Sport-News

Crans-Montana im Schweizer Kanton Wallis hat im noch jungen Jahr 2026 schon viel mitgemacht. Nach der Brandkatastrophe in der Silvesternacht wurde auch beim Weltcup-Super-G der Frauen an die Opfer gedacht. Am Ende fuhr mit Malorie Blanc eine Lokalmatadorin, die wenige Kilometer vom Zielgelände entfernt wohnt, zu ihrem ersten Weltcupsieg.

"Ich liebe Crans-Montana. Ich liebe die Strecke und die Leute hier", sagte die Premierensiegerin (22). Das Podest komplettierten Sofia Goggia (ITA) als Zweite und Breezy Johnson (USA). Die Österreicherinnen hatten bei der Olympia-Generalprobe mit der Entscheidung nichts zu tun. Ariane Rädler, Cornelia Hütter und Mirjam Puchner belegten die Plätze sieben bis neun. Ein Lichtblick war Julia Scheib. Die RTL-Spezialistin war in ihrem vierten Weltcup-Super-G im oberen Abschnitt sogar schneller als Blanc, landete schließlich auf Rang 21.

Lilli Tagger hat am Samstag ihr bisher größtes Turnier auf ITF-Niveau gewonnen. Die 17-jährige Osttirolerin besiegte beim ITF-W100-Turnier in Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Finale die Britin Harriet Dart 6:4,6:2 und holte ihren vierten Titel auf Challenger-Level. Tagger bekommt für ihren bisher wertvollsten Turnier-Titel, den sie ohne Satzverlust geschafft hat, 100 Punkte. Sie verbessert sich damit im WTA-Ranking um 25 Positionen erstmals in die Top 130.

Schon in der kommenden Woche geht es für den Schützling von Francesca Schiavone im indischen Mumbai weiter, wo sie ein WTA125-Turnier bestreitet. Tagger hatte zuvor auf ITF-Level die Turniere in Terrassa, Bukarest und Kursumlijska Banja gewonnen. Ihr bisher größter Erfolg war das Erreichen des Endspiels beim WTA250-Turnier in Jiujiang vor knapp drei Monaten. 

Der LASK steht im Halbfinale des ÖFB-Cups. Im Linzer Viertelfinal-Derby gegen Blau-Weiß lagen die favorisierten Athletiker am Freitagabend 0:2 zurück, schafften aber noch die Wende. Moses Usor traf in der 83. Minute entscheidend für die Elf von Dietmar Kühbauer. Der holte seinen neunten Sieg im zehnten Pflichtspiel als LASK-Coach. Sein Gegenüber Michael Köllner hielt mit dem Schlusslicht eine Halbzeit lang voll mit, ehe sich die Klasse des Gegners durchsetzte. 

Blau-Weiß führte nach einem Blitztor von Isak Dahlqvist (2.) und einem Treffer von Shon Weissman (18.) 2:0, ehe der Bundesliga-Zweite durch Sasa Kalajdzic (35.) und George Bello (57.) verdient zurückschlug. Beim entscheidenden Treffer leistete der starke Kalajdzic außerdem die Vorarbeit.

Eine neue Studie macht eindrucksvoll sichtbar, welchen gesamtgesellschaftlichen Nutzen der Fußball in Österreich bringt - 2,9 Milliarden Euro pro Jahr. Neben den wirtschaftlichen Impulsen hat der Fußball auch messbare positive Effekte auf Gesundheit, Wohlbefinden des Einzelnen und die Gesellschaft im gesamten. 

Das Ergebnis: Fußball rechnet sich. Jeder Euro, der aus öffentlichen Mitteln in den Fußball investiert wird, kommt 27-fach wieder als Steuern und Abgaben oder in Form von Einsparungen retour.

ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll und Studienautorin Dr. Anna Kleissner, geschäftsführende Gesellschafterin der Econmove GmbH, präsentierten am Freitag am ÖFB Campus die zentralen Ergebnisse der Studie „Der Social Return on Investment des Fußballs – zur ökonomischen und sozioökonomischen Bedeutung des Fußballs in Österreich“

„Diese Studie macht deutlich, dass der Fußball in Österreich ein zentraler gesellschaftlicher und ökonomischer Faktor ist", zeigt sich Josef Pröll stolz. "Er verbindet wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit sozialer Verantwortung, gesundheitlichem Nutzen und starkem freiwilligem Engagement.“

Jeder 450. Euro, der in Österreich erwirtschaftet wird, hängt am Fußball, das entspricht knapp 1 Mrd. Euro Wertschöpfung. 376,6 Millionen Euro fließen in Form von Steuern und Abgaben an die Gebietskörperschaften. Und Fußball ist überdurchschnittlich beschäftigungsintensiv: Mit 21.397 Arbeitsplätzen steht der Fußball für 0,42 Prozent aller Erwerbstätigen in Österreich.

Österreichs nordische Kombinierer haben zum Auftakt des Seefeld-Triples einen Doppelsieg gelandet. Im Massenstartbewerb setzte sich am Freitag Johannes Lamparter nach dem 10-km-Langlauf und einem Sprung mit 0,5 Punkten vor Stefan Rettenegger durch. Dritter wurde 4,4 Zähler zurück der Norweger Andreas Skoglund.

Bei den Frauen gab es über 5 km und einem Sprung einen Premierensieg der US-Amerikanerin Alexa Brabec, Katharina Gruber wurde als beste Österreicherin Zehnte. 

Der KURIER-Sport empfiehlt