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ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick? Crystal-Palace-Coach Oliver Glasner? Die AC Milan wirbelte in Fußball-Österreich bei ihrem Versuch, die sportliche Führung des Traditionsvereins aus Italien neu aufzustellen, viel Staub auf. 

Laut dem italienischen Transfer-Insider Fabrizio Romano soll nun die Entscheidung gefallen sein. Romano vermeldete am Montag auf Social Media, dass sich Milan mit dem 41-jährigen Portugiesen Ruben Amorim geeinigt haben soll. 

Demnach soll ein Vertrag bis mindestens Sommer 2028 unterschrieben werden, mit Option auf ein weiteres Jahr. 

Amorim war bei Manchester United im Jänner verabschiedet worden, nachdem auch er es nicht schaffte, das Team zurück in die Erfolgsspur zu bringen.

Das erste Mal seit 2014 gewinnt Deutschland ein Auftaktspiel bei einer Fußballweltmeisterschaft und schon ist die Euphorie zurück im Nachbarland. Das hätte aber auch ganz anders kommen können. 21. Minute, eine kurze Unachtsamkeit der deutschen Defensive und der Linksaußenspieler Comenencia vom FC Zürich gleicht zum 1:1 für Curaçao aus. Ein kurzer Schockmoment. Findet auch die Wochenzeitung „Die Zeit“: „Nach leisen Zweifeln in Halbzeit eins gewinnt Deutschland gegen Außenseiter Curaçao letztlich klar.“ Das deutsche Fußballmedium „11 Freunde“ nimmt den zwischenzeitlichen Curaçao-Ausgleich im Nachgang mit Humor und titelt heute Morgen: „Kurz kamen sie ins Schwitzen, nur kurz.“ Gemeint ist damit klarerweise das deutsche Nationalteam. 

„Historischer Erfolg“

Beim Boulevardblatt „Bild Zeitung“ schreibt man nicht nur von einem „Statement“ zum Auftakt, man kramt auch gleich in den Geschichtsbüchern und erwähnt einen „historischen Rekord“, der mit dem 7:1 geknackt wurde. Mit 239 Toren bei Weltmeisterschaften hat die deutsche Nationalmannschaft nun eben den fünfmaligen WM-Sieger Brasilien von der Spitze der ewigen WM-Torschützenliste verdrängt. 

Anerkennung aus Brasilien 

Das 7:1 dürfte wohl in einem Land einen Schreckenstag in Erinnerung gerufen haben. Der letzte Sieg in dieser Höhe war bekanntlich gegen Brasilien im WM-Halbfinale 2014. Die brasilianische Tageszeitung „O Tempo“ schreibt: „Deutschland beschert Curaçao einen Brasilientag. Die viermaligen Weltmeister ließen die brasilianischen Zuschauer das Trauma erneut durchleben: Sie wiederholten das gnadenlose 7:1, das uns vor zwölf Jahren Tränen in die Augen getrieben hatte.“ 

Auch die Zeitung „O Globo“ erinnert sich: „‚Jetzt weiß Curaçao, wie es ist‘: Memes verbreiten sich viral in den sozialen Netzwerken, nachdem Deutschland gegen die Nationalmannschaft von Curaçao mit 7:1 gewonnen hat.“ In Deutschland, etwa bei derFrankfurter Allgemeinen“ zeigt man sich mit solchen Vergleichen noch etwas vorsichtiger, schreibt aber: „Deutscher Höhenflug gegen Curaçao“. 

Fußballverbände aus Afrika, Asien und der Karibik haben Kritik von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin an der Weltmeisterschaft mit 48 Nationen wegen „uninteressanter Spiele“ zurückgewiesen.

„Für unsere Länder ist kein WM-Spiel bedeutungslos“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Senegal, Kap Verde, Curaçao, Usbekistan, Haiti und der Demokratischen Republik Kongo sowie deren Unterstützer Algerien, Tunesien, Marokko, Ägypten, Ghana, Elfenbeinküste und Südafrika. 

Dass die japanischen Fans für ihre Ordentlichkeit bekannt sind, haben sie bei Weltmeisterschaften mehrfach bewiesen, etwa bei den 2018 in Russland oder 2022 in Katar

Und auch beim Gruppe-F-Auftakt gegen die Niederlande (2:2 nach spätem Ausgleich durch Ex-Glasner-Spieler Daichi Kamada) zeigten sich die Anhänger der "Samurai Blue" in bester Manier. Nach den Spielen wurde das Dallas Stadion nicht vorzeitig verlassen, sondern erst die Müllsäcke ausgepackt.

So zogen die Fans Sitzreihe für Sitzreihe durch das Stadion und sammelten jedes noch so kleine Stück auf. Auch ein Rollstuhlfahrer war dieser "Pflicht" nicht entbunden. Die Japaner waren allerdings nicht alleine, denn es gab prominente Unterstützung: Jameis Winston, der bei der WM als Experte des TV-Senders FOX im Einsatz ist, beteiligte sich an der Aufräumaktion.

Der 32-jährige Winston, der für die NFL-Franchise New York Giants spielt, streifte sich ein Japan-Trikot mit der Nummer 4 über und füllte Müllsack um Müllsack.

Mit seinem ersten Grand-Prix-Sieg in Ferrari-Rot ist Lewis Hamilton der nächste Meilenstein in seiner außergewöhnlichen Formel-1-Karriere gelungen. Der 41-jährige Brite, siebenfacher Weltmeister, erfüllte sich in Barcelona einen Kindheitstraum und durfte am Sonntag nach 686 langen Tagen wieder eine Sektdusche auf dem obersten Podest genießen. Der Rekordsieger bewies mit dem 106. Grand-Prix-Triumph nicht nur seinen Zweiflern, dass er noch um den achten WM-Titel fahren kann.

„Wie findet man die richtigen Worte, um ein Gefühl zu beschreiben, das deine kühnsten Träume übertrifft?“, fragte Hamilton nach einem schier ewigen Interviewmarathon in Katalonien. Dann bekräftigte er, dass er wirklich an seine Entscheidung geglaubt habe, zur Saison 2025 von Mercedes zu Ferrari zu wechseln. „Ich habe daran geglaubt, was dieses Team erreichen kann, was wir gemeinsam erreichen können.“ Nun folgte eine Belohnung.

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