Sport-News

Die Bayern stürmen weiter unaufhaltsam dem Meistertitel entgegen. Gegen Union Berlin (mit Querfeld und Trimmel) feierten die Münchner einen klaren 4:0-Heimsieg. Olise (43.) und Gnabry (45.+1) brachten die Hausherren mit einem Doppelschlag vor der Pause auf Kurs. Kane nach Assist von ÖFB-Star Laimer (49.) und abermals Gnabry (67.) machten den Sack zu.

Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt feierte Bremen. Goldtorschütze beim 1:0 in Wolfsburg war Njinmah (68.), die Wölfe bleiben Vorletzter.

Dahinter liegt nur noch Schlusslicht Heidenheim, das daheim gegen Leverkusen aber überraschend einen Punkt holen konnte. Nach 0:2- und 2:3-Rückstand hieß es am Ende 3:3.

Sechs Tore im Rheinderby

Mit dem gleichen Resultat endete ein turbulentes Rhein-Derby zwischen Köln und Gladbach. Gladbach ging in der ersten Minute in Führung, nach sieben Minuten führte Köln 2:1. Gladbach drehte die Partie, lag 3:2 vorne. Bis Martel nach Kainz-Assist zum 3:3 traf.

Österreichs Skibergsteiger haben am Samstag ihren ersten Weltcupsieg gefeiert. In der olympischen Mixed-Staffel im Martelltal holten Johanna Hiemer und Paul Verbnjak den Premierenerfolg für den ÖSV. 

Startläuferin Hiemer übernahm sofort die Führung, die das rot-weiß-rote Duo nicht mehr abgab. Hiemer/Verbnjak gewannen nach 35:42 Minuten mit 26 Sekunden Vorsprung auf die Italiener Alba de Silvestro und Michele Boscacci.

"Olympia war nicht einfach"

"Es fühlt sich unglaublich gut an und gerade auch nach der Enttäuschung bei Olympia freut es uns natürlich besonders", erklärte Hiemer. "Ich glaube, wir konnten heute wirklich zeigen, dass wir es drauf haben. Olympia und die Zeit danach war jetzt nicht ganz einfach. Dass wir nun ganz oben stehen dürfen, ist einfach traumhaft", sagte Verbnjak.

Das österreichische Frauen-Skisprung-Team muss im Saisonfinish ohne Lisa Eder auskommen. Die 24-jährige Salzburgerin beendet den Winter vorzeitig und wird nicht mehr über die Schanze gehen.

Kein Risiko

Die zweifache Saisonsiegerin verpasst damit die ausstehenden Skifliegen in Vikersund und in Planica.

"Am Ende der Saison merke ich deutlich, dass die Energie nicht mehr ausreicht. Meine Kraftreserven sind weitgehend aufgebraucht und es fällt mir schwer, die nötige Spannung zu halten", sagt Eder.

Nach dem Schlusspfiff der Partie FC Wacker Innsbruck gegen Reichenau dürften manche Besucher im Tivolistadion einen Hauch Wehmut verspürt haben. Denn dieses Stadtderby wird es in dieser Form in Zukunft wohl nicht mehr geben.

12 Punkte Vorsprung 

Der zehnfache Meister Wacker befindet sich auf Abschiedstour aus dem Amateurfußball. Mit dem souveränen 4:0-Erfolg im Duell gegen den Stadtrivalen Reichenau machten die Innsbrucker den nächsten Schritt Richtung Bundesliga.

Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Dornbirn beträgt bereits 12 Punkte.

Tolle Kulisse

Beeindruckend war einmal mehr die Kulisse beim ersten Heimspiel des FC Wacker in der Frühjahrssaison: 4.278 Fans verfolgten das Derby - bei den Besucherzahlen ist der Traditionsklub bereits bundesligareif.

Je später die Saison, desto besser die Form von Vincent Kriechmayr. Beim Weltcup-Finale in Lillehammer stellte der Oberösterreicher nachdrücklich unter Beweis, dass er zu den besten Abfahrern der Welt zählt. Mit dem dritten Platz in der letzten Saison-Abfahrt in Kvitfjell gelang Kriechmayr ein starker Abschluss.

Zwei Podestplätze in einer Woche

Vor einer Woche hatte der 34-Jährige in Courchevel die lange Durststrecke der ÖSV-Abfahrer beendet und den ersten Weltcupsieg seit 1.094 Tagen gefeiert. 

In Kvitfjell musste Vincent Kriechmayr am Samstag nur dem Italiener Dominik Paris und Olympiasieger Franjo von Allmen (SUI) den Vortritt lassen. Dem Österreicher fehlten 60 Hundertstelsekunden auf die Bestzeit.

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