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Die frühere Top-Sprinterin Allyson Felix will noch einmal auf die große Leichtathletik-Bühne zurückkehren und an den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles teilnehmen. Das sagte der US-Star dem Time-Magazin. Felix hat elf Olympia-Medaillen gewonnen: siebenmal Gold, dreimal Silber, einmal Bronze. Die 40-Jährige ist die erfolgreichste Leichtathletin in der Historie der Spiele. 2022 hatte sie ihre Karriere beendet.

"Ich sollte wohl zu Hause bleiben"

"Wisst ihr, in diesem Alter sollte ich wohl zu Hause bleiben und mich um meine Kinder kümmern. Aber warum nicht? Lasst uns das Ganze auf den Kopf stellen", sagte Felix, die in ihrer Laufbahn auch 20 WM-Medaillen geholt hat. "Ich weiß, mit 40 bin ich nicht mehr auf dem Höhepunkt meiner Karriere. Da mache ich mir keine Illusionen", sagte Felix. "Ich weiß genau, was ich will und was ich erreichen möchte. Und ich hoffe, das wird auch so wahrgenommen."

Felix und ihr langjähriger Trainer Bobby Kersee planen demnach, im Oktober ein volles Trainingsprogramm zu starten. 2027 will sie voraussichtlich in den Wettkampfbetrieb zurückkehren. Ein Jahr später finden die Sommerspiele in ihrer Heimatstadt Los Angeles statt.

Anastasia Potapowa sorgte beim  WTA-1000-Tennisturnier in Madrid für die große Überraschung. Österreichs Nummer eins, die nur als Lucky Loser in den Hauptbewerb gekommen war, besiegte  im Achtelfinale die Weltranglisten-Zweite Jelena Rybakina 7:6(8),6:4. 

Potapowa qualifizierte sich damit zum vierten Mal für die Runde der besten acht eines 1000er-Turniers und trifft am Mittwoch auf die 34-jährige Tschechin Karolina Pliskova, die die Argentinierin Solana Sierra 6:4,6:3 bezwang und zum Auftakt schon die Wienerin Sinja Kraus in drei hart umkämpften Sätzen eliminierte. 

Siegesserie von Rybakina beendet

Potapowa startete gegen die Kasachin, die als Turniersiegerin von Stuttgart nach Madrid gereist war, mit einem Break, geriet nach 3:1-Führung aber mit 3:5 in Rückstand. Die 25-Jährige kämpfte sich zurück und ins Tie-Break, in dem sie einen Satzball von Rybakina abwehrte und ihren dritten verwertete.

Mit  unterschiedlichen Darbietungen verabschiedeten sich drei Österreicher vom Challenger in Mauthausen. Der Steirer Sebastian Sorger bot dem chilenischen Vorjahresfinalisten Tomas Barrios Vera einen tollen Kampf, verlor am Ende 1:6, 6:2 und 4:6. 

Matthias Uvjari, ebenfalls mit einer Wild Card im Danube Upper Austria Open powered by SKE im Hauptbewerb, wurde vom Franzosen  Hugo Gaston abserviert: 0:6, 1:6. 

Als letzter Österreicher war Davis-Cup-Held Jurij Rodionov am Montag an der Reihe. Der 26-Jährige unterlag US-Mann Darwin Blanch  6:1, 1:6 ,6:7(6). Das Ende war kurios: Rodionov lag beim Aufschlag seines Gegners im dritten Satz 4:5 und 0:40 zurück - und rettete sich ins Tie-Break. Dort führte er 6:2 und musste wenige Minuten später dem Amerikaner zum Sieg gratulieren. 

Mit einem Ausraster hat der argentinische Tormann Esteban Andrada von Real Saragossa in Spanien für Aufsehen gesorgt. Beim 0:1 im Zweitliga-Abstiegsduell bei SD Huesca verlor der 35-Jährige nach einem Platzverweis die Nerven und schlug den gegnerischen Kapitän Jorge Pulido mit einem Faustschlag nieder. 

Die Situation ereignete sich in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte. Andrada zeigte sich reumütig, bat Pulido um Verzeihung und akzeptierte die Konsequenzen.

Der Szene war eine VAR-Überprüfung vorausgegangen. Huesca-Kapitän Pulido stellte sich Andrada in den Weg, als dieser den Schiedsrichter ansprach. Daraufhin gingen mit dem Tormann die Nerven durch, für seine Aktion sah er Gelb-Rot. Die Situation geriet dermaßen außer Kontrolle, dass die Polizei eingreifen musste. 

Die Sportzeitungen "Marca" und "AS" schrieben am Montag auf der Titelseite jeweils von einer "wilden Attacke" und einem "Derby der Schande".

Glücklich war in Graz nur der Finanzvorstand: Gegen die Wiener Austria kamen fast 15.700 Zuschauer, die Merkur Arena war einmal mehr ausverkauft. An den enthusiastischen Fans lag es nicht, dass Meister Sturm zum vierten Mal in Folge remisierte. Auch dieses Mal war mehr als ein 1:1 möglich. 

Auch wenn die Steirer zehn Spiele unbesiegt sind, recht freuen konnte man sich nicht. "Insgesamt ein sehr enttäuschender früher Abend", sagt Trainer Fabio Ingolitsch.  "Ein Hoppala, zwei Aussetzer bei Standards, dann kassierst du Gegentore."

Das Hauptproblem ist aber die Offensive. Auch dieses Mal fiel der Ausgleich durch Paul Koller aus einem Standard - Sturm hat nun seit vier Spielen keinen Treffer aus dem Spiel erzielt. Die beiden Tore gegen den LASK erzielte Otar Kiteishvili jeweils aus einem Elfer. "Wir müssen zwingender werden, uns einfach mehr Chancen herausarbeiten. Und dann vor dem Tor effizienter werden", sagt Ingolitsch.  

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