe zu Frieden führen? Die wichtigsten Fragen und Antworten:

  • |Stefan Berndl

    Warnung vor Flugausfällen

    Wegen Kerosinmangels infolge des Iran-Kriegs könnten in Europa ab Ende Mai Flüge ausfallen. Dies sagte Willie Walsh, Generaldirektor des Luftfahrtverbandes IATA, am Freitag. Neben der Sicherung alternativer Lieferwege sei es wichtig, dass die Behörden gut kommunizierte und koordinierte Pläne für den Fall einer Rationierung hätten. Dies schließe auch Ausnahmeregelungen für Start- und Landerechte ein.

    Europäische Fluggesellschaften hatten bereits vor Kerosinengpässen innerhalb der kommenden Wochen gewarnt. Durch den Iran-Krieg ist die für den Transport von Öl wichtige Straße von Hormuz blockiert. Europa ist besonders anfällig, da es bei Kerosin stärker auf Importe angewiesen ist als bei jedem anderen Kraftstoff. Etwa 75 Prozent der Lieferungen stammen aus dem Nahen Osten. Der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge lag die weltweite Nachfrage nach Kerosin im Jahr 2025 bei durchschnittlich 7,8 Millionen Barrel pro Tag. Die Golfregion ist dabei mit fast 400.000 Barrel pro Tag der größte Lieferant für den Weltmarkt.

  • |Diana Dauer

    Mehr als 38.000 Frauen im Gazastreifen getötet

    Bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach einer Analyse der UN-Organisation für Frauen (UN Women) seit Oktober 2023 und bis Ende 2025 mehr als 38.000 Frauen und Mädchen umgekommen. Damit sind gut die Hälfte aller Opfer Frauen und Mädchen gewesen. Die palästinensischen Gesundheitsbehörden geben die geschätzte Gesamtzahl der Todesopfer bis Ende 2025 mit gut 71.000 an. 

  • |Josef Siffert

    USA-Iran-Gespräche zielen auf vorläufige Vereinbarung ab

    Die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA zielen pakistanischen Vermittlerkreisen zufolge zunächst auf eine vorläufige Vereinbarung. Erst werde eine Absichtserklärung unterzeichnet, sagte ein pakistanischer Insider, der an den Vermittlungen beteiligt ist. Im Anschluss solle binnen 60 Tagen ein umfassendes Abkommen ausgehandelt werden. Beide Seiten seien sich grundsätzlich einig, technische Details würden später geklärt. 

    Die Delegationen beider Seiten könnten sich möglicherweise schon dieses Wochenende wieder treffen.

  • |Josef Siffert

    Hisbollah behält "Finger am Abzug"

    Die Kämpfer der vom Iran unterstützten Hisbollah im Libanon werden nach eigenen Angaben "ihre Hände am Abzug" behalten. In einer Stellungnahme der Schiitenorganisation hieß es, man bleibe wachsam gegenüber "dem Verrat und der Heimtücke des Feindes." Seit Beginn des Krieges habe die Miliz der Organisation durchschnittlich 49 Operationen pro Tag durchgeführt. Mehr als 2.000 Militäroperationen seien veröffentlicht worden, hieß es weiter. Dabei handele es sich um Konfrontationen mit israelischen Truppen im Südlibanon sowie um Angriffe auf deren Stellungen und Militärstützpunkten in Israel. Ihre Operationen hätten auch auf israelische Orte und auf Städte wie Tel Aviv abgezielt. 

  • |Josef Siffert

    Trump nennt Iran-Krieg "kleinen Umweg"

    Die USA mussten den Iran angreifen, so Präsident Trump. Sonst hätten "schlimme Dinge" passieren können.

  • |Josef Siffert

    Friedensgespräche: Vorbereitungen in Pakistan laufen

    Pakistan bereitet sich auf weitere Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten in der Hauptstadt Islamabad vor. Registrierungen für Medienvertreter haben begonnen und es wurde zusätzliches Sicherheitspersonal in die Stadt verlegt. Aus pakistanischen Sicherheitskreisen erfuhr die Deutsche Presse-Agentur, dass Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, seinen Aufenthalt in Teheran verlängert habe. 

    Munir war am Mittwoch in der iranischen Hauptstadt eingetroffen. Er wird als wichtiger Vermittler zwischen den Kriegsparteien angesehen und sein Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump gilt als gut. Trump hatte zuletzt davon gesprochen, im Falle einer Einigung mit dem Iran selbst zur Vertragsunterzeichnung nach Islamabad zu reisen. Auch aus pakistanischen Sicherheitskreisen heißt es, eine neuerliche Verhandlungsrunde würde größer werden als die vergangene. Am letzten Wochenende hatten sich Vermittler der Kriegsparteien in Islamabad zu ersten Gesprächen getroffen. Ein Ergebnis wurde dabei allerdings nicht erzielt.

