Sport-News

Zweitliga-Tabellenführer SKN St. Pölten hat sich mit Stürmer-Routinier Marco Djuricin verstärkt. Der 33-Jährige, der im Herbst für Ligakonkurrent Vienna nur zwei Tore erzielte, soll die Niederösterreicher zurück in die Bundesliga schießen. 

Djuricin stürmte in seiner Karriere bereits für Red Bull Salzburg, Sturm Graz und Austria Wien und zwei Mal für das ÖFB-Team. "Er wird uns sicherlich weiterhelfen, ist eine absolute Verstärkung. Auf dem Platz. Aber auch für unsere Youngster in der Kabine", meinte SKN-Trainer Cem Sekerlioglu.

St. Pölten startet am 20. Februar mit einem Punkt Vorsprung auf das Trio Amstetten, Admira und Austria Lustenau ins Frühjahr. Auftaktgegner ist die Vienna in Wien.

Nina Ortlieb ist ein echtes Phänomen. Jede andere hätte die Rennski wahrscheinlich schon längst ins Eck gestellt und ihre Karriere beendet.

30 Operationen musste die 29-jährige Vorarlbergerin über sich ergehen lassen, es ist gerade einmal ein Jahr her, dass sich Ortlieb zum zweiten Mal den Unterschenkel brach.

Stehauffrau

Trotzdem meldete sich die Stehauffrau aus Oberlech auch nach dem letzten Rückschlag zurück und klopfte nun im Weltcup sogar wieder ans Podest an.

Hätte am Samstag auf der Olympiaschanze von 1972 in Sapporo der Olympia-Bewerb stattgefunden, die österreichischen Skispringer hätten einen Absturz erlitten. 

Trotz einer mannschaftlich starken Leistung, trotz 7 Springern in den Top 18. Denn auf dem Podest war kein ÖSV-Adler zu finden.

Rückfall im Finale

Jan Hörl landete im ersten Bewerb in Sapporo als bester Österreicher auf dem vierten Platz. Nach dem ersten Durchgang hatte der Salzburger noch geführt und durfte sich berechtigte Hoffnungen auf seinen sechsten Weltcupsieg machen.

Im zweiten Durchgang wurde Hörl noch vom slowenischen Sieger Domen Prevc und den beiden Japanern Naoki Nakamura und Ren Nikaido überflügelt und fiel vom Stockerl.

Österreich hat bei der Handball-EM schon im zweiten Spiel das erste Finale. Gegen Spanien braucht man am Samstag (18 Uhr/live auf ORF1) einen Sieg, um die Chance auf die Hauptrunde zu wahren. Der Auftakt hatte eine Niederlage gegen Deutschland, aber auch einige wichtige Erkenntnisse gebracht. Beispielsweise, dass die unter Teamchef Iker Romero adaptierte Deckung sehr gut funktionierte, dass man gut mithalten konnte, obwohl Kreisläufer Tobi Wagner keinen guten Tag erwischte und Leader Mykola Bilyk aufgrund seiner Physis im Spiel viele Pausen einlegen musste.

Ein Überraschungsmann in der Hauptrolle

Die positive Überraschung war Jakob Nigg, der im Sommer von den Fivers nach Stuttgart gewechselt war und nun am rechten Flügel durch die Verletzung von Franco Lastro gesetzt ist.

Die Handballer aus Slowenien und Montenegro haben bei der EM einen Rekord aufgestellt. 81 Tore fielen beim 41:40-Sieg der Slowenen in ihrem ersten Gruppenspiel in Oslo. Die bisherige EM-Bestmarke datierte nach Angaben der Europäischen Handball-Föderation (EHF) aus dem Jahr 2016. Damals setzte sich Belarus mit 39:38 gegen Island durch. 

Der KURIER-Sport empfiehlt