Sport-News

Doppel-Olympiasiegerin Anna Gasser hat nach langer Verletzungspause ein vielversprechendes Comeback gegeben. Die Kärntnerin erreichte am Freitag in Laax in der Qualifikation des Snowboard-Slopestyle-Weltcups als Vierte das Finale. Die Entscheidung der besten zehn findet am Sonntag statt. Hanna Karrer schied als 21. aus.

Für Gasser ist es der erste Wettkampf der Saison, bisher war sie wegen einer im Sommer erlittenen Schulterverletzung ausgefallen. Im Weltcup war Gasser zuletzt vor einem Jahr ebenfalls in Laax am Start gewesen und hatte damals im Slopestyle Rang vier belegt. In ihrer Paradedisziplin Big Air wird die 34-Jährige vor den Olympischen Spielen im Februar in Italien mit den X-Games in Aspen ebenfalls nur einen Bewerb bestreiten. 

Am Wochenende des 30. Jänner und 1. Februar soll in Crans-Montana der Ski-Weltcup stattfinden. Das Organisationskomitee hat nun gemeinsam mit der FIS entschieden, wie das Rennwochenende ablaufen soll. 

An den sportlichen Plänen wird - trotz der Brandkatastrophe in einer Bar mit 40 Todesopfern in der Silvesternacht - festgehalten. Diverse Rahmenveranstaltungen im Zentrum von Crans-Montana werden allerdings abgesagt.

Im Zielstadion werde es "ein dezentes Rahmenprogramm" geben, wie Swiss-Ski in einer Aussendung nun bekanntgab: "Mit Momenten und Gesten des Schweigens und Gedenkens.

Die Begründung, am sportlichen Programm festzuhalten, liefert Diego Züger vom Schweizer Skiverband: "Für die Gemeinschaft von Crans-Montana, für die Gemeinschaft des Schneesports und für viele andere Menschen sind der Sport und diese Weltcup-Rennen Quellen der Zuversicht und der Hoffnung in Zeiten der emotionalen Bewältigung dieser Tragödie."

Diese Hoffnung habe die Veranstalter bestärkt, die Rennen durchzuführen, so Ex-Skirennläufer Didier Defago, CEO des Organisationskomitees: "Seit der Silvesternacht sind wir alle in Betroffenheit und Trauer vereint; wir werden uns ein Leben lang an diese Tragödie erinnern."

Österreich stellt in diesem Olympia-Winter bislang das stärkste Super-G-Team im Weltcup

Nach den Siegen von Vincent Kriechmayr (Beaver Creek) und von Marco Schwarz (Livigno) und den zwei dritten Plätzen von Raphael Haaser raste in Wengen mit Stefan Babinsky der nächste ÖSV-Athlet auf das Stockerl.

Der 29-jährige Steirer hatte in diesem Winter bereits im Super-G von Copper Mountain mit Rang 4 an die Top 3 angeklopft, in Wengen musste Stefan Babinsky nur dem Italiener Giovanni Franzoni den Vortritt lassen und bejubelte als Zweiter den ersten Podestplatz seiner Weltcup-Karriere.

Und es startet mit einem Knallertag, der Sonntag wird bei den Australian Open bereits zum Super Sunday. Der brandneue Spielplan für das erste Grand-Slam-Turnier hat es bereits in sich. 

Vor allem die Night Session (ab 9 Uhr MEZ) wird zur Attraktion, beide Weltranglisten-Erste sind schon im Einsatz. Diese wird nämlich von Aryna Sabalenka gegen die Französin Tiantsoa Rakotomanga Rajaohna eröffnet. Und unmittelbar danach ist Carlos Alcaraz an der Reihe, dieses Match wird von Servus TV übertragen. Der Spanier ist gegen den australischen Lokalmatador Adam Walton ebenfalls Favorit. 

Alexander Zverev wird da schon frisch geduscht sein. Die deutsche Nummer eins darf ebenfalls im größten Stadion ran, allerdings schon am Nachmittag (in der Nacht auf Sonntag, MEZ). Zverev eröffnet ja gegen den Kanadier Gabriel Diallo

Beim ATP-Turnier in Auckland haben Alexander Erler und Lucas Miedler ein österreichisches Doppel-Finale knapp verpasst. Erler, Stammspieler im "KURIER Austria Davis Cup Team",  zog am Freitag mit seinem US-Partner Robert Galloway nach zwei hauchdünn gewonnenen Partien ins Endspiel ein, Miedler schaffte dies aber nicht. 

Der an Nummer zwei gereihte Niederösterreicher gewann zwar mit dem Portugiesen Francisco Cabral sein Viertelfinalmatch, im Halbfinale kam aber das Aus gegen die Franzosen Theo Arribage/Albano Olivetti. Dennoch reisen Cabral/Miedler mit einem guten Gefühl nach Melbourne, immerhin gewannen sie in der Vorwoche das Turnier von Brisbane

Diese sind nun Finalgegner von Erler/Galloway. Dass gleich zwei Matches an einem Tag gespielt werden mussten, war die Folge des verregneten Donnerstags, an dem Erler und Miedler jeweils nicht spielen konnten.

Der KURIER-Sport empfiehlt