Sport-News

Das sind gute Nachrichten! Wie Eishockey-Rekordmeister KAC am Donnerstag mitteilte, befindet sich Jordan Murray auf dem Weg der Besserung. Am Donnerstagmorgen kam die Nachricht aus dem Klinikum Klagenfurt, dass sich der 33-jährige Verteidiger auf dem Weg der Besserung befindet und bereits in den kommenden Tagen auf die Normalstation verlegt werden soll.

Murray war zum Auftakt der Viertelfinalserie gegen Fehervar am Dienstag zusammengebrochen und erlitt einen Herzstillstand. Der Kanadier musste auf dem Eis mehrmals wiederbelebt werden. Ein zufällig anwesender Notfallmediziner unterstützte und schritt wohl entscheidend ein. 

Am Mittwoch wurde der Spieler auf der Intensivstation aus dem Tiefschlaf geholt. Beim KAC, als auch bei den Ungarn herrscht große Erleichterung. Bei Fehervar ist Stürmer Darren Archibald ein Freund von Murray aus gemeinsamen Zeiten bei Wolfsburg.

Nach Gesprächen von allen Beteiligten entschied die Liga, dass die Viertelfinalserie zwischen dem KAC und Fehervar wie geplant als Best-of-Seven-Serie gespielt werden soll. Beide Teams und ihre Spieler hatten laut ICEHL den klaren Wunsch danach. Los geht es am Sonntag.

Die Spieltermine

  • Sonntag, 15.03.2026, 18:00 Uhr
  • Dienstag, 17.03.2026, 19:15 Uhr
  • Donnerstag, 19.03.2026, 19:15 Uhr
  • Samstag, 21.03.2026, 19:15 Uhr
  • Montag, 23.03.2026, 19:15 Uhr (falls notwendig)
  • Mittwoch, 25.03.2026, 19:15 Uhr (falls notwendig)
  • Freitag, 27.03.2026, 19:15 Uhr (falls notwendig)

Real Madrid dürfte auch heuer wieder zum Alptraum von Manchester City in der Champions-League werden. Nach dem klaren 3:0-Heimerfolg am Mittwoch im Achtelfinal-Hinspiel im Estadio Santiago Bernabeu spricht alles für den Rekordchampion. Das vor allem dank Federico Valverde, der in Abwesenheit des verletzten Kylian Mbappe mit seinem ersten Hattrick in der „Königsklasse“ brillierte. „Das war unglaublich. Jeder würde von einer Nacht wie dieser träumen“, sagte Valverde. Vor allem wenn man bedenkt, dass das Tore schießen nicht zur Hauptaufgabe des Mittelfeldspielers zählt.

In den 38 Saison-Pflichtspielen zuvor hatte es der 27-Jährige auf genau so viele Tore gebracht wie nun auf einmal. Seine CL-Karriere-Torbilanz verdoppelte er im 76. Spiel auf sechs Treffer. „Was das Tore schießen angeht, war es sicher das beste Spiel meiner Karriere. Ich hatte echt Spaß - es ist schon lange her, dass ich so viel Freude an einem Spiel hatte“, meinte der Matchwinner. 

Viel Lob für Valverde

Valverde umdribbelte Goalie Gianluigi Donnarumma (20.), traf mit links ins Eck (27.) und legte den Ball in der Luft gekonnt an Marc Guehi vorbei, um mit dem zweiten Kontakt sehenswert abzuschließen (42.). „Das ist es, was der Trainer von mir verlangt hat. Dass ich nach vorne gehe, angreife und in gefährlichen Situationen ankomme“, erläuterte Valverde. Man habe mehr Spieler in dem Raum gehabt, wo man versuche, den Ball zu halten. „Das gab mir die Freiheit, mehr anzugreifen, und die Jungs haben mir einige brillante Pässe zugespielt“, ergänzte der Real-Akteur. Sein Coach, der auch ÖFB-Star David Alaba weiter wegen Wadenproblemen vorgeben musste, war begeistert. „Er ist der Juanito des 21. Jahrhunderts, hat alles, was man braucht, um ein großartiger Spieler von Real Madrid zu sein“, sagte Alvaro Arbeloa.

Neuer Guide, gewohntes Ergebnis. Veronika Aigner fuhr im Riesentorlauf der sehbeeinträchtigten Skifahrerinnen bei den Paralympics in Cortina ihre bereits vierte Medaille ein, die dritte in Gold. Der Sieg fiel deutlich aus, die Niederösterreicherin hatte am Ende 2,56 Sekunden Vorsprung auf die Italienerin Chiara Mazzel (mit Guide Fabrizio Casal).

Auf Platz drei folgte Elina Stary, die mit Guide Stefan Winter, über ihre zweite Medaille bei diesen Winterspielen jubelte. Sie hatte schon 6,67 Sekunden Rückstand. Sie sprach danach von einer soliden Fahrt, hätte aber auch Schwierigkeiten gehabt ihren Guide zu sehen: "Ich tu mir mit der Sicht hier total schwer". "Offensichtlich muss ich ein bisschen zunehmen, dann sieht sie mich besser", scherzte Winter. Stary freut sich jetzt auf den Slalom: "Das ist meine beste Disziplin."

Roger Federer war schon auf dem Court dafür bekannt, dass er unglaublich smart und elegant auftritt. Das hat sich der 44-jährige Schweizer auch im Geschäftsleben bewahrt. Laut der neuen Milliardärsliste des US-Magazins Forbes ist Federer erstmals Milliardär. 

Mit einem geschätzten Netto-Vermögen von 1,1 Milliarden Dollar (0,95 Milliarden Euro) ist Federer die Nummer 3.185 der reichsten Menschen der Welt. In der Schweiz soll Federer die Nummer 138 sein. 

Der Brite Jack Draper sorgte beim Masters in Indian Wells für eine Überraschung und warf Novak Djokovic aus dem Bewerb. Der 24-Jährige setzte sich im Achtelfinale nach 2:35 Stunden mit 4:6, 6:4, 7:6 (5) durch.

Die Partie bot über weite Strecken Tennis auf höchstem Niveau mit spektakulären Ballwechseln. Draper bewies dabei starke Nerven: Beim Stand von 5:4 im dritten Satz servierte er bereits zum Match, ließ Djokovic jedoch noch einmal ausgleichen. Im anschließenden Tiebreak behielt der Brite schließlich die Oberhand. „Ich habe dieses Spiel durch Entschlossenheit gewonnen, indem ich versucht habe, Probleme zu lösen und eine großartige Einstellung zu zeigen“, sagte Draper danach.

Draper feierte erst im Februar sein Comeback

Der Erfolg wiegt umso schwerer, weil Draper erst vor wenigen Wochen auf die Tour zurückgekehrt ist. Nach einer verletzungsbedingten Pause seit dem vergangenen Sommer feierte er im Februar in Dubai sein Comeback. In Indian Wells bezwang er zuvor bereits Roberto Bautista Agut und Francisco Cerúndolo, ehe er nun auch den Weltranglisten-Dritten und Finalisten der Australian Open ausschaltete. „Ich bin stolz darauf, wie ich mich wieder gefangen habe“, sagte Draper mit Blick auf den engen Entscheidungssatz.

Für Djokovic bleibt Indian Wells hingegen ein schwieriges Pflaster. Zwischen 2007 und 2016 hatte der Serbe das Turnier fünfmal gewonnen, seither kam er nicht mehr über das Achtelfinale hinaus.

Im Viertelfinale trifft Draper nun auf Daniil Medvedev.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.