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Verena Hanshaw ist ein sehr besonderer Transfer“: So titulierte Stefan Kenesei die Neuankunft der 131-fache ÖFB-Teamspielerin. Die 32-jährige Wienerin spielt erstmals seit 2010 wieder in Österreich, der Austria gelang ein wahrer Transferhammer: Direkt von der wohl aktuell besten Liga der Welt, der englischen Women’s Super League – von West Ham United an den Verteilerkreis.

Als am 3. Juli die Wiener Austria vermeldete, dass die 131-fache ÖFB-Nationalspielerin Verena Hanshaw in Favoriten unterschrieben hat, stand Österreichs Frauenfußball Kopf.

Der amtierende Double-Sieger lotste die 32-jährige Außenverteidigerin von West Ham United in die Bundeshauptstadt. „Es ist ein sehr besonderer Transfer“, kommentierte Cheftrainer Stefan Kenesei im KURIER-Gespräch. Ein Wechsel direkt aus der Premier League in die österreichische Bundesliga sei eine Größenordnung, die es laut dem Meistermacher auf absehbare Zeit nicht mehr geben werde.

„Der finanzielle Faktor wird immer größer und relevanter“, betonte Kenesei. „Derzeit ist es noch nicht so, dass die Welten bei den Frauen so weit auseinanderliegen wie bei den Männern. Aber ich glaube, dass es zukünftig nicht mehr so oft vorkommen wird, dass Spielerinnen von den besten Vereinen aus den besten Ligen nach Österreich wechseln.“ Die Finanzen, die Rahmenbedingungen und die Ligastärke seien laut dem 41-Jährigen die ausschlaggebenden Faktoren.

„Eure Olympia-Analyse habt’s für’n Mistkübel geschrieben. Die interessiert kaan Leser!“ Mit dieser telefonischen Mitteilung wurden wir KURIER-Berichterstatter vor 50 Jahren am frühen Morgen des 1. August in Montreal geweckt. Nachsatz vom diensthabenden Redakteur in Wien: „Die Reichsbrücke is’ eing’stürzt und der Lauda verbrennt grad.“

Wenn der Spruch Gültigkeit hat, dass man aufhören sollte, wenn es am Schönsten ist, dann müsste Alexander Joppich (31) unverzüglich seinen Spind in der Wacker-Kabine räumen und in seinen Brotberuf als Buchhalter wechseln.

Ohne dem Dauerläufer des FC Wacker Innsbruck nahetreten zu wollen: Aber ein Tor, wie es ihm am Freitag beim 5:0 gegen SW Bregenz gelungen ist, wird Alexander Joppich in seiner Karriere wohl nie mehr erzielen.

Prädikat sehenswert

Als der 31-Jährige kurz vor der Pause per Dropkick aus 20 Metern abzog, gab es in Wahrheit nur zwei Optionen: Entweder der Ball fliegt über die Südtribüne auf die Inntalautobahn, oder er schlägt ein.

Joppichs Schuss landete direkt im Kreuzeck (44.) - und kein Tor hätte diese perfekte Rückkehr von Aufsteiger Wacker Innsbruck in der 2. Bundesliga besser darstellen können. 

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