  • |Josef Siffert

    Vertriebene im Libanon kehren nach Waffenruhe zurück

    Nach Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah haben sich seit den frühen Morgenstunden des Freitag tausende Menschen im Libanon auf den Weg zurück in ihre Heimatorte gemacht. Auf den Straßen in Richtung Süden bildeten sich Augenzeugen zufolge lange Staus. Zahlreiche Fahrzeuge waren dicht bepackt und mit Matratzen und weiteren Habseligkeiten beladen. Einige schwenkten Hisbollah-Fahnen aus dem Fenster, anderen zeigten das Siegeszeichen mit den Händen.

    "Ich bin so glücklich", sagte Mahmud, der sich auf den Weg in seine Heimatstadt Nabatiya gemacht hat. "Ich werde mein Zelt auf meinem zerstörten Haus aufstellen und wieder zu Hause wohnen." Eine andere Rückkehrerin sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wir wissen, dass die Waffenruhe auf zehn Tage begrenzt ist, aber wir müssen zurückgehen und sehen, was von unseren Häusern übrig ist."

    Im Südlibanon und in denen als Dahiya bekannten südlichen Vororten Beiruts herrscht nach Wochen des Kriegs großflächige Zerstörung. Viele Verbindungswege in Richtung Süden wurden während des Kriegs vom israelischen Militär angegriffen und zerstört. Die libanesische Armee kündigte am Morgen an, an der Wiedereröffnung einer wichtigen Brücke in Richtung Süden zu arbeiten.

  • |Josef Siffert

    Iranische Fußballerinnen danken Australien

    Zwei iranische Fußball-Nationalspielerinnen haben ein neues Leben im australischen Exil begonnen. Jetzt dankten sie der Regierung und allen Unterstützern in einer Mitteilung - und zeigten sich „überwältigt von der Herzlichkeit und Großzügigkeit“ insbesondere der iranischen Diaspora in Down Under, wie der australische Sender ABC berichtete. Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh erklärten, die Unterstützung habe ihnen Hoffnung auf eine Zukunft gegeben, „in der wir sicher leben und unseren Sport ausüben können“.

    Die beiden gehörten zu einer Gruppe von insgesamt sieben Teammitgliedern, die während des Asien Cup in Australien Asyl bekommen hatten. Hintergrund war, dass die Mannschaft vor dem Auftaktspiel die Nationalhymne nicht mitgesungen hatte. Im Iran wurde das als Zeichen gegen die Führung in Teheran gewertet. Staatsmedien bezeichneten sie später als „Verräterinnen“. Fünf Teammitglieder hatten ihre Asylgesuche wieder zurückgezogen und sind aus Australien abgereist.

  • |Josef Siffert

    Hoffnung auf Frieden drückt Ölpreis

    Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Nahost-Kriegs hat Öl zum Wochenschluss etwas billiger gemacht. Die Preise für das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI gaben am Freitag um jeweils gut 1,5 Prozent auf 97,94 Dollar beziehungsweise 93,32 Dollar je Fass nach. Israel und Libanon hatten einer zehntägigen Waffenruhe am Donnerstag zugestimmt. Damit könnte ein Haupthindernis für ein umfassenderes Friedensabkommen im Nahen Osten beseitigt werden. Laut US-Präsident Donald Trump könnten sich die Verhandlungsdelegationen der USA und des Iran möglicherweise schon dieses Wochenende wieder treffen. Experten warnen jedoch vor zu viel Optimismus: Es seien noch konkrete Belege nötig, dass der Kriegsstopp von Dauer sein werde, sagte Nick Twidale, Chefmarktstratege bei ATFX Global. „Für mich wäre ein solcher Beweis die vollständige Wiederöffnung der Straße von Hormus.“

  • |Josef Siffert

    Trump: "Iran will ein Abkommen schließen"

    Eine Einigung der USA mit dem Iran zur Beendigung des Krieges rückt nach den Worten von US-Präsident Donald Trump näher. "Der Iran will ein Abkommen schließen, und wir kommen sehr gut mit ihnen aus", sagte Trump vor Journalisten am Weißen Haus. Die Verhandlungsdelegationen könnten sich möglicherweise schon dieses Wochenende wieder treffen. Er sei sich nicht sicher, ob die Waffenruhe mit dem Iran verlängert werden müsse. Die Islamische Republik sei jetzt zu Zugeständnissen in Fragen bereit, die sie vorher noch abgelehnt habe. Der Iran habe angeboten, für über 20 Jahre auf Atomwaffen zu verzichten. Wenn es zu einer Einigung komme, werde der Ölpreis fallen und die Inflation schrumpfen, zeigte sich der Präsident zuversichtlich.

    Eine positive Zwischenbilanz zog Trump auch nach der am Donnerstag vereinbarten Feuerpause im Libanon, wo Israel die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz bekämpft. In den kommenden ein bis zwei Wochen könnten der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der libanesische Präsident Joseph Aoun zu einem Treffen ins Weiße Haus kommen. Er habe bei der Bekanntgabe der Feuerpause mit beiden Seiten gesprochen und arbeite an einem längerfristigen Abkommen. "Ich denke, wir werden ein Abkommen haben, bei dem es zu einem Treffen kommt, dem ersten seit 44 Jahren", sagte Trump. 

