Letzte Schritte Richtung Bundesliga: Der FC Wacker auf Abschiedstournee

Die Innsbrucker starten in der Westliga als Leader in die Frühjahrssaison.
Letzte Schritte Richtung Bundesliga: Der FC Wacker auf Abschiedstournee

Einmal noch nach Seekirchen. Eine Abschiedsvorstellung in Hohenems. Ein allerletztes Stadt-Derby gegen Reichenau. Dann hat es der FC Wacker Innsbruck geschafft und darf die Niederungen des Regional-Fußballs endlich hinter sich lassen.

Einzige Zulassung

Der zehnfache Meister wird ab Sommer wieder der Bundesliga angehören. Die Innsbrucker sind der einzige Klub aus der Regionalliga West, der um die Zulassung für die 2.Liga angesucht hat und führen die Tabelle klar an. 

Der Mission Wiederaufstieg steht also praktisch nichts im Wege.

Duell mit Brisanz

Mit dem Auswärtsspiel in Seekirchen beginnt am Samstag die Frühjahrsrunde und damit die Abschiedstournee des Traditionsklubs. 

Dieses Duell birgt Brisanz, denn Seekirchen ist nicht nur der erste Verfolger der Innsbrucker. Gegen den Aufsteiger aus Salzburg hatte der FC Wacker in der ersten Runde auch die bislang einzige Saison-Niederlage (0:2) kassiert.

Cheftrainer Sebastian Siller, der mit den Innsbruckern aus der 5.Liga durchmarschiert ist, ist gespannt auf den Auftritt seiner Mannschaft. "Nach vier Monaten ohne Pflichtspiel weiß keiner genau, wo er steht", betont der 36-Jährige.

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Im Training und in den Testspielen konnte Sebastian Siller freilich feststellen, dass der Konkurrenzkampf im Kader noch einmal größer geworden ist. "Es ist alles viel enger, das ist positiv."

2 Talente aus Uruguay

Mit Verteidiger Mauro Marichal (18) und Stürmer Anderson Rodriguez (19) holte der FC Wacker im Winter über die Vermittlung des FC Bayern zwei Talente aus Uruguay. Dazu kommt Quirin Rackl (20) vom FC Liefering.

"Wir werden den großen Kader brauchen, weil wir jetzt einmal nur englische Runden haben", weiß Sebastian Siller. Bereits am Dienstag wartet der Tiroler Cup, am Freitag steht im Tivolistadion das Stadtderby gegen Reichenau auf dem Programm.

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