Sport-News

Das ÖFB Cup Finale wird weitere drei Jahre im Wörthersee Stadion ausgetragen. Der ÖFB-Aufsichtsrat hat Klagenfurt, wo bereits dreizehn ÖFB Cup Endspiele stattgefunden haben, den Zuschlag als Finalstandort bis einschließlich 2029 erteilt. Das Endspiel der laufenden ÖFB Cup Saison 2025/26 war bereits im Rahmen der bestehenden Vereinbarung fix an Klagenfurt vergeben.

"Das Wörthersee Stadion bietet uns auch in den kommenden Jahren ideale Voraussetzungen für die Austragung des UNIQA ÖFB Cup Finales. Klagenfurt erfüllt seit Jahren sämtliche Anforderungen für ein Cup-Finale auf höchstem Niveau und garantiert weiterhin verlässliche Rahmenbedingungen. Zahlreiche Finalspiele haben gezeigt, dass das UNIQA ÖFB Cup Finale hier in einem stimmungsvollen und professionellen Umfeld stattfinden kann, das sich bei Vereinen und Fans gleichermaßen etabliert hat“, wird Bernhard Neuhold, Geschäftsführer der ÖFB Wirtschaftsbetriebe GmbH, in einer Aussendung zitiert.

In Italien sorgt der geplante Auftritt des Rappers Ghali bei der Eröffnungsfeier der bevorstehenden Olympischen Winterspiele für Wirbel. Die rechtspopulistische Regierungspartei Lega kritisierte den Auftritt des italienischen Künstlers mit tunesischen Wurzeln. „Es ist wirklich unglaublich, bei der Eröffnungszeremonie einen Israel-Hasser und Feind des Mitte-Rechts-Lagers zu haben“, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa aus Parteikreisen.

Ghali ist für seine propalästinensischen Positionen bekannt. Bei einem Auftritt beim Sanremo-Musikfestival vor zwei Jahren sagte er nach seiner Gesangseinlage „Stoppt den Genozid!“ und sorgte damit für heftige Kontroversen. Israels Botschafter in Rom warf dem Rapper damals vor, „Hass und Provokationen“ zu verbreiten. Der öffentlich-rechtliche Sender Rai, in dem das Festival übertragen wird, distanzierte sich später von Ghalis Ausspruch.

Scharfe Kritik von Regierungspartei

Die Regierungspartei Lega befürchtet, die Eröffnungsfeier mit weiteren Stars könne politisiert werden. „Die Winterspiele werden eine außergewöhnliche Visitenkarte für Italien vor den Augen der Welt sein, ein Ereignis, das durch jahrelange harte Arbeit Wirklichkeit wurde“, hieß es. „Italien und die Spiele verdienen einen Künstler, keinen propalästinensischen Fanatiker.“

Nach den Australian Open ist immer die Zeit, das erste Mal in der Saison Bilanz zu ziehen. Meine Ergebnisse im Jänner 2026 waren eigentlich gut: Titel beim ATP-Turnier in Brisbane, Semifinale beim ATP-Turnier in Auckland, zweite Runde bei den Australian Open – gesamt 430 ATP-Punkte. Vor einem Jahr hätte ich das blind unterschrieben. Dass wir dieses Jahr als Team damit nicht zufrieden sind, zeigt, dass wir weit gekommen sind, aber eben noch nicht am Ziel sind.

Zur Einordnung: Vor einem Jahr pendelte ich im Doppel-Ranking zwischen 45 und 55 der Welt. Nach einem guten Jahr 2025 stehe ich auf Rang 23 und damit so gut wie nie zuvor. Das bedeutet aber auch, dass für mich eine neue Zeitrechnung beginnt: Zwischen 50 und 23 in der ATP-Rangliste liegen 900 Punkte. Um es von 23 aus in die Top 10 zu schaffen, benötige ich über 3.000 zusätzliche Punkte. Stand heute habe ich circa 2.800 Punkte. Mathematisch muss man daher kein Kaiser sein, um zu verstehen, dass ich für einen Einzug in die Top 10 im Vergleich zu 2025 meine Punkte mehr als verdoppeln muss. Das ist nur mit Erfolgen bei großen Turnieren (Grand Slams, Masters 1000) möglich.

Ein bemerkenswerter Transfer wurde Montag Abend offiziell. Ifeanyi Ndukwe wechselt – wie vom KURIER bereits am 2. Jänner exklusiv vermeldet – zu Liverpool.

Da der 17-Jährige noch nicht volljährig ist, verlangte der englische Verband seither einige Extras, bevor all die Unterschriften auch Gültigkeit erlangten. So wurde etwa „More than Sport“, die Agentur des Austrianers, von der FA begutachtet.

Abflug im Sommer 

Am Wechsel selbst hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert: Der Innenverteidiger wird noch bis Saisonende für die Austria trainieren, vermutlich für die Young Violets in der 2. Liga spielen und im Sommer zum englischen Meister übersiedeln.

Laut KURIER-Informationen hat Liverpool Ndukwe zugesichert, dass der ÖFB-Hoffnungsträger im Sommer mit den Profis des Weltklubs trainieren darf und auch ins Trainingslager mitfliegen wird.

Michael Wagner stand auf der Bühne und referierte über die Austria und den Weg, den die Violetten in Zukunft gehen wollen. Von seinen Kollegen der Sportdirektoren-Zunft wurde er im Rahmen der Pressekonferenz zum Frühjahrsstart der Liga erfreut willkommen geheißen, er selbst kann vielleicht nicht wirklich Antwort geben auf die Frage, wie lange er die Position noch ausüben wird. 

Denn mit der Bestellung von Tomas Zorn als neuer Sportvorstand, die Dienstagfrüh über die Bühne gehen soll, erhält er einen neuen Vorgesetzten, der eigentlich in Zukunft die Richtung vorgeben soll.

Wagner referierte von der Philosophie, wieder vermehrt auf violette Eigengewächse zu setzen und äußerte die Hoffnung, dass im Klub nach Jahren der Turbulenzen Ruhe einkehre. Das wird aber wahrscheinlich nur dann geschehen, wenn sich eine Seite in dem lange schwelenden Machtkampf final durchsetzt und das alleinige Sagen hat.

Noch kann niemand konkret sagen, wie es bei der Austria weitergehen wird, vorstellbare Szenarien gibt es ein paar. Hier folgende Gedankenspiele ...

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