  • |Josef Siffert

    Libanon meldet Verstöße gegen die Waffenruhe

    In der Nacht auf heute hat die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon begonnen. Der Libanon wirft Israel bereits Verstöße vor. So soll die israelische Armee wiederholt mehrere Dörfer im Süden beschossen haben, teilte die libanesische Armee Freitagfrüh mit.

    Kurz vor der Waffenruhe attackierte die Hisbollah wiederum Israel erneut mit zahlreichen Raketen. In mehreren Orten im Norden Israels heulten Donnerstagabend Warnsirenen. Nach Angaben des Nachrichtenportals ynet wurden rund zehn Geschosse auf die israelische Küstenstadt Nahariya abgefeuert. Die meisten davon seien von Israels Raketenabwehr abgefangen worden.

  • |Diana Dauer

    Feuerpause in Kraft getreten

    Die zehntägige Feuerpause zwischen Israel und dem Libanon hat zur Stunde (23.00 Uhr MESZ) begonnen. Sie soll für Verhandlungen zwischen beiden Staaten genutzt werden, um ein Friedensabkommen auszuhandeln. Abzuwarten bleibt ob die Erzfeinde Israel und die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz die Feuerpause einhalten. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bereits die Hisbollah-Forderung nach einem Rückzug aus dem Südlibanonen zurückgewiesen. Dies fordert auch der Iran. 

  • |Diana Dauer

    USA verzögern wegen Iran-Krieg Waffenlieferungen an Europa

    Die USA werden Insidern zufolge wegen des Krieges im Iran voraussichtlich einige bereits vereinbarte Waffenlieferungen an europäische Länder verzögern. US-Regierungsvertreter hätten ihre europäischen Kollegen darüber informiert, dass der Konflikt an den Waffenbeständen zehre, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen am Donnerstag. Betroffen seien mehrere Staaten, darunter Länder im Baltikum und in Skandinavien.

    Bei den Rüstungsgütern handle es sich um Käufe im Rahmen des US-Programms für ausländische Militärverkäufe (FMS), die noch nicht ausgeliefert worden seien. Das Weiße Haus, das US-Verteidigungsministerium und das Außenministerium in Washington nahmen zunächst nicht Stellung.

  • |Diana Dauer

    Iran fordert vollständigen israelischen Abzug aus Südlibanon

    Der Iran fordert einen vollständigen Abzug der israelischen Truppen aus dem Südlibanon. Das teilt das Außenministerium in Teheran laut iranischen Medienberichten mit. 

  • |Diana Dauer

    Teheran laut Trump zur Uran-Übergabe bereit

    Laut US-Präsident Donald Trump sei Teheran außerdem bereit, seine Bestände von angereichertem Uran zu übergeben - eine der Bedingungen der USA für ein Abkommen mit dem Iran. "Sie haben zugestimmt, uns den Atomstaub zurückzugeben", sagte Trump, ohne nähere Angaben dazu zu machen. Trump verwendet das Wort Atomstaub für die Bestände von angereichertem Uran, die Washington zufolge für den Bau von Nuklearwaffen genutzt werden können.

    Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben. Teheran bestreitet dies und versichert, sein Atomprogramm lediglich zur zivilen Nutzung zu betreiben. Trump hatte den Krieg gegen den Iran unter anderem damit begründet, Teheran stehe kurz vor dem Bau von Atomwaffen und könne damit "bald" sogar die USA angreifen.

    Nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist der Iran das einzige Land ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert. Zur Herstellung von Atomsprengköpfen ist auf 90 Prozent angereichertes Uran nötig, zur Stromerzeugung mit Atomkraft ist eine Anreicherung auf 3,67 Prozent ausreichend.

  • |Diana Dauer

    Libanons Regierung soll Hisbollah-Angriffe verhindern & Israel fordert Zerschlagung von Hisbollah

    Nach dem vom US-Außenministerium veröffentlichten Abkommen zur Feuerpause zwischen Israel und dem Libanon soll die Regierung in Beirut Angriffe der Hisbollah-Miliz und anderer bewaffneter Gruppen auf Israel verhindern. 

    Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigt die von US-Präsident Donald Trump angekündigte zehntägige Waffenruhe mit dem Libanon. Eine zentrale Forderung Israels sei die Zerschlagung der Hisbollah-Miliz, bekräftigt Netanjahu. Israel stimme der Forderung der Hisbollah nach einem Rückzug aus dem Südlibanon an die Grenze zu Israel nicht zu. Vielmehr werde Israel eine weitreichende Sicherheitszone einrichten. Trump habe ihm zudem versichert, dass er entschlossen sei, die Blockade der Straße von Hormus fortzusetzen und die nuklearen Fähigkeiten des Iran zu zerstören

    Israel behält sich der Vereinbarung zufolge das Recht auf Selbstverteidigung gegen geplante oder laufende Angriffe vor, verzichtet jedoch während der zehntägigen Feuerpause auf Offensiven. Beide Länder bekräftigen, dass sie sich nicht im Krieg befänden, und bitten die USA um die Vermittlung direkter Verhandlungen. Ziel sei es, alle verbleibenden Streitfragen wie die Festlegung der internationalen Landesgrenze zu klären und ein umfassendes Abkommen für dauerhafte Sicherheit und Stabilität zu erreichen.

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