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Von Lukas Bergmann

Die SV Donau feierte in dieser Saison einige Achtungserfolge. Der Aufsteiger etablierte sich komfortabel in der oberen Tabellenhälfte der Regionalliga Ost. Deshalb hatten sie auch einige Siege zu bejubeln. Die Videos der Kabinenpartys sind jetzt ein Hit in den sozialen Medien. Ein Video aus der Kabine nach ihrem Sieg gegen Elektra letzte Woche hatte auf Instagram und TikTok über 900.000 Aufrufe.

Mikaela Shiffrin ist im Slalom weiter das Maß aller Dinge. Auch im vorletzten Saisonrennen in Åre fuhr die US-Amerikanerin in einer eigenen Liga und den nächsten Sieg ein.

Duell mit Aicher

Shiffrin setzte sich mit einem Vorsprung von einer knappen Sekunde vor Emma Aicher (GER) und Wendy Holdener (SUI) durch - für den Superstar war es der 109. Weltcupsieg.

Im Gesamtweltcup liegt Shiffrin nun 140 Punkte vor Aicher. Das Weltcupfinale in Lillehammer verspricht große Spannung.

Das Finale beim ATP-1000-Tennisturnier in Indian Wells bestreiten Jannik Sinner und Daniil Medwedew. Der Südtiroler bezwang den Deutschen Alexander Zverev 6:2, 6:4, danach fügte der Russe dem Spanier Carlos Alcaraz dessen erste Niederlage des Jahres zu. Medwedew behielt beim mit 9,4 Mio. US-Dollar dotierten Hartplatzturnier gegen den Weltranglistenersten mit 6:3, 7:6(3) die Oberhand. Alcaraz hatte zuvor 16 Siege in Folge und die Titel bei den Australian Open und in Doha geholt.

Für Alcaraz war es die erste Niederlage seit den ATP Finals in Turin im November. "Gegen jemanden wie Carlos spielt man oft, und man verliert oft", sagte Medwedew, der unabhängig vom Finalausgang in die Top 10 der Weltrangliste zurückkehren wird. "Er ist ein fantastischer Spieler mit unglaublichen Schlägen, Verteidigung, Angriff, Return - einfach alles. Da musst du also in Topform sein", sagte er über Alcaraz.

Alcaraz erklärte, er habe Medwedew noch nie so spielen gesehen. "Ich wusste, dass er aggressiv spielen würde, aber die Art und Weise, wie er es getan hat, hat mich sehr überrascht. Er hat keinen einzigen Schlag verfehlt." Ihm sei klar gewesen, etwas anders machen zu müssen, aber Medwedew habe für jeden Schlag eine Lösung gefunden. "Ich muss das Positive an dieser Niederlage sehen. Es geht darum, dass die Leute und die Spieler denken, auf diesem Niveau spielen zu müssen, wenn sie mich schlagen wollen."

Sinner führt 8:7 gegen Medwedew

Wimbledonsieger Sinner bot eine souveräne Vorstellung. Schon nach 31 Minuten holte er sich den Satzgewinn, der zweite Durchgang blieb länger offen, Zverev hatte sogar eine Break-Chance, doch letztlich stand er auf verlorenem Posten. Der Tennis-Star aus Italien blickte dem Finale entgegen. "Daniil ist auf sehr hohem Niveau zurück. Er hat eine sehr gute Balance auf dem Platz gefunden. Er hat den Titel in Dubai gewonnen, ist hierhergekommen und hat großartige Ergebnisse erzielt. Unser letztes Spiel ist auch schon eine Weile her. Mal sehen, was kommt."

Zuletzt spielten die beiden bei den ATP Finals 2024 gegeneinander, als Sinner seinen dritten Sieg in Folge gegen Medwedew feierte. Im Head-to-Head steht es 8:7 für Sinner.

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