Sport-News

Erstmals beginnt die Saison der DTM in Österreich. Am Samstag und Sonntag gehen in Spielberg die ersten beiden von insgesamt 16 Saisonrennen über die Bühne. Am Start sind acht Hersteller mit insgesamt 21 Fahrzeugen, in zwei sitzen Österreicher: Lucas Auer in einem Mercedes und Thomas Preining in einem Porsche.

Dramatisches Finale 2025

Im Vorjahr war Auer als Führender ins letzte Saisonrennen auf den Hockenheimring gegangen, die Meisterschaft ging in einem dramatischen Finale dann doch an den Türken Ayhancan Güven (der heuer in die Formel E gewechselt ist). „Dass man dann nicht gewinnt, ist tough“, sagt der 31-Jährige. „Es war bis dahin eigentlich die perfekte Saison.“ In seinem elften Jahr möchte sich der Neffe von Gerhard Berger erstmals den Gesamtsieg einfahren.

Gut 20 Minuten kam David Alaba am Freitag für Real Madrid zum Einsatz. Österreichs Teamkapitän wurde beim 1:1 der Madrilenen gegen Betis Sevilla in Minute 73 für den Niederländer Dean Huijsen eingewechselt. 

Real Madrid führte durch einen Treffer von Vinicius Junior (17.) lange Zeit 1:0, in der 94. Minute gelang Bellerin der Ausgleich. Real bleibt somit vor dem Spiel von Barcelona gegen Getafe acht Punkte hinter dem Tabellenführer.

Für David Alaba war es der erste Einsatz seit 2. März. Danach hatte er eine Wadenmuskelverletzung und saß in vier Spielen nur auf der Bank.  

Blau-Weiß Linz ist dem Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga näher gerückt. Das vormalige Schlusslicht gewann am Freitag gegen den SCR Altach vor heimischer Kulisse 3:0 (0:0) und baute den Vorsprung auf den Letzten WAC auf vorerst vier Punkte aus. Simon Seidl und Ronivaldo trafen in der 66. und 68. Minute im Doppelpack, Dominik Reiter legte in der Nachspielzeit nach. Es war der vierte Sieg für das Team von Trainer Michael Köllner im vierten Heimauftritt der Quali-Gruppe.

Altach verpasste die Möglichkeit, den Ligaverbleib vorzeitig abzusichern. Die Vorarlberger bleiben in der Quali-Gruppe Zweiter. Weiter geht es für die Elf von Ognjen Zaric mit dem wohl wichtigsten Auftritt der Saison. Am kommenden Freitag spielt Altach in Klagenfurt im Finale gegen den LASK um die Trophäe im ÖFB-Cup.

Im dritten Spiel innerhalb von sieben Tagen wollte Köllner bei Blau-Weiß mit David Bumberger und Isak Dahlqvist frische Energie auf den Flügelpositionen bringen. Bei den Altachern fehlte Topscorer Patrick Greil wegen einer Wadenblessur, an seiner Stelle agierte Moritz Oswald offensiver. Nach etwas mehr als zehn Minuten musste Zaric um den nächsten Offensivmann bangen. Ousmane Diawara und Fabio Varesi-Strauss krachten im Luftduell mit den Köpfen zusammen. Der Altacher konnte ebenso wie der Linzer Verteidiger aber mit Turban weiterspielen.

Linzer belohnen sich nach Pause

Die Hausherren agierten nach dem 3:0 gegen den WAC mit Selbstvertrauen und suchten den Weg zum Tor. Einem Treffer näher war in der ersten halben Stunde Altach durch Turbanträger Diawara, der am Tor vorbeischoss (18.). In einem von Minute zu Minute zerfahreneren Spiel hatte Blau-Weiß bis zum Pausenpfiff eine richtige Möglichkeit auf die Führung. Nach einem Vorstoß von Dahlqvist legte Ronivaldo für Bumberger quer, der aus zehn Metern aber nur Altachs Sandro Ingolitsch traf (42.).

Der kolumbianische Radprofi Cristian Camilo Muñoz ist nach einem Rennunfall in Frankreich im Alter von 30 Jahren gestorben. Der frühere Teamkollege von Superstar Tadej Pogacar starb an den Folgen eines Sturzes, den er am vergangenen Samstag bei der Tour du Jura in Frankreich erlitten hatte.

Nach Angaben seines Teams Nu Colombia wurde Muñoz nach dem Unfall zunächst wegen einer Knieverletzung behandelt und anschließend in eine Klinik in Oviedo in Nordspanien verlegt. Dort wurde eine schwer zu kontrollierende Infektion festgestellt - trotz medizinischer Versorgung verschlechterte sich sein Zustand und es kam zu Komplikationen, an denen er schließlich starb.

Die kolumbianische Radsportföderation erklärte, sein Tod hinterlasse "eine immense Lücke im kolumbianischen Radsport und in den Herzen all jener, die das Privileg hatten, ihn zu kennen". Sein Team zog sich aus Respekt nach eigenen Angaben von der aktuell in Spanien laufenden Asturien-Rundfahrt zurück.

Carlos Alcaraz muss verletzungsbedingt auf einen Start bei den French Open verzichten. Der Spanier zog sich in der Vorwoche beim Barcelona Open in seinem Erstrundenmatch eine Handgelenksverletzung zu.

Alcaraz hatte die French Open in den vergangenen zwei Jahren gewonnen, darunter im Vorjahr nach einem hochklassigen Finale gegen Jannik Sinner. Auch in dieser Sandplatzsaison galt der 21-Jährige als Favorit auf seinen dritten Titel in Folge in Paris. Zuvor hatte er im Finale des Monte Carlo Masters gegen Sinner verloren, ehe er nur zwei Tage später in Barcelona antrat – und sich dort verletzte.

„Nach den heutigen Untersuchungsergebnissen haben wir entschieden, dass es am vernünftigsten ist, vorsichtig zu sein und weder in Rom noch bei Roland Garros anzutreten, während wir den Heilungsverlauf weiter beobachten“, erklärte Alcaraz in einer Stellungnahme in den sozialen Medien. „Das ist eine schwierige Zeit für mich, aber ich bin sicher, dass wir stärker daraus hervorgehen werden.“

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