Topform zum Saisonende: ÖSV-Star Kriechmayr erneut am Podest
Vincent Kriechmayr raste beim Weltcupfinale in Kvitfjell in der Abfahrt aufs Stockerl
Je später die Saison, desto besser die Form von Vincent Kriechmayr. Beim Weltcup-Finale in Lillehammer stellte der Oberösterreicher nachdrücklich unter Beweis, dass er zu den besten Abfahrern der Welt zählt. Mit dem dritten Platz in der letzten Saison-Abfahrt in Kvitfjell gelang Kriechmayr ein starker Abschluss.
Zwei Podestplätze in einer Woche
Vor einer Woche hatte der 34-Jährige in Courchevel die lange Durststrecke der ÖSV-Abfahrer beendet und den ersten Weltcupsieg seit 1.094 Tagen gefeiert.
In Kvitfjell musste Vincent Kriechmayr am Samstag nur dem Italiener Dominik Paris und Olympiasieger Franjo von Allmen (SUI) den Vortritt lassen. Dem Österreicher fehlten 60 Hundertstelsekunden auf die Bestzeit.
Dominik Paris bejubelte seinen fünften Abfahrtssieg in Kvitfjell
Paris liebt Kvitfjell
Dominik Paris ist in Kvitfjell nur schwer zu biegen. Der erfahrene Italiener, der im April 37 wird, liebt die Olympia-Strecke von 1994 und feierte bereits seinen fünften Sieg in der Abfahrt. Insgesamt hält Paris bei sieben Siegen in Norwegen.
Kugel an Odermatt
Zweitbester Österreicher wurde Daniel Hemetsberger als Neunter, Raphael Haaser landete an der 15. Stelle. Keine Weltcuppunkte gab es für Marco Schwarz.
Marco Odermatt war schon vor dem letzten Rennen als Sieger im Abfahrtsweltcup festgestanden. Der Schweizer sicherte sich zum dritten Mal in Folge die kleine Kristallkugel.
Am Sonntag findet in Kvitfjell der letzte Super-G der Saison statt (12.30 Uhr).
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