Nach 1.094 Tagen: Endlich wieder ein Sieg für die ÖSV-Abfahrer
Vincent Kriechmayr war in Courchevel eine Klasse für sich
Was hatten sich die österreichischen Abfahrer in den letzten Winter nicht alles anhören müssen, als das ÖSV-Team nicht nur einmal eine Abfuhr kassierte und auf den Siegespodesten fast ausschließlich andere Läufer zu finden waren.
3 Jahre ohne Sieg
Seit 15. März 2023 (!) waren die österreichischen Abfahrer einem Weltcupsieg hinterhergefahren. Nach 1.094 Tagen endete nun endlich diese lange Durststrecke. Vincent Kriechmayr, vor drei Jahren der letzte ÖSV-Sieger in Soldeu, gewann am Freitag die Abfahrt in Courchevel.
Vincent Kriechmayr feierte seinen 20. Weltcupsieg, den 10. in der Abfahrt
Vincent Kriechmayr lag nach einer nahezu fehlerfreien Fahrt im Ziel neun Hundertstelsekunden vor dem Italiener Giovanni Franzoni, auf Rang 3 landete Marco Odermatt.
20. Erfolg für Kriechmayr
Für den Oberösterreicher war es der 20. Sieg im Weltcup, und das auf einer seiner Lieblingspisten. In Courchevel hatte der 34-Jährige bereits 2022 die Abfahrt und den Super-G gewonnen.
Starke Team-Leistung
Das oft kritisierte österreichische Abfahrts-Team präsentierte sich im vorletzten Saisonrennen so stark wie schon lange nicht mehr:
Raphael Haaser raste auf den fünften Platz und erreichte damit sein bestes Abfahrtsergebnis. Daniel Hemetsberger landete auf dem sechsten Rang.
Marco Odermatt sicherte sich die Abfahrtskugel und den Gesamtweltcupsieg
2 Kugeln für Odermatt
Marco Odermatt war der lachende Dritte in dieser Abfahrt. Der drittplatzierte Schweizer fixierte den Sieg im Abfahrtsweltcup und triumphiert auch wieder im Gesamtweltcup.
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