Viele Tore in der Qualigruppe: Blau-Weiß Linz darf wieder hoffen

Lebenszeichen vom Schlusslicht. Die Linzer waren schon 0:2 gegen Ried in Rückstand geraten und drehten die Partie noch zum Sieg.
FUSSBALL: ADMIRAL BUNDESLIGA/ QUALIFIKATIONSGRUPPE: BLAUWEISS LINZ - SV OBERBANK RIED

Jede Menge Tore und noch mehr Spannung – der zweite Spieltag in der Qualifikationsrunde hatte einiges zu bieten.

Blau-Weiß Linz - Ried 3:2 

Die Rieder kamen nur wenige Tage nach dem nervenaufreibenden Cup-Fight gegen den LASK über 120 Minuten zum nächsten Oberösterreich-Derby nach Linz. Gegen Blau-Weiß brachte Coach Senft gleich sechs frische Kräfte – und das sollte sich auszahlen. Kiedl sorgte per Doppelpack für eine frühe 2:0-Führung (3./Elfmeter, 18.). Die Innviertler waren drauf und dran, sich auf die Spitze der Qualifikationsgruppe zu setzen. Aber die Linzer gaben nicht auf. In die Karten spielte den Hausherren dann der Ausschluss von Rieds Bajlicz (31.).

Der Druck von Blau-Weiß nahm weiter zu, das 1:2 durch Briedl war hochverdient (54.). Und es ging weiter nur in eine Richtung. Der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit. Zehn Minuten später war es so weit, Seidl staubte zum 2:2 ab (64.). Und weil Ronivaldo per Elfmeter noch zum 3:2-Sieg traf (83.), darf Linz im Abstiegskampf weiter hoffen.

WSG - GAK 1:5

Einen überraschend hohen Auswärtssieg gab es in Innsbruck. Waren am Freitag am Tivoli beim 4:0-Sieg von Westligist Wacker gegen Reichenau noch 4.278 Zuschauer, kamen zum Bundesliga-Duell WSG gegen GAK deutlich weniger. Jubelstimmung sollte aber auch aus anderen Gründen keine aufkommen. Die Hausherren gingen zwar durch Baden Frederiksen in Führung (19.), doch die Gäste drehten die Partie noch vor der Pause. Italiano (23.) und Harakate trafen (39.). 

Harakate (58./Elfmeter) und Italiano  (65.) erhöhten mit ihren zweiten Treffern, Italiano legte sogar noch einen dritten drauf (85./Elfmeter). Italiano legte sogar noch einen dritten drauf (85./Elfmeter). Der GAK feiert den zweiten Sieg im zweiten Spiel in der Quali-Gruppe und darf in der Tabelle sogar vorsichtig nach oben schielen.

WAC - Altach 1:1

Angespannt war die Situation in Wolfsberg.  Unter Coach Atalan gab es erst einen Sieg in elf Partien. Und dann ging es auch  gegen Altach nicht wirklich nach Wunsch los. Zunächst wurde den überlegenen Kärntnern ein Tor aberkannt. Dann brachte Greil die Gäste wie aus dem Nichts in Führung (38.). Immerhin gelang Wimmer per Kopf der verdiente Ausgleich zum 1:1-Pausenstand. Mehr war für die Hausherren aber nicht mehr drinnen.

Die Kärntner sind vier Punkte vor BW Linz Vorletzter, Coach Atalan ist vor der anstehenden Länderspielpause angezählt.

Kommentare