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Diese Nachricht trifft Österreichs Fußballfans und Ralf Rangnick hart: Der Teamchef muss bei der bevorstehenden WM in den USA auf einen seiner besten Offensivspieler verzichten. Christoph Baumgartner fällt mit einer Verletzung im Oberschenkel aus.

Der 26-Jährige verletzte sich beim Aufwärmen vor dem Spiel am Montag in Wien gegen Tunesien. Beim 1:0-Sieg wurde der Niederösterreicher von Michael Gregoritsch in der Startformation ersetzt. Baumgartner wäre bei der WM wohl auf der Position des "Zehners" gesetzt gewesen.

Die WM-Generalprobe der österreichischen Nationalmannschaft ist letztlich mit einem 1:0-Erfolg durch ein Tor von Marcel Sabitzer gegen Tunesien gelungen, zeigte dem ÖFB-Team aber auch Unwägbarkeiten auf, die bei der WM-Endrunde zukommen können. Denn lange Zeit war der Test im Wiener Prater ein echter Härtefall, den man schließlich in Unterzahl noch lösen konnte.

 

Rot für Laimer

Teamchef Ralf Rangnick hatte in Aussicht gestellt, dass die Startelf gegen Tunesien identisch mit jener beim ersten WM-Spiel gegen Jordanien sein könnte. Gut möglich somit, dass er Konrad Laimer als Linksverteidiger sieht wie beim letzten Test im Wiener Prater, weil Jordanien rechts in der Offensive besondere Stärken aufweist.

Alexander Antonitsch ist derzeit für Servus TV für die French Open im Einsatz. Und hat eine besondere Freude. Zum einen, weil sein Neffe Neil Oberleitner am Dienstag mit dem Tschechen Petr Nouza um den Einzug ins Doppel-Halbfinale spielt, zum anderen weil zwei Viertelfinalisten im Einzel beim Generali Open in Kitzbühel (18. bis 25. Juli) aufschlagen. Dort, wo der mittlerweile 60-Jährige seit 2011 Turnierdirektor ist. 

Mit Flavio Cobolli kommt einer der spannendsten Spieler der neuen Generation nach Tirol. Der Italiener hat sich in den vergangenen beiden Jahren eindrucksvoll in der Weltspitze etabliert und qualifizierte sich am Montag mit einem Viersatz-Erfolg über US-Mann Zachary Svajda für das Viertelfinale bei den French Open. 

Gemeinsam mit Mateo Berrettini gewann Cobolli im Vorjahr in Bologna den Davis Cup. Und Landsmann Berrettini steht in Roland Garros nach einem Dreisatz-Erfolg über Sinner-Bezwinger Juan Manuel Cerundolo ebenfalls im Viertelfinale.

Nach dem Wegfall von Bad Waltersdorf und zuvor Salzburg ist Florian Leitgeb Mr. Challenger in Österreich. Der Sohn von Legende Ronnie verantwortet die letzten beiden Turniere dieser Serie in Österreich. In Mai war Mauthausen an der Reihe, von 7. bis 13. September ist es Tulln mit den NÖ Open.

„Wir haben gezeigt, dass wir immer ein sehr attraktives Spielerfeld nach Tulln bringen, auch wenn man sich dann die Weiterentwicklung dieser Spieler anschaut“, erinnerte Leitgeb zum Beispiel an Flavio Cobolli, der 2023 in Tulln bis ins Semifinale gekommen war und nun im Viertelfinale der French Open steht. Im Vorjahr gewann Neil Oberleitner mit Joel Schwärzler den Doppeltitel. Der Wiener hat mittlerweile mehr auf seiner Visitenkarte stehen. Zum Beispiel ein Viertelfinale bei den French Open, in dem er am Dienstag mit dem Tschechen Petr Nouza auf das italienische Top-Duo Bolelli/Vavassori.

Die abfällige Aussage über Schiedsrichterin Ana Carvalho bei den French Open kostet Tennisprofi Adolfo Daniel Vallejo die Hälfte seines Preisgeldes. Turnierdirektorin Amelie Mauresmo sagte bei einer Presserunde, der Paraguayer müsse 65.000 Dollar (55.822,74 Euro) zahlen. Zuvor hatte das Grand-Slam-Turnier in Paris in diesem Zusammenhang "jegliche sexistische Äußerung" aufs Schärfste verurteilt und "eine empfindliche Geldstrafe" angekündigt.

Der 22-Jährige hatte nach seiner dramatischen Fünfsatzniederlage in der zweiten Runde gegen den Franzosen Moise Kouame (17) zum Tennis-Magazin Clay gesagt: "Ein solches Match muss von einem Mann geleitet werden, für eine Frau ist das sehr schwierig."

Vallejo entschuldigte sich

In dem knapp fünfstündigen Match auf dem Court Suzanne Lenglen war die Stimmung aufgeheizt, die vielen Franzosen auf den Rängen hatten mächtig Stimmung für ihren Jungstar Kouame gemacht. Bei diesen Bedingungen brauche man "viel Kraft, um gegen die Zuschauer anzukommen", meinte Vallejo.

Der Tennisprofi hat sich für seine Aussagen bereits in den sozialen Medien entschuldigt. Er sei "sehr aufgebracht und emotional aufgewühlt" gewesen, schrieb Vallejo bei Instagram. Seine Aussagen seien aber falsch interpretiert worden: "Ich möchte außerdem klarstellen, dass ich ihr die Niederlage nicht anlaste, sie hat während des gesamten Spiels eine gute Leistung gezeigt."